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Humus

Eine ausreichende Humusversorgung ackerbaulich genutzter Böden dient der nachhaltigen Sicherung ihrer Produktivität. Humus beeinflusst die physikalischen, chemischen und biologischen Bodenfunktionen in aller Regel deutlich positiv, insbesondere

Die Erhaltung standort- und bewirtschaftungstypischer Humusgehalte ist deshalb ein wesentlicher Grundsatz der guten fachlichen Praxis. Unnötig hohe Humusgehalte können in Folge des hohen, nur schwer zu kontrollierenden Mineralisierungspotenzials jedoch auch zur Quelle für vermeidbare Stickstoff-Austräge in die Hydro- und Atmosphäre werden. Deshalb wird hier zur Beurteilung und Sicherstellung einer für Produktion sowie Umwelt optimalen Humusversorgung der Böden eine aussagekräftige und einfach anwendbare Methode, die Humusbilanzierung, bereitgestellt.

Seit 2015 hat der VDLUFA einen neuen Entwurf zur Humusbilanzierung erarbeitet.

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Dieser Leitfaden basiert auf der „Verordnung über die Grundsätze der Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand“ (Direktzahlungen Verpflichtungenverordnung) vom 4. November 2004, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil I Nr. 58, S. 2778-2784, ausgegeben zu Bonn am 12. November 2004 und dem VDLUFA-Standpunkt „Humusbilanzierung – Methode zur Beurteilung und Bemessung der Humusversorgung von Ackerland“.

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In diesem Vortrag von Dr. Johannes Heyn (Feb. 2013) werden Grundlagen zum Begriff Humus vermittelt, häufig in Ackerböden anzutreffenden Humusgehalte (Stichwort: Humusuntersuchung) vorgestellt, aber auch Hinweise zu den gesetzliche Vorschriften und zur Humusbilanzierung gegeben.

Rechner zur Humusbilanzierung

Der Rechner zur Humusbilanzierung wird derzeit überarbeitet und steht Ihnen bald wieder zur Verfügung.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihre zuständige Pflanzenbauberatungskraft.

Grundsätze der Humuswirtschaft

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