Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Ergebnisse der LSV Wintergerste 2019/20 & Empfehlungen

Das Ergebnis der Wintergerstenernte in 2020 wurde sowohl in der Praxis als auch in den Landessortenversuchen als ernüchternd empfunden. Trockene Perioden ab dem Frühjahr in Verbindung mit Spätfrösten sowie regional stärkerem Krankheitsauftreten gingen zu Lasten der Erträge.

Laut einer Schätzung des statistischen Bundesamts könnte die hessische Anbaufläche der Wintergerste in 2020 bei etwa 66.300 ha liegen. Gegenüber dem Vorjahreswert von ca. 71.700 ha, wäre dies ein Rückgang von guten 8,1 %. Trotzdem wird die Gerste vorerst das zweitwichtigste Getreide in Hessen bleiben.

Basierend auf den hessischen Landessortenversuchen soll die landwirtschaftliche Praxis bei der jährlich anstehenden Sortenwahl unterstützt werden, wenn es darum geht, zwischen qualitativen und quantitativen Erträgen gegenüber der Ertragsstabilität durch z.B. Krankheitsresistenzen oder Halmstabilitäten abzuwägen.

Feuchtwarmer Herbst und Winter, danach eine ausgedehnte Trockenperiode mit Frostereignissen im Frühjahr

Nach dem trockenen Sommer in 2019, der nicht ganz so massiv ausfiel wie der Sommer 2018, folgten im Herbst und Winter 2019 sehr milde Temperaturen, hohe Niederschläge und eine überdurchschnittliche Sonnenscheindauer. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD), lagen alle drei Parameter deutlich über dem vieljährigen Monatsmittel der Jahre 1961 – 1990, welches als klimatologischer Referenzzeitraum genutzt wird. Der Winter 2019/2020 war laut dem DWD damit der zweiwärmste seit der Wetteraufzeichnung. Trotz der hohen, teils regional sehr unterschiedlichen Niederschläge in diesem Zeitraum, konnte das große Wasserdefizit im Gesamtboden, welches durch die trockenen Jahre 2018 und 2019 entstanden ist, nicht vollständig gedeckt werden. Der Oberboden war laut dem Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung bis März 2020 zeitweise ausreichend mit Wasser versorgt (vgl. https://www.ufz.de/index.php?de=37937). Ein weiterer Effekt regional hoher Niederschläge könnte gewesen sein, dass Anfang 2020 die Nmin-Werte unter dem langjährigen Durchschnitt lagen.

Die Boden- und Niederschlagsverhältnisse begünstigten die Aussaat der Wintergerste ab Mitte/Ende September sowohl in Nord- als auch in Südhessen. Spätere Aussaattermine wären durch die zunehmenden Niederschläge im Oktober deutlich erschwert worden.

Bedingt durch die milden Temperaturen war im Herbst eine verstärkte Aktivität von Getreidelaufkäfern und Blattläusen zu bemerken. Blattläuse, die einen wichtigen Vektor für Viren wie das Gerstenverzwergungsvirus (Barley yellow dwarf virus) darstellen, konnten den milden Winter verhältnismäßig gut überstehen, sodass regional erhöhte Gefahren einer Viruserkrankung der Gerste bestanden. Im Frühjahr schritt die Entwicklung der Gerstenbestände, getrieben durch die vergleichsweise hohen Temperaturen, den noch vorhandenen Wasservorrat im Boden und die intensive Sonneneinstrahlung, zügig voran. Ab Ende März kam es in Nord- wie in Südhessen vermehrt zu einem Auftreten des Zwergrostes (Puccinia hordei), für den während der letzten Niederschlagsphase Mitte März günstige Infektionsbedingungen (hohe Luftfeuchte gepaart mit Temperaturen um 18 – 25°C) vorlagen. An allen LSV-Standorten wurde von Ende März bis Juni Zwergrostbefall in den zwei- und mehrzeiligen Gersten vorgefunden. Ebenso waren nesterweise in den Beständen Spuren eines Befalls mit dem Gerstenverzwergungsvirus zu entdecken, welcher höchstwahrscheinlich dem vermehrten Auftreten von Vektoren (siehe oben) geschuldet war. Vereinzelt kam es ebenfalls zu einem Auftreten von Rhynchosporium-Blattflecken (Rhynchosporium secalis) sowie Echtem Mehltau (Blumeria graminis). Ab Mai kam es zu vermehrten Berichten eines Auftretens von Gerstenflugbrand (Ustilago nuda) trotz vorhandener Beize am Saatgut. Um eine Wirksamkeit der Beize zu gewährleisten, sollte die Wahl des Saatguts mit größter Sorgfalt erfolgen und auf zertifiziertes Saatgut zurückgegriffen werden. In den LSV am Eichhof und in Friedberg wurde Mitte Juni ebenfalls ein stärkerer Befall mit Ramularia-Blattflecken (Ramularia collo-cygni) bonitiert, in Korbach kam es bereits Ende Mai zu einem Befall mit Ramularia. Die Resistenzeigenschaften der einzelnen Sorten gegen Ramularia werden in 2020 erstmals in der Beschreibenden Sortenliste dargestellt (Tabellen 1 + 2).

