Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Gemüsebau & Kräuter

Gemüseanbauer besichtigen Versuche des LLH und der Hochschule Geisenheim

Interessierte Gemüseanbauerinnen und Gemüseanbauer aus Südhessen folgten am 20. August 2014 der Einladung des Gartenbauzentrums Geisenheim des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen sowie des Institutes für Gemüsebau der Hochschule Geisenheim University zur Besichtigung der Versuche und Forschungsprojekte im Gemüsebau.

Begrüßung der TeilnehmerStefan Nauheimer, Gemüsebauberater des LLH in Griesheim, hatte diese Veranstaltung initiiert, um Praxis, Versuchswesen und Forschung in Hessen näher zusammen zu bringen. Seine gezielte Ansprache der Betriebe motivierte auch Neueinsteiger in den Gemüseanbau zu einem Besuch in Geisenheim.

Norbert Mayer, HSGM, erläutert die Feldversuche zur Modellbildung für eine Bewässerungs-App

Im Zentrum der Besichtigung standen Versuche mit den Fruchtgemüsearten Tomaten und Paprika, deren Anbau in Erdkultur sowohl im Folienhaus (LLH) wie auch im Gewächshaus (HSGM) erläutert wurde. Birgit Hagendorf-Mehr, Fachgebietsleiterin LLH-Fachinformation Gartenbau und Norbert Mayer, Versuchsingenieur am Institut für Gemüsebau der HSGM, präsentierten die Versuche und beantworteten die zahlreichen Fragen der Besucher rund um den Anbau. Die Versuchsfragestellungen umfassen sowohl Sortenprüfungen wie auch unterschiedliche Erntemethoden und Aufleitungssysteme sowie die innere Qualität bei Veredlung von Tomaten. Darüber hinaus interessierten sich  die Teilnehmer insbesondere für die am Standort Geisenheim praktizierten nachhaltigen Methoden der Kulturführung bei Düngung, Bewässerung und Pflanzenschutz.

Verkostung der “Geisenheimer“ Tomaten- und PaprikasortenAusblicke in die Zukunft gewährten zwei Projekte der Hochschule Geisenheim. Die Versuche zur Modellbildung anhand der Kulturen Zwiebeln, Salat und Spinat zur Erstellung einer App für die Geisenheimer Bewässerungssteuerung und das FACE2FACE Projekt faszinierten die Besucher. Im FACE2FACE Projekt wird der Einfluss einer erhöhten CO2-Konzentration – wie in einem möglichen Klima-Szenario für 2050 erwartet – auf Gurke, Radies, Spinat und den offenen Boden untersucht.

Abschließend rundeten eine Verkostung der Tomaten- und Paprikasorten aus den Geisenheimer Versuchen in Form eines Beliebtheitstestes sowie ein Informationsaustausch bei Kaffee und Kuchen die gelungene Veranstaltung ab.


Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen