Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Boden & Düngung

Rechtliche Regelungen DüV

Die Düngeverordnung präzisiert die Anforderungen an die gute fachliche Praxis der Düngung und regelt, wie mit der Düngung verbundene Risiken (z.B. Nährstoffverluste) zu minimieren sind.
Seit dem 01.05.2020 ist die am 27.03.2020 vom Bundesrat beschlossene Düngeverordnung (DüV) in Kraft getreten. Gegenüber der früheren Fassung der DüV verändern sich einige Punkte, die die landwirtschaftliche Praxis z.T. doch erheblich betreffen. Die wesentlichen Änderungen sollen hinsichtlich der Dokumentation und der Regularien im Folgenden vorgestellt werden.

Den Gesetzestext finden Sie auf der Seite Gesetze im Internet. Entsprechende LLH-Zusammenfassungen finden Sie auf der Seite Düngebedarfsermittlung Frühjahr.

Aktuelle Themen

 

Kernsperrfristen für stickstoffhaltige und phosphathaltige Düngemittel

(wesentlicher Nährstoffgehalt von mehr als 1,5 % N oder 0,5 % P2O5) Die Getreideernte ist abgeschlossen und die folgenden Kulturen weisen bereits im Herbst einen Düngebedarf auf der mit organischen oder mineralischen Düngern gedeckt werden könnte. Dabei dürfen die gesetzlichen Regelungen nicht außer Acht gelassen werden. Hierzu gehören u. a. die Kernsperrfristen. Diese sind je nach ausgewiesener Gebietskulisse verschieden und deshalb ist eine differenzierte Betrachtung nötig.
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Verpflichtender Zwischenfruchtanbau in ausgewiesenen mit Nitrat belasteten Gebieten

Seit diesem Jahr greift erstmals die folgende Regelung der Düngeverordnung (§13 a Abs. 2 Nr. 7) für Betriebe, die in mit Nitrat belasteten Gebieten Flächen bewirtschaften:
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Nmin Untersuchung vor Winterraps in den mit Nitrat belasteten Gebieten

Im Herbst dürfen in mit Nitrat belasteten Gebieten keine Düngemittel mit einem wesentlichen Gehalt an Stickstoff zu Winterraps, Wintergerste und Zwischenfrüchten ohne Futternutzung aufgebracht werden (§ 13a Absatz 2 Nr. 5 DüV). Dies gilt im Fall von Winterraps nicht, wenn durch eine repräsentative Bodenprobe auf dem jeweiligen Schlag oder der jeweiligen Bewirtschaftungseinheit nachgewiesen wird, dass die im Boden verfügbare Stickstoffmenge 45 Kilogramm Stickstoff je Hektar nicht überschreitet.
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Bewirtschaftungsauflagen für Flächen an oberirdischen Gewässern

(ausgenommen Pflanzenschutzmittelanwendung)
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Düngeverordnung: Neue Rechtsauslegung

Abstimmungsvorgänge zur rechtlichen Auslegung der Düngeverordnung haben zu einer neuen Bewertung geführt.
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Düngeverordnung: Stichtag 31. März

Der 31. März ist in der DüV ein zentraler Stichtag. Was muss ich beachten?
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Düngebedarfsermittlung Frühjahr 2021 - Jetzt mit neuen Video-Tutorials

Vor der ersten Düngungsmaßnahme ist sowohl bei der Düngung von Ackerland, als auch bei der Düngung von Grünland für die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor eine Düngebedarfsermittlung durchzuführen.
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Düngebedarfsermittlung (DBE) und Dokumentation - Was ist zu beachten?

Seit dem Jahreswechsel müssen sich landwirtschaftliche Betriebe mit neuen Regelungen bei der Düngung befassen.
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Neue Regelungen für die Düngung (AvDÜV und DÜV)

Die Ausführungsverordnung zur Düngeverordnung (AVDüV) vom 16.12.2020 gilt seit dem 31.12.2020. Sie löst damit die seit Mai geltende AVDüV ab. Im Zusammenspiel mit der Düngeverordnung (DüV) vom 30.08.2019 ergeben sich hiermit einige neue Regelungen, die im Folgenden beschrieben werden.
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Kurzzeitbeweidungen (kürzer als 24 Stunden) müssen nicht dokumentiert werden!

Nach Auskunft der nach Landesrecht zuständigen Stelle zur Kontrolle der Düngeverordnung (Regierungspräsidium Kassel), stellen kurzzeitige Weidegänge, die kürzer als 24 Stunden befristet sind (typisch z. B. für Hüteschafhaltung auch auf Ackerflächen im Winter), keine Beweidung im Sinne der DÜV.
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