Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

LSV Winterraps und Empfehlungen 2018

Winterraps ist in vielen hessischen Betrieben ein wichtiges Fruchtfolgeglied, das sich durch eine gute Vorfruchtwirkung für Getreide auszeichnet und durch die An­strengungen der Züchtung über die letzten Jahre einen kontinuierlichen Ertrags­anstieg (ca. 0.5 dt/ha/Jahr) sowie eine Verbesserung von Ertragssicherheit und Qualitäten bietet.

Dieser Zuchtfortschritt kommt in der Praxis allerdings nur in ein­geschränktem Umfang an, was vermutlich auf zu enge Fruchtfolgen und in der Folge vermehrt auftretende Fruchtfolgekrankheiten zurückzu­führen ist. Darüber hinaus hat der Wegfall der neonikotinoiden Beizen zu einem Ertragsrückgang und in der Folge zu einem Rückgang der Rapsanbaufläche bei­getragen. Nach Erhebungen des Statistischen Landesamtes wurden im Anbaujahr 2017/2018 55.000 ha Winter­raps in Hessen angebaut (Abbildung 1) und damit knapp 12.000 ha weniger als noch im Jahr 2010.

Abb. 1: Veränderung der Anbaufläche von Raps/Rübsen (in Tsd. ha) in Hessen, Anteil Raps/Rübsen an der Ackerfläche (%) und Rapsertrag (dt/ha). Daten: Statistisches Landesamt, Destatis (Ertrag für 2018 vorläufig geschätzt).

Abb. 1: Veränderung der Anbaufläche von Raps/Rübsen (in Tsd. ha) in Hessen, Anteil Raps/Rübsen an der Ackerfläche (%) und Rapsertrag (dt/ha). Daten: Statistisches Landesamt, Destatis (Ertrag für 2018 vorläufig geschätzt).

Witterungsextreme, wie im aktuellen Anbaujahr, stellen den Rapsanbau vor weitere Herausforderungen. Durch teilweise sehr feuchte Bodenbedingungen zur Aussaat und verspätete Aussaattermine konnte sich das Wurzelsystem vieler Raps­bestände im Herbst nicht ausreichend entwickeln. Der späte Vegetationsbeginn im Frühjahr im Kombination mit sehr hohen Temperaturen führte zu einer starken Be­schleunigung der Bestandesentwicklung, so dass die Entwicklungsphasen schnel­ler durchlaufen wurden. Starke Temperaturschwankungen (Tag/Nacht) sowie Froster­eig­nisse und hohe Einstrahlungsintensitäten in Kombination mit einer schlechter ausgebildeten Wurzel waren vermutlich ursächlich für die Knospenwelke, die vieler­orts beobachtet wurde. Darüber schädigte hoher Schädlingsdruck die Bestände, so dass teilweise Rapsschläge umgebrochen werden mussten. Die ungünstigen Wit­terungs­verhält­nisse nach der Blüte, d.h. hohe Temperaturen und zu geringe Nie­der­schläge, setzten die Bestände weiter unter Stress und spiegeln sich in der Praxis in den im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Erträgen wieder. Schätzungen belaufen sich auf Ertrags­verluste von 10 bis 40%, wobei die standörtlichen Gegebenheiten, d.h. Wasser­speicher­kapazität des Bodens, und kleinräumige Niederschlagsverteilung von entscheidender Bedeutung waren.

Die Witterungsverhältnisse in diesem Jahr zeigen einmal mehr die Bedeutung von robusten Sorten, die stabile und hohe Erträge und Qualitäten liefern. Solche Sorten sind in der Lage, die Einwirkung von ertragsmindernden Faktoren, wie Frost, Hitze und Trockenheit, sowie Krankheits- und Schädlingsbefall weitgehend zu kom­pen­sieren. Sicher bewertet werden kann die Ertragsstabilität von Sorten nur durch mehrjährige und mehrortige Versuche.

Landessortenversuche 2017/2018

In Hessen werden an vier Standorten Landessortenver­suche (LSV) mit Winterraps durchgeführt. Die Standorte Hof Lauterbach, Hombergs­hausen, Bad Hersfeld und Butzbach-Ostheim repräsentieren die Boden- und Klima­verhältnisse der Hauptraps­anbauregionen Hessens. Abgesehen von Ertragser­hebungen werden die Versuche genutzt, vegetationsbegleitend die Entwicklung der Rapssorten (vor-/nach Winter, Blüte, Abreifeverhalten von Korn und Stroh, Reife), sowie den Krankheits- und Schäd­lingsbefall zu bonitieren. Diese Daten werden an das Bundessortenamt weitergeleitet und dienen auch einer verbesserten Sortenbeschreibung.