Starke Temperaturschwankungen mit Frostereignissen Ende März/Anfang April und Mitte Mai, letztere pünktlich zu den Eisheiligen, hinterließen ihre Spuren in den Gerstenbeständen. Am 12. Mai wurden bei den Versuchsstandorten Eichhof (HEF) – 1,5 °C, Rauischholzhausen (MR) – 1,6 °C, Korbach (KB) – 1,2 °C, Friedberg (FB) + 1,0 °C und Griesheim (DA) – 0,9 °C minimale Lufttemperaturen an nahegelegenen Wetterstationen gemessen. Es kam in der Folge verstärkt zu einem Auftreten der sogenannten Laternenblütigkeit, die auf Frostereignisse besonders zu empfindlichen Stadien wie der Blüte zurückzuführen ist. Ihren Namen hat die Laternenblütigkeit daher, dass bei gegen das Licht gehaltenen Ähren die Spelzen durscheinen, diese also nicht befruchtet wurden und somit kein Korn ausbilden können. Hiervon waren in den hessischen LSV besonders Sorten mit einem frühen Ährenschieben betroffen. Vor allem an den Standorten Korbach, Eichhof und Rauischholzhausen konnte dieses Phänomen beobachtet werden. Sorten, die in besonderem Maße von der Laternenblütigkeit betroffen war, sind in der Tabellen 3 bis 7 mit T für „deutliche Ausprägung ≥ 4“ und TT „starke Ausprägung ≥ 6“ markiert.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit am Standort Griesheim, war es nötig, die zweizeiligen Gerstenbestände zu bewässern, um einem Totalausfall des Versuchs entgegenzuwirken. Am 06. und 24. April sowie am 11. Mai wurden die Flächen jeweils 35 mm beregnet.

Die Ernte der Versuchsflächen begann, je nach Standort, Anfang bis Mitte Juli.

Fünf Standorte liefern Daten für die hessischen Landessortenversuche

Die hessischen Landessortenversuche für die zwei- und mehrzeilige Wintergerste werden an fünf sich über das Bundesland verteilenden Versuchsstandorten durchgeführt. Die Prüfungen erfolgen nach wissenschaftlichen Standards, die Ergebnisse werden neutral und unabhängig bewertet. An den jeweiligen Standorten werden die geprüften Sortimente unter den gleichen Bedingungen behandelt. Das bedeutet, dass sie jeweils mit der gleichen Menge an Nährstoffen versorgt und mit der gleichen Intensität hinsichtlich Pflanzenschutzmitteln und Wachstumsreglern behandelt werden. Die Bestände werden regelmäßig bonitiert, um ihr Wachstum, ihre Entwicklung und gegebenenfalls auftretende Pflanzenkrankheiten zu erfassen. Die Auswertung der Qualitätsparameter wie Eiweißgehalt oder Hektolitergewicht erfolgt objektiv durch den Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL). Aufgrund der potenziell höheren Bestockungsintensität von Hybridgerstensorten, wird auf Wunsch der Züchter die Aussaatstärke von Hybridsorten gegenüber der ortsüblichen Saatstärke, um ein Drittel reduziert.

Im Jahr 2020 wurden neun zweizeilige Wintergersten geprüft, davon waren vier zum ersten Mal im Prüfsortiment des LSV vorhanden. Bei den mehrzeiligen Wintergersten kamen achtzehn Sorten in die Prüfung, vier davon zum ersten Mal. Um einen Vergleich zwischen zwei- und mehrzeiligen Gersten zu ermöglichen, wurde die zweizeilige Sorte California im mehrzeiligen Sortiment und die mehrzeilige Sorte KWS Orbit im zweizeiligen Sortiment mitgeführt.

