Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Fehlende Knöllchen an Sojabohnenwurzeln

Dieses Jahr scheint es, wie bei der Lupine auch, vermehrt zu Problemen bei der Knöllchenbildung an Sojabohnen zu kommen. Über die Gründe hierfür kann nur gemutmaßt werden. Dies kann bereits durch die Qualität des Impfmittels, den Impfvorgang an sich aber auch durch die Bedingungen im Boden nach der Aussaat verursacht werden. Liegt das beimpfte Saatgut lange bei hohen Temperaturen in trockenem Boden, können die Rhizobien absterben. Auch kann ein besonders hohes Nmin Angebot im Boden die „Infektion“ der Sojabohnenwurzeln mit den Knöllchenbakterien hemmen. Die Tatsache, dass diesjährige Bestände ohne Knöllchenansatz dennoch nicht zwingend N-Mangelsymptome (hellgrüne Blattfarbe und zögerlicher Wuchs) zeigen, könnte ein Indiz für hohe Nmin Gehalte sein. Letztlich sollten Sie Ihre Sojabestände, bzw. die Wurzeln der Pflanzen kontrollieren und bei N-Mangelsymptomen mineralisch (konventioneller Anbau!) nachsteuern. Angestrebt werden können N Mengen von ca. 40 kg N/ha.

Sojawurzel mit Knöllchen
Sojawurzel mit Knöllchen
Sojawurzel ohne Knöllchen
Sojawurzel ohne Knöllchen

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