In diesem Jahr konnten leider nur drei LSV ausgewertet werden, da am Standort Hombergshausen die Bestände schlecht und ungleichmäßig entwickelt waren. Die diesjährigen Erträge erreichten im Mittel der Standorte in der behandelten Intensitäts­stufe 48,8 dt/ha und liegen damit etwas über den beiden Vorjahren (Tabellen 1, 2). Auffällig ist die große Variation zwischen den Standorten – während in Bad Hersfeld nur 31,8 dt/ha geerntet wurden, wurden in Butzbach-Ostheim im Mittel über alle Sorten 58,8 dt/ha erzielt. Zurückzuführen ist dies vor allem auf Unterschiede in der Bodengüte und Niederschlagsmenge, sowie auf die schlechtere Bestandesent­wicklung und Knospenwelke am Standort Bad Hersfeld. Eine Beziehung zwischen der am Haupttrieb ermittelten Schotenzahl und dem Ertrag konnte nicht nachge­wiesen werden, was vermutlich auf die Kompensation über die Nebentriebe und die Tausendkornmasse (TKM) zurückzuführen ist.

In der behandelten Intensitätsstufe (Stufe 2) wurden im Herbst und im Frühjahr nach Bedarf Be­handlungen mit Wachstumsregler bzw. Fungiziden durchgeführt, um die Bestände gesund zu erhalten und Auswinterungsschäden zu minimieren. Die Behandlung zeigte jedoch nur am Standort Friedberg einen gesicherten Mehrertrag von im Mittel 5 dt/ha. Eine sortenspezifische Reaktion auf die Behandlung war jedoch nicht abzu­sichern.

Der Rapspreis richtet sich bei Anlieferung nach verschiedenen Qualitätskriterien, somit ist nicht der Kornertrag sondern die bereinigte Marktleistung das wichtigere Kriterium für die Sortenwahl, abgesehen von weiteren relevanten agronomischen Sorteneigenschaften. Obwohl heute prinzipiell Vertragsfreiheit besteht, d.h. jede Ölmühle ihre eigenen Bedingungen fixieren kann, hat sich eine bundes- und europaweit weitgehend ein­heitliche Vergütung, basierend auf den relevanten Qualitätskriterien (Ölgehalt, Feuch­te, Besatz, Glucosinolat- und Erucasäuregehalt, freie Fettsäuren) erhalten. Die Standardqualität für Raps umfasst einen Ölgehalt von 40%, einen Besatz von 2% und eine Feuchte von 9%. Als marktfähig gilt Raps, wenn er maximal 2% freie Fett­säuren und 2% Erucasäure enthält. Der Glucosinolatgehalt darf in der EU maximal 25 mmol/kg betragen für die Anerkennung der Doppel-Null-Qualität. In Deutschland haben sich Rapszüchter selbstverpflichtet, den von der Tierernährung vorgegebenen Richtwert von 18 mmol einzuhalten. Für Abweichungen von der Standardqualität werden Zu- bzw. Abschläge berechnet, die sich für den Ölgehalt folgendermaßen gestalten:

  • bei Ölgehalten über 40% wird der Preis im Verhältnis 1,5:1 erhöht
    Beispiel: Ölgehalt 44%, Grundpreis Standardqualität 350 €/t
    Preisaufschlag: (44-40)% × 1,5 × 350 € = 6% × 350 € = 21,00 €
  • bei Ölgehalten unter 40% wird der Preis im Verhältnis 1,5:1 reduziert
    Beispiel: Ölgehalt 38%, Grundpreis Standardqualität 350 €/t
    Preisabschlag: (38-40)% × 1,5 × 350 € = -3% × 350 € = -10,50 €

Im aktuellen Jahr schwankten die Ölgehalte von 41,0 bis 48,5% in Abhängigkeit von Sorte, Ort und Intensitätsstufe. Gemittelt über die Standorte wurden Sortenunter­schiede von 3% festgestellt. In Kombination mit den Unterschieden in der Ertrags­leistung resultierten Differenzen in der bereinigten Marktleistung von 320 Euro/ha (unbehandelt) bzw. 337 Euro/ha zwischen der besten und schlechtesten Sorte (Tabelle 3). Die Glucosinolatgehalte waren am Standort Bad Hersfeld bei nahezu allen Sorten erhöht (Ausnahme: Bender (Stufe 1); Raffiness und Alvaro (Stufe 2)), was vermutlich auf den abiotischen Stress zurückzuführen ist.