Zur Bewertung der Standfestigkeit und Krankheitsanfälligkeit werden die Sorten in jeweils zwei unterschiedlichen Intensitätsstufen behandelt. In Stufe 1 wird komplett auf den Einsatz von Fungiziden verzichtet und nur eine reduzierte Wachstumsreglermenge appliziert. Die in dieser extensiven Variante auftretenden Pflanzenkrankheiten oder Standfestigkeitsproblemen können so unmittelbar den Sorteneigenschaften in Verbindung mit dem Standort zugerechnet werden. Das tatsächliche Leistungspotential einer Sorte lässt sich in der Intensitätsstufe 2 abbilden, die standortüblich mit Fungiziden und Wachstumsreglern behandelt wird.

Zugewinn durch Fungizidmaßnahmen trotz ungünstiger Witterungsbedingungen?

Trotz schwieriger Witterungsbedingungen, wie einem trockenen Frühsommer und teils starken Temperaturschwankungen, konnte durch Behandlungen mit Fungiziden und Wachstumsreglern ein Zugewinn sowohl bei der mehrzeiligen, als auch bei der zweizeiligen Wintergerste festgestellt werden. Im mehrzeiligen Sortiment konnten durch den Einsatz von Fungiziden und Wachstumsreglern durchschnittliche Mehrerträge von 15,7 dt/ha realisiert werden. Hierbei traten jedoch merkliche Standortunterschiede mit einer Spannweite von 8,7 bis 20,5 dt/ha auf. Die ertragssteigernde Wirkung resultierte an den Standorten Korbach, Rauischholzhausen und am Eichhof aus einer Verbesserung der Blattgesundheit. Das Auftreten von Zwergrost in Rauischholzhausen und Korbach sowie von Ramularia an den Standorten Friedberg und Eichhof konnte durch eine Fungizidbehandlung reduziert werden. Am Standort Friedberg fiel die Wirkung aber durch parallele Virusinfektionen geringer aus. Hinsichtlich der Standfestigkeit und Strohstabilität haben die Bestände in Rauischholzhausen, Korbach und am Eichhof am stärksten von der Behandlung profitiert. Aus den Behandlungen konnten bei den mehrzeiligen Sorten vor allem KWS Higgins, KWS Kosmos und Esprit einen Nutzen ziehen. Die gemittelten Kornerträge über die LSV-Standorte im zweizeiligen Sortiment ließen sich durch eine Behandlung um 7,2 dt/ha steigern. Wie auch bei der mehrzeiligen Gerste kam es hierbei zu Standortunterschieden, die sich über 3,3 dt/ha bis 13,4 dt/ha erstreckten. Der höchste Zugewinn der zweizeiligen Wintergersten konnte bei der Sorte Valerie beobachtet werden.

Erträge in 2020 unter denen der Vorjahre

In der Bezugsbasis des mehrzeiligen Sortiments (California, KWS Orbit, SY Galileoo, KWS Higgins, SU Jule, Mirabelle) fielen die mittleren Erträge in diesem Jahr mit 95,0 dt/ha in der Intensitätsstufe 2 merklich geringer aus als die der Vorjahre (Tabelle 3). Noch deutlich niedriger sind die Erträge bei der Bezugsbasis in der Intensitätsstufe 1 mit 78,7 dt/ha. Bei der Betrachtung der fünf einzelnen LSV-Standorte fällt auf, dass besonders Standort Korbach (KB) in der ersten wie in der zweiten Intensitätsstufe einen geringen Kornertrag aufweist. Als Ursache dafür kann ein multipler Befall mit Blattkrankheiten, Viruserkrankungen in den Beständen und das Auftreten der Laternenblütigkeit, deren Auslöser wahrscheinlich die Spätfröste im Mai waren, gesehen werden. Die vergleichsweise guten Erträge am Standort Rauischholzhausen (MR) in der Intensitätsstufe 2 können einem relativ geringen Auftreten der Laternenblütigkeit, einer guten Standfestigkeit und Strohstabilität am Standort zu gerechnet werden. Der Versuch am Standort Fritzlar war leider nicht auswertbar.

In der der Bezugsbasis des zweizeiligen Sortiments (California, SU Ruzena, Sandra, KWS Infinity) wurden in der Intensitätsstufe 2 im Mittel 91,1 dt/ha erreicht, was ebenfalls wie bei den mehrzeiligen Sorten am unteren Ende der letzten Jahre liegt und vergleichbar mit dem Jahr 2018 ist (Tabelle 4). In der Intensitätsstufe 1 lagen die durchschnittliche Erträge der Bezugsbasis bei 85,1 dt/ha, also ebenfalls vergleichbar mit den Erträgen von 2018. Schwächster Standort war hierbei Griesheim, wo trotz dreimaliger Beregnung nur 80,2 dt/ha gedroschen wurden. Die höchsten durchschnittlichen Erträge wurden in Rauischholzhausen erreicht.

Wie weiter oben erwähnt, ist davon auszugehen, dass die Spätfröste im Mai einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Kornausbildung früher abreifender Sorten hatte. An mehreren LSV-Standorten wurde je Sorte das Auftreten der resultierenden Laternenblütigkeit bonitiert und in Ausprägungsstufen von 1 – 9 eingeteilt. Betroffene Sorten sind in den Tabellen 3,4, je nach Ausprägungsstufe, mit T für eine deutliche Ausprägung ≥ 4 und mit TT für eine starke Ausprägung ≥ 6 markiert, wenn die Laternenblütigkeit an mindestens einem hessischen LSV-Standort in der jeweiligen Ausprägung auftrat. Es wurde sich bewusst dagegen entschieden, die betroffenen Sortenerträge aus der Berechnung auszuschließen, da sie den tatsächlichem Ist-Zustand in den hessischen LSV 2020 darstellen. Ereignisse wie Spätfröste treten zwar nicht jährlich auf, können aber, je nach Sortenwahl, einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Erträge in der Praxis haben.

Qualitätssteigerungen im Vergleich zu den Vorjahren

Bei den vom Landesbetrieb Hessisches Landeslabor erfassten Qualitätsparametern, zeigte sich, dass das mittlere Hektolitergewicht der mehrzeiligen Sorten mit 68,2 kg/hl in der Intensitätsstufe 1 (reduzierte Behandlungsintensität) und mit 69,9 kg/hl in der Intensitätsstufe 2 (praxisübliche Behandlungsintensität) merklich über dem vom Handel geforderten Hektolitergewicht von 64,0 kg/hl lagen (Tabelle 5). Im Vergleich zu den Vorjahren 2018 (67,4 kg/hl) und 2019 (67,9 kg/hl) liegt das damit Niveau der Intensitätsstufe 2 etwas höher. Besonders hohe Werte wurden von der Sorte KWS Flemming sowohl in der Intensitätsstufe 1 (70,5 kg/hl) und in der Intensitätsstufe 2 (72,4 kg/hl) erreicht. Den zweiten Platz in der Intensitätsstufe 1 belegen SU Jule mit 70,2 kg/hl und in der Intensitätsstufe 2 SY Baracooda mit 71,6 kg/hl. Die Sorte SU Ellen lag auf den LSV-Standorten Rauischholzhausen (MR) und Korbach (KB) teilweise knapp unter dem geforderten Hektolitergewicht.

Beim zweizeiligen Sortiment konnte in diesem Jahr in der Intensitätsstufe 1 ein mittleres Hektolitergewicht von 70,5 kg/hl und in der Intensitätsstufe 2 von 71,1 kg/hl erreicht werden (Tabelle 5) Damit überschreitet das Hektolitergewicht in der Intensitätsstufe 2 die beiden Vorjahreswerte von 70,1 kg/hl (2018) und 69,9 kg/hl (2019). Sowohl in der Intensitätsstufe 1 als auch in der Intensitätsstufe 2 überschritten alle zweizeiligen Sorten, auf allen LSV-Standorten, den Wert von 64,0 kg/hl. Besonders hohe mittlere Hektolitergewichte wurden bei den Sorten Valerie, Valhalla, KWS Moselle und Sandra gemessen. Der Marktwertanteil (>2,2 mm) erreichte in der Intensitätsstufe 2 bei den mehrzeiligen Sorten durchschnittlich 98,7 % und bei den zweizeiligen 99,4 %. Das gute Niveau von 2019 konnte damit überschritten werden.

Mehrjährige Erfahrungen zur Einstufung einer Sorte nötig

Eine seriöse Einschätzung des Leistungspotenzials einer Sorte ist erst nach mehrjähriger Beobachtung möglich. In jedem Prüfjahr müssen wichtige Eigenschaften wie die Krankheitsresistenzen, die Standfestigkeit und Strohstabilität abhängig von Witterungs- und Standortbedingungen sowie vom regionalen Krankheitsdruck beurteilt werden, um zu einem nachvollziehbaren Ergebnis zu kommen. Besonders im Jahr 2020 zeigte sich, dass Witterungsereignisse wie Spätfröste bestimmte Sorten hart treffen können und sie nicht ihr vollständiges Leistungspotenzial abrufen können. Um das Anbaurisiko zu minimieren, sollte bei der Sortenwahl auch das Merkmal der Ertragssicherheit berücksichtigt werden. Es ist zwar nie auszuschließen, dass z.B. extremere Witterungsereignisse oder Krankheitsauftreten zu einem stärkeren Ertragsausfall führen, aber durch die Wahl ertragsstabiler Sorten, kann dieses Risiko zumindest reduziert werden.

Bei den dreijährig erprobten mehrzeiligen Sorten können nun auch im dritten Jahr KWS Orbit und die Hybridsorte SY Galileoo in der ersten und zweiten Intensitätsstufe vom Ertrag, wie auch der Ertragssicherheit überzeugen (Tabelle 6). KWS Higgins bringt wie in den letzten Jahren in der Intensitätsstufe 2 überdurchschnittliche Erträge, mit reduzierter Behandlung liegen die Erträge der Sorte aber eher im durchschnittlichen Bereich. SU Jule und Mirabelle können in der Intensitätsstufe 1 durchaus überzeugen, in der Intensitätsstufe 2 schrumpft aber ihr Vorsprung gegenüber den anderen Sorten durch nur geringe Zugewinne. Nach zweijähriger Prüfung heben sich KWS Flemming, die besonders im zweiten Jahr in beiden Intensitätsstufen überzeugte, Melia sowie die Hybriden Jettoo EU und SY Baracooda ab.

Im zweizeiligen Sortiment hat KWS Infinity in der Intensitätsstufe 2 einen deutlichen und in der Intensitätsstufe 1 einen leichten Vorsprung vor California und Sandra (Tabelle 7). SU Ruzena konnte im Jahr 2020 nicht die Werte von den Vorjahren erreichen, was wahrscheinlich auch an einem starken Auftreten der Laternenblütigkeit bei der Sorte lag. Bei den zweijährig geprüften Sorten hebt sich besonders KWS Moselle ab, die sowohl in der Intensitätsstufe 1 als auch 2 überdurchschnittliche Erträge brachte. Die Sorte Valerie konnte in der Intensitätsstufe 2 überzeugen.

Ein Blick über den hessischen Tellerrand kann sich lohnen

Regionale Boden- und Klimabedingungen machen nicht an der hessischen Landesgrenze halt, sondern können sich weit über das Bundesgebiet erstrecken. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, Ergebnisse von Landessortenversuchen anderer Bundesländer in die Entscheidungsfindung miteinzubeziehen. In einer bundesweiten Kooperation wurden Boden-Klima-Räume für Deutschland definiert, in denen sehr ähnliche Anbaubedingungen für Kulturpflanzen vorherrschen. Über das Geoportal des Julius-Kühn-Instituts ( http://geoportal.julius-kuehn.de/) ist die Gliederung der Boden-Klima-Räume einsehbar. Die fünf hessischen LSV-Standorte liegen in drei solcher Boden-Klima-Räume: Korbach und Eichhof in der „Höhenlage Mitte/West“; Friedberg, Fritzlar und Rauischholzhausen in der „Mittellage Südwest“ und Griesheim in der „Wärmelage Südwest“.

In Hessen geprüften Neuzulassungen

In 2020 wurden durch das Bundessortenamt (BSA) jeweils sechs mehrzeilige und zweizeilige Winter­futter­gersten zugelassen. In den hessischen LSV wurden von diesen Neuzulassungen jeweils vier geprüft.

Die erstmals in den Landessortenversuchen geprüften Neuzu­lassun­gen werden hier kurz mit den relevanten Sorten­eigenschaften dargestellt. Die aktu­ellen Einstufungen (Noten 1 bis 9) des Bundessortenamtes der geprüften Sorten sind den Tabellen 1 und 2 zu entnehmen. Dabei bedeutet die Note 1 eine sehr geringe Ausprägung eines Merkmals (z.B. sehr niedrig, sehr kurz, sehr früh) und Note 9 eine hohe Ausprägung (z.B. sehr hoch, sehr lang, sehr spät). Eine mittlere Merkmalsausprägung wird mit der Note 5 bewertet.

Bei KWS Memphis (KWS, mz) handelt es sich um eine später abreifende Liniensorte mit einer mittleren Krankheitsanfälligkeit. Auffällig sind ihre gute Standfestigkeit und ihre als hoch eingestuften Kornerträge in den Stufen 1 und 2 und Tausendkornmasse. Im ersten Versuchsjahr zeigte die Sorte, trotz eines merklichen Auftretens der Laternenblütigkeit, überdurchschnittliche Erträge.

Esprit (DSV, mz) zeichnet sich durch hohe bis sehr hohe Ertragsleistungen in den Stufen 1 und 2 sowie einem guten Marktwareanteil aus. Ihre Krankheitsanfälligkeit und Standfestigkeit liegen im ausgeglichenen Mittelfeld. In der Abreife ist sie mittel bis spät. Trotz an der Sorte aufgetretenen Laternenbültigkeit, wurden in der zweiten Intensitätsstufe überdurchschnittliche und in der ersten Intensitätsstufe durchschnittliche Ertragszahlen erreicht.

Viola (DSV, mz) ist eine kurzstrohigere Sorte mit einer allgemein guten Standfestigkeit und Strohstabilität. Hervorzuheben sind ebenfalls ihre als hoch und sehr hoch eingestuften Kornerträge der ersten und zweiten Stufe. Allerdings zeigt sie eine hohe Anfälligkeit gegenüber Mehltau und Zwergrost. Ihre Erträge lagen in den LSV unter dem Durchschnitt, was auch einem hohen Auftreten von Laternenblütigkeit geschuldet sein kann.

Teuto (Secobra SZ, mz) zeigt eine hohe Toleranz gegenüber Zwergrost und verfügt auch sonst über eine mittlere bis gute Blattgesundheit. Ihre Kornerträge der ersten und zweiten Stufe wurden jeweils mit hoch eingestuft. Strohstabilität und Standfestigkeit liegen im mittleren Bereich. In ihrem ersten Jahr zeigte Teuto stark überdurchschnittliche Erträge in der Intensitätsstufe 1 und überdurchschnittliche Erträge in der Intensitätsstufe 2.

Die kurzstrohige Sorte Valhalla (Ackermann SZ / Hauptsaaten, zz) zeigt eine gute Strohstabilität und Standfestigkeit bei mittlerer Krankheitsanfälligkeit mit besonderer Resistenz gegen Rhynchosporium. Tausendkornmasse und der Kornertrag in der ersten Stufe wurden vom Bundessortenamt als hoch bis sehr hoch und der Kornertrag der zweiten Stufe als hoch bewertet. Trotz Schäden durch die Spätfrost konnte die Sorte überdurchschnittliche Erträge in beiden Intensitätsstufen realisieren. Das gemessene Hektolitergewicht war ebenfalls überdurchschnittlich.

Bordeaux (Saaten-Union, zz) weist eine niedrige Wuchshöhe in Kombination mit einer niedrigen Lagerneigung und guter Standfestigkeit sowie Strohstabilität auf. Neben einer durchschnittlichen Krankheitsanfälligkeit zeigt die Sorte hohe bis sehr hohe Kornerträge in den Stufen 1 und 2 sowie ein späteres Abreifeverhalten. In 2020 erreicht Bordeaux Erträge, die in beiden Intensitätsstufen deutlich über dem Durchschnitt lagen.

SU Celly (Saaten-Union, zz) zeichnet sich besonders durch eine gute Standfestigkeit und Strohstabilität sowie eine sehr gute Resistenz gegenüber Mehltau und Zwergrost aus. Ihr Kornertrag in der zweiten Stufe ist als hoch, in der ersten als hoch bis sehr hoch eingestuft. Der Eiweißgehalt der Sorte befindet sich im oberen Bereich. Trotz eines merklichen Auftretens von Laternenblütigkeit, konnten von der Sorte in beiden Intensitätsstufen überdurchschnittliche Erträge erreicht werden.

Bianca (SZ Streng / IG Pflanzenzucht, zz) ist eine später abreifende zweizeilige Wintergerste mit guter Standfestigkeit und Strohstabilität. Ebenfalls auffällig ist ihre Tausendkornmasse, die vom Bundessortenamt als sehr hoch eingestuft wurde. Kornertrag Stufe 1 und 2 sind ebenfalls im höheren Bereich. Bei der Blattgesundheit liegt die Sorte im guten Mittelfeld. In ihrem ersten Jahr konnte Bianca überdurchschnittliche Erträge in beiden Intensitätsstufen liefern.

Empfehlung zu mehrzeiligen Sorten

Die hessischen und überregionalen Ergebnisse der Landessortenversuche demonstrieren, dass leistungsstarke Sorten auch unter schwierigen Witterungsverhältnissen stabile und hohe Er­träge bei guten Kornqualitäten erzielen können. Vorbehaltlich der Zustimmung des Gre­miums aus Beratung, Praktikern, Handelshäusern, Vermehrungsbetrieben und Fachin­for­mation, welches jährlich die offiziellen hessischen Sorten­empfehlungen abstimmt, werden auf Basis der mehrjährigen Ergebnisse für die Aussaat 2020 die mehrzeiligen Sorten KWS Orbit, KWS Higgins, SU Jule und Mirabelle empfohlen. Neben den bewährten Sorten umfasst die Empfehlung auch neuere Sorten mit mindestens zweijähriger LSV-Prüfung für den Probe­an­bau, um einen fließenden Sortenwechsel zu ermöglichen. Eine Liste der für alle Winterungen offiziell empfohlenen Sorten wird Anfang September an dieser Stelle ver­öffentlicht. Bei der Wahl des Saatgutes sollte immer auch dessen Wirtschaftlichkeit beachtet werden. Die Verwendung von Hybridsaatgut kann aufgrund der hohen Saatgutkosten, unter Umständen nicht ökonomisch sinnvoll sein.

KWS Orbit (KWS; Zulassung 2018) zeigte sich über die Prüfjahre ertragsstabil und lieferte in den hessischen LSV sowohl im intensiven als auch im extensiven Anbau stabile bis überdurchschnittliche Erträge. Standfestigkeit und Strohstabilität liegen im Mittelfeld, bei den Blattkrankheiten sollte auf Rhynchosporium und Zwergrost geachtet werden. Mit gezielten Pflanzenschutzmaßnahmen können diese Schwächen in den Griff bekommen und mit der Sorte überdurchschnittliche Erträge erwirtschaftet werden.

KWS Higgins (KWS, Zulassung 2017) kann in der Intensitätsstufe 2 überdurchschnittliche Erträge erzielen. Die starke Neigung zum Lager und Halmknicken macht eine Behandlung mit Wachstumsreglern in den meisten Fällen nötig. Ein Befall mit Zwergrost muss wegen der hohen Sortenanfälligkeit im Auge behalten werden. Die Sorte liefert einen hohen Marktwareanteil bei gutem Hektoliter­gewicht.

SU Jule (Saaten Union; Zulassung 2018) verfügt über eine geringe Neigung zum Halmknicken und auch sonst gute Standfestigkeits- und Strohfestigkeitseigenschaften. Die Anfälligkeit für Blattkrankheiten liegt im Mittelfeld mit einer stärkeren Anfälligkeit gegenüber Mehltau. Die Erträge in der Intensitätsstufe 1 sind überdurchschnittlich, in der Intensitätsstufe 2 stabil mit einer guten Hektorlitermasse.

Mirabelle (DSV, Zulassung 2018) kann für viehhaltende Betriebe in den Höhenlagen Hessens interessant sein, für die nicht nur der Korn-, sondern auch der Strohertrag von Relevanz ist. Mirabelle weist eine größere Pflanzenlänge auf und zeichnet sich durch eine gute Stroh­stabilität aus. Bei der Krankheitsanfälligkeit ist sie verhältnismäßig ausgeglichen. Die Erträge in der Intensitätsstufe 2 liegen im durchschnittlichen Bereich, erreichten bei der Intensitätsstufe 1 aber ein überdurchschnittliches Niveau.

KWS Flemming (KWS; Zulassung 2019) konnte im zweiten Anbaujahr mit deutlich überdurchschnittlichen Erträgen aufwarten. Ihre Anfälligkeit gegenüber Blattkrankheiten liegt im guten Mittelfeld mit einer guten Resistenz gegenüber Rhynchosporium. Schwächen bestehen bezüglich des Ährenknickens in Kombination mit durchschnittlicher Neigung zum Lager und Halmknicken. In beiden Intensitätsstufen konnte bei der Sorte ein sehr hohes Hektolitergewicht beobachtet werden.

Die Sorten Journey und Melia präsentierten in den ersten beiden Jahren interessante Ergebnisse und sollten daher im Auge behalten werden.

Journey (IG Pflanzenzucht; Zulassung 2018) zeigte nach zwei Versuchsjahren in der ersten und zweiten Intensitätsstufe überdurchschnittliche Erträge. Bei Standfestigkeits- und Strohstabilitätsparametern sowie bei der Blattgesundheit liegt im mittleren Bereich.

Melia (SZ Streng / IG Pflanzenzucht; Zulassung 2019) konnte in 2020, trotz des Auftretens der Laternenblütigkeit, überdurchschnittliche Erträge liefern. Ihre Neigung zum Lager und Ährenknicken kann eine Behandlung mit Wachstumsreglern erforderlich machen. Sie zeigt gute Resistenz gegen Mehltau aber eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Netzflecken.

Empfohlene zweizeilige Sorten

Im zweizeiligen Sortiment werden California, KWS Infinity und Sandra erneut empfohlen. Für den Probeanbau eignen sich die Sorten KWS Moselle und Valerie.

Die langjährig geprüfte California (Limagrain; Zulassung 2012) erbringt stabile, mittlere Erträge bei guter Kornausbildung. Die mittelspät abreifende Sorte zeichnet sich aus durch eine gute Strohstabilität und Standfestigkeit. Auch die Blattgesundheit weist keine Schwächen auf. Die Winterfestigkeit liegt allerdings nur auf einem mittleren Niveau, was auf auswinterungs­gefährdeten Standorten zu beachten ist.

KWS Infinity (KWS; Zulassung 2015) bringt stabil mittlere Erträge. Ergebnisse aus den neuen Bundesländern zufolge ist die Winterhärte besser ausgeprägt als die von California. Standfestigkeit und Strohstabilität liegen auf einem mittleren Niveau. Die Blattgesundheit ist als gut einzustufen, wenn man von der erhöhten Anfälligkeit gegen Mehltau absieht.

Sandra (IG Pflanzenzucht; Zulassung 2010) ist eine kurzstrohige Gerste mit durchschnittlicher Standfestigkeit, Halm- und Ährenstabilität. Sandra ist anfälliger für Zwergrost und Ramularia, und weniger anfällig für Mehltau. Hervorzuheben ist ihre sehr gute Kornqualität. Sandra ist jedoch etwas stärker auswinterungsgefährdet.

KWS Moselle (KWS; Zulassung 2019) konnte in den ersten beiden Jahren mit überdurchschnittlichen Erträgen bei hohen Hektorlitermassen in beiden Intensitätsstufen überzeugen. Standfestigkeit und Strohstabilität liegen im Mittelfeld. Einer geringen Anfälligkeit gegen Zwergrost steht eine erhöhte Anfälligkeit gegen Ramularia gegenüber.

Weiter beobachtet wird Valerie (SZ Breun / Limagrain; Zulassung 2020), die während der zweijährigen Prüfphase in der Intensitätsstufe 2 überdurchschnittliche Erträge bei einem überdurchschnittlichen Hektolitergewicht in beiden Intensitätsstufen zeigte. Die Sorte verfügt über eine zusätzliche Resistenz gegen das Gelbmosaikvirus-Typ2, weist aber erhöhte Anfälligkeiten gegenüber Ramularia und Zwergrost auf. Auch neigt sie zum Ährenknicken. Ihr Marktwareanteil liegt bezogen auf die in 2020 geprüften Sorten im oberen Bereich.

Die nachfolgenden Tabellen 1 und 2 können nicht barrierefrei dargestellt werden.
Bitte kontaktieren Sie bei Fragen telefonisch Gabriele Käufler 06621 9228 15 oder Manuel Fränzke 06621 9228 697.

Tabelle 1: Auszug aus der Beschreibenden Sortenliste 2020, mehrzeilige Wintergerste

Neigung zu Anfälligkeit für Ertragseigenschaften Qualität Zulassung
Sorten Züchter / Vertreiber Ähren-schieben Reife-zeit Pflanzen-länge Aus-winterung Lager Halm-knicken Ähren-knicken Mehl-tau Netz-flecken Rhyncho-sporium Ramu-laria Zwerg-rost GMV² Bestandes-dichte Kornzahl / Ähre Tausend-kornmasse Kornertrag Stufe 1 Kornertrag Stufe 2 Marktware-anteil Vollgerste-anteil Hektoliter-gewicht Eiweiß-gehalt Jahr der Zulassung Zulassungs-rubrik³
(Hyb) = Hybride

(²) Bedeutung der Noten für: Anfälligkeit für Gelbmosaikvirus
Note /  Bedeutung
1     Resistenz gegen BaYMV-1, BaMMV
1+  Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2, BaMMV
1*   Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2
9    keine Resistenz

(³) Bedeutung der Noten für: Zulassungsrubrik

Note / Bedeutung

1   Mit Voraussetzung des landeskulturellen Wertes in Deutschland zugelassen
2   In einem anderen EU-Land eingetragen
3   Ohne Voraussetzung des landeskulturellen Wertes zugelassen
4   Zur Ausfuhr außerhalb der Vertragsstaaten bestimmt

California zz VRS Limagