Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Grünland & Futterbau

Aktuelle Situation im Dauergrünland Nordhessen

Die Rohfasergehalte liegen mit 16 – 17 % (Mittel aller Höhenlagen) in Nordhessen immer noch auf einem niedrigen Niveau, die Unterschiede auf den einzelnen Standorten sind mehr durch die Bestandszusammensetzung als allein durch die Höhenlage begründet.

Bestände mit höheren Anteilen an Deutschem Weidelgras, Wiesenschwingel sowie Wiesenrispe sind immer etwas ernteflexibler da der Rohfasergehalt nicht so rapide ansteigt wie bei Beständen mit höherem Wiesenfuchsschwanzanteil. Die Silierreife wird momentan noch auf keinem Standort erreicht.

Auf Verunkrautung der Grünlandflächen achten

Bestand mit stärkerem Vogelmiere-Besatz (Verunkrautung)
Bestand mit stärkerem Vogelmiere-Besatz (Verunkrautung)
Dauergrünlandaufwuchs auf 280 m Höhe (15 % Rohfaser)
Dauergrünlandaufwuchs auf 280 m Höhe (15 % Rohfaser)

Auf einigen Flächen zeigt sich eine stärkere Verunkrautung mit Vogelmiere und anderen Unkräutern, besonders dort wo durch Trockenschäden in den vergangenen Jahren die Gräser gelitten haben und ein hohes Samenpotential der Vogelmiere vorhanden ist, hat sich die Vogelmiere stark ausgebreitet und sollte in diesem Jahr bekämpft werden. Um die entstandenen Lücken in der Narbe zu schließen, ist im Anschluss an die Unkrautbekämpfung eine Nachsaat durchzuführen.

 

 

Ausführliche Informationen zur Lage im Grünland, zur Ackerfutterernte sowie zur Silierung bietet Ihnen unsere regelmäßig erscheinende und stets aktuelle „Grünlandinfo“ (Infos zum Bezug finden Sie hier: Futterbaufax).

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