Im aktuellen Anbaujahr wurden neun neu zugelassene Sorten auf ihre Leistungs­fähigkeit unter hessischen Anbaubedingungen geprüft.

Leopard ist eine neue Sorte mit mittlerer Reife, die 2018 mit einem durchschnitt­lichen Ertrag und Ölgehalt eine leicht überdurchschnittliche bereinigte Marktleistung (Stufe 2) erreichte.

Muzzical verfügt über eine quantitative Phomatoleranz, blüht etwas früher bei allerdings mittlerer Reife. Der Ölertrag ist als sehr hoch (Note 9, Bundessortenamt) eingestuft; im aktuellen Jahr wurde eine leicht überdurchschnittliche bereinigte Marktleistung erreicht (Stufe 2).

INV 1055 hat im ersten Prüfjahr in Hessen nicht überzeugt, bedingt durch einen unterdurchschnittlichen Kornertrag. Die Sorte weist eine mittlere bis hohe Reife­verzögerung des Strohs auf.

Christiano KWS trägt das Rlm7 Phoma-Resistenzgen. Ein eher geringer Ölgehalt konnte durch einen sehr hohen Kornertrag kompensiert werden, so dass die Sorte auch den höchsten bereinigten Marktertrag (Stufe 2) erzielte.

Architect weist eine Resistenz gegen das Wasserrübenvergilbungsvirus auf und erreicht eine mittlere bis hohe Wuchslänge. Die Sorte erbrachte im ersten Prüfjahr einen überdurchschnittlichen Kornertrag und bereinigten Marktertrag.

Puzzle ist eine neue Sorte, die sich durch einen frühen Blühbeginn, aber mittlere Reife auszeichnet. Die Sorte erzielte im aktuellen Jahr eine überdurchschnittliche Ertragsleistung, vor allem in Stufe 2. Von den geprüften Sorten zeigte Puzzle eine Tendenz zu höheren Glucosinolatgehalten.

DK Expansion weist das Rlm7 Phoma-Resistenzgen auf und erreichte im aktuellen Jahr nur leicht überdurchschnittliche Ertragsleistungen bei einem geringen bis mittle­ren Ölgehalt.

Archimedes ist eine von wenigen Sorten mit einer rassenspezifischen Kohlhernie­resistenz und verfügt darüber hinaus auch über das Rlm7 Phoma-Resistenzgen. Die Sorte zeigte im ersten Versuchsjahr eine leichte ertragliche Verbesserung zur bekannten kohlhernie-resistenten Sorte Menhir, bleibt aber deutlich hinter den anderen neu zugelassenen Sorten zurück. Von allen Sorten zeigte Archimedes die höchsten Glucosinolatgehalte. Kohlhernie-resistente Sorten sollten nur auf Befallsstandorten angebaut werden, um der Bildung neuer resistenter Rassen vorzubeugen. Begleitet werden muss der Anbau resistenter Sorten mit unterstützenden pflanzenbaulichen Maßnahmen (Kalkung, spätere Aussaat, erweiterte Fruchtfolge).

PT 256 ist eine früh blühende Sorte mit mittlerer Abreife, einem sehr hohen Ölgehalt und quantitativer Phomatoleranz, die im ersten Prüfjahr in Intensitätsstufe 1 einen überdurchschnittlichen Kornertrag und bereinigten Marktertrag erreichte.

Von den zweijährig geprüften Sorten überzeugten Hattrick, Asterion, DK Exception und Trezzor durch eine überdurchschnittliche Leistung.

Die 2016 zugelassenen Sorte Hattrick zeigte über beide Jahre eine stabile Ertrags­leistung. Nach Einstufung des Bundessorten­amtes zeichnet sie sich durch einen sehr hohen Ölgehalt aus, was im aktuellen Jahr nicht bestätigt werden konnte.

Asterion konnte die Spitzenleistung des vergangenen Jahres im aktuellen Jahr nicht wiederholen und erreichte nur in Stufe 1 eine überdurchschnittliche Ertragsleistung bei mittleren bis hohen Ölgehalten. Die Sorte verfügt über eine Resistenz gegen das Wasserrübenvergilbungsvirus und besitzt das Rml7-Phomaresistenzgen. Aufgrund einer zügigen Herbstentwicklung ist die Sorte spätsaatgeeignet. Die Abreife des Strohs ist allerdings stark verzögert.

DK Exception konnte in beiden Jahren und beiden Intensitätsstufen über­durch­schnittliche Erträge und bereinigte Marktleistungen erzielen trotz eines geringen Ölgehaltes. Die Sorte verfügt über eine Rlm7-Phomaresistenz und eine gute Schotenplatzfestigkeit.

Trezzor ist eine ertragsstarke Sorte mit einer quantitativen Phomatoleranz, die bei einem mittleren Ölgehalt in diesem Jahr besonders in Stufe 2 überzeugte.

Von den drei- und mehrjährig geprüften Sorten zeigten sich Alvaro KWS, Bender, Attletick, Arazzo und Penn als ertragsstark.

Alvaro KWS, ausgestattet mit einer Rml7-Phomaresistenz, überzeugt im dreijährigen Mittel durch eine hohe Leistung, vor allem durch die sehr hohen Erträge im Jahr 2016, während der diesjährige Ertrag nur leicht überdurchschnittlich war. Der Ölge­halt ist vergleichsweise gering. Trotz einer etwas größeren Pflanzenlänge weist die Sorte keine erhöhte Lagerneigung auf.

Auch Bender konnte nicht an die guten Vorjahresleistungen anschließen, erreicht im mehrjährigen Mittel aber immer noch eine überdurchschnittliche Leistung, vor allem in Stufe 1. Bender zeichnet sich durch einen hohen Ölgehalt aus und verfügt über eine gute Phomatoleranz. Das Stroh reift etwas verzögert ab.

Attletick konnte in diesem Jahr mit einer guten Ertragsleistung bei mittleren Ölge­halten überzeugen. Die Winterfestigkeit der Sorte scheint nach Ergebnissen aus Mecklenburg-Vorpommern Schwächen aufzuweisen. Laut Züchter verfügt die Sorte über eine quantitative Phomatoleranz, Ergebnisse der bundesweit durchgeführten Phoma-Resistenzprüfung deuten jedoch eine etwas höherer Phomaanfälligkeit an.

Arazzo hat mehrjährig gute Erträge erzielt bei geringen bis mittleren Ölgehalten. Die Sorte zeichnet sich durch eine frühere Blüte und Reife aus. Die Anfälligkeit für Phoma ist erhöht.

Penn zeigt eine im dreijährigen Mittel eine überdurchschnittliche Leistung, überzeugte im aktuellen Jahr aber nicht ganz. Die Sorte hat eine mittlere Reife, gute Standfestig­keit, mittlere Ölgehalte sowie eine sehr gute Phomatoleranz. Ergebnisse aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern lassen auf eine geringere Winterfestigkeit schließen.

 

Tabelle 1: LSV Winterraps 2017/2018, Standorte in Hessen. Ertrag relativ zum Versuchsdurchschnitt (VD)
  unbehandelt (rel. zum VD) fungizidbehandelt (rel. zum VD)
    FB FZ HEF KB Mittel FB FZ HEF KB Mittel
VRS
(dt/ha)
   50.6 Versuch nicht auswertbar!  32.3  49.1  44.0  54.0 Versuch nicht auswertbar!  31.1  54.4  46.5
VD
(dt/ha)
   53.7  32.0  50.3  45.3  58.8  31.8  55.7  48.8
GD 5 %
(relativ)
  8.3   8.9   8.1     7.5   9.0   7.4  
Avatar  VRS H   94  103   97   98   94  100   97   97
Raffiness VRS H   94  101   96   97   90   95   94   93
Alvaro KWS EU  3) H  103   97  104  101  106  101  102  103
Bender VRS 3, 4) H   95   99  101   98   91   99  102   97
Menhir 1) H   87   91   92   90   87   84   97   89
Attletick EU  4) H  100  105  106  104  105  107  105  106
Arazzo EU 4) H   97   97   99   98   95  103   98   99
Tonka H   96   92  101   97   93   98  102   97
Hattrick H   95  109  102  102  101  106  104  104
Asterion VGL 2, 3) H  102  108  102  104   99  111   93  101
DK Exception EU   3) H  113  103  106  107  108  105  100  104
Trezzor EU 4) H  103   98  102  101  106  100  108  105
Leopard H   99   99  100   99  105  101   99  102
Muzzical VGL 4) H  102   97   98   99  103  103  100  102
INV 1055 H   97   88   96   93   96   83   98   92
Cristiano KWS EU  3) H  111  107  109  109  110  108  108  109
Architect 2) H  111  107  101  106  111  103  103  105
Puzzle H  104  107   99  103  104  112  105  107
DK Expansion EU 3) H  107   98  103  102  105   96  102  101
Archimedes EU  1, 3) H   92   91   93   92   93   87   97   92
PT 256 EU 4) H  104  113  102  106  100  105   98  101
A n h a n g s o r t i m e n t
Arabella 3) L   98   91   96   95   99   89   93   93
Penn H   96   99   95   97   99  103   97  100
VRS = Verrechnungssorten des Bundessortenamtes FB = Friedberg
VGL = Vergleichssorten FZ = Fritzlar
VD = Versuchsdurchschnitt über alle Sorten HEF = Bad Hersfeld (Eichhof)
GD = Grenzdifferenz KB = Korbach
H= Hybride
L = Linie
1) Rassenspezifische Kohlhernieresistenz
2) Resistenz gegen Wasserrübenvergilbungsvirus
3) Rlm7 Phoma-Resistenz (Angabe Züchter)
4) quantitative Phoma-Toleranz (Angabe Züchter)

 

Tabelle 2: LSV Winterraps 2015/2016 bis 2017/2018. Dreijährige Auswertung des Ertrages relativ zum Versuchsdurchschnitt (VD)
unbehandelt (rel. z. VD) fungizidbehandelt (rel. z. VD)
Jahr 2016 2017 2018 Mittel 2016 2017 2018 Mittel
 Orte   2 3 3   2 3 3  
VRS (dt/ha)   36.1 40.2 44.0 40.6 42.6 43.4 46.5 44.4
VD (dt/ha)   39.9 40.5 45.3 42.2 46.4 44.2 48.8 46.5
Avatar  VRS H  93 101  98  97  95 100  97  98
Raffiness VRS H  93  95  97  95  87  93  93  91
Alvaro KWS EU 3) H 118 104 101 108 110 107 103 107
Bender VRS 3, 4) H 110 104  98 104 105 101  97 101
Menhir 1) H  94  94  90  93 105  92  89  96
Attletick EU  4) H  95 106 104 102 109  97 106 104
Arazzo EU 4) H 106 100  98 101 104 100  99 101
Tonka H   102  97      99  97  
Hattrick H   102 102     104 104  
Asterion VGL 2, 3) H   113 104     113 101  
DK Exception EU  3) H 103 107   107 104  
Trezzor EU 4) H   105 101     102 105  
Leopard H      99       102  
Muzzical VGL 4) H      99       102  
INV 1055 H      93        92  
Cristiano KWS EU  3) H     109       109  
Architect 2) H     106       105  
Puzzle H     103       107  
DK Expansion EU 3) H     102       101  
Archimedes EU 1, 3) H      92        92  
PT 256 EU 4) H     106       101  
Arabella 3) L 101  90  95  95 104  94  93  97
Penn H 109 101  97 102 110 103 100 104
Mercedes H  87 102    94 103  
Mentor 1) H  92  94    92  91  
Fencer H  87  94    93  98  
Archipel 3, 4) H  97  97   100  98  
Nimbus H 107 104   107 101  
DK Exstorm EU 3, 4) H 106  96   107 106  
Comfort H 108  99   103 100  
Arsenal 3, 4) H 109  89   105  93  
Atora H   109     103  
Inventer H    96      97  
Patron L  92    93  
SY Vesuvio H  98    93  
Marathon EU H 107    94  
Flyer H  86    94  
Medea H 100    98  
Armstrong EU H 106   101  
Raptor H 100    96  
 
VRS 2016 = Avatar, Mercedes, Raffiness
VRS 2017 = Avatar, Mercedes, Raffiness
VRS 2018 = Avatar, Raffiness, Bender
 
2016 Standorte Bad Hersfeld und Korbach
2017 Standort Friedberg nicht auswertbar
2018 Standort Fritzlar nicht auswertbar
1) Rassenspezifische Kohlhernieresistenz  H = Hybridsorten     L = Linien
2) Resistenz gegen Wasserrübenvergilbungsvirus
3) Rlm7 Phoma-Resistenz (Angabe Züchter)
4) quantitative Phoma-Toleranz (Angabe Züchter)

 

Tabelle 3: LSV Winterraps 2017/2018. Bereinigte Marktleistung der geprüften Winterrapssorten. Annahmen: 35 €/dt Erlös, 45 €/ha Mehrkosten für Hybridsaatgut
unbehandelt fungizidbehandelt
Ertrag  [dt / ha] Ölgehalt [91 %] Ber. Markt-leistung           [€ / ha] rel. zum Mittel-wert Ertrag  [dt / ha] Ölgehalt [91 %] Ber. Markt-leistung           [€ / ha] rel. zum Mittel-wert
Avatar  VRS H  43.9  44.6 1.599.72 € 97  47.2  44.7 1.728.23 € 97
Raffiness VRS H  43.8  45.5 1.618.48 € 98  45.2  45.6 1.672.43 € 94
Alvaro KWS EU  3) H  46.2  43.8 1.669.55 € 101  50.5  43.9 1.833.71 € 103
Bender VRS 3, 4) H  44.4  45.8 1.650.07 € 100  47.2  46.0 1.763.14 € 99
Menhir 1) H  40.8  43.4 1.459.58 € 88  43.9  43.6 1.585.01 € 89
Attletick EU  4) H  46.8  44.7 1.717.41 € 104  51.4  45.0 1.895.39 € 106
Arazzo EU 4) H  44.3  43.7 1.595.10 € 96  47.7  44.1 1.734.13 € 97
Tonka H  44.0  45.5 1.628.46 € 98  47.4  45.4 1.754.30 € 98
Hattrick H  45.8  44.2 1.662.76 € 101  50.4  44.3 1.839.86 € 103
Asterion VGL 2, 3) H  46.8  45.2 1.724.01 € 104  48.5  44.9 1.783.37 € 100
DK Exception EU  3) H  49.0  43.4 1.765.07 € 107  50.7  43.6 1.839.11 € 103
Trezzor EU 4) H  46.1  44.8 1.688.36 € 102  51.3  45.0 1.897.45 € 106
Leopard H  45.1  44.4 1.645.27 € 99  49.8  44.6 1.823.41 € 102
Muzzical VGL 4) H  45.0  44.4 1.641.78 € 99  49.6  44.6 1.818.17 € 102
INV 1055 H  42.7  45.6 1.581.74 € 96  45.8  45.1 1.692.83 € 95
Cristiano KWS EU  3) H  49.4  43.5 1.776.78 € 107  53.2  43.6 1.922.31 € 108
Architect 2) H  48.2  45.0 1.776.08 € 107  51.7  44.5 1.899.43 € 106
Puzzle H  46.6  44.4 1.697.18 € 103  51.7  44.5 1.894.63 € 106
DK Expansion EU 3) H  46.7  44.2 1.703.78 € 103  49.6  43.9 1.804.41 € 101
Archimedes EU 1, 3) H  41.7  43.0 1.486.49 € 90  45.5  43.2 1.632.45 € 91
PT 256 EU 4) H  47.8  45.9 1.779.98 € 108  49.0  45.8 1.825.34 € 102
Arabella 3) L  43.3  43.3 1.598.15 € 97  46.0  43.8 1.710.55 € 96
Penn H  43.7  44.0 1.580.35 € 96  48.3  44.2 1.758.73 € 98
Mittelwert    45.3  44.4 1.654.18 € 100  48.8  44.5 1.787.32 € 100
VRS = Verrechnungssorten des Bundessortenamtes
VGL = Vergleichssorten
VD = Versuchsdurchschnitt über alle Sorten
GD = Grenzdifferenz
H= Hybride
L = Linie
1) Rassenspezifische Kohlhernieresistenz
2) Resistenz gegen Wasserrübenvergilbungsvirus
3) Rlm7 Phoma-Resistenz (Angabe Züchter)
4) quantitative Phoma-Toleranz (Angabe Züchter)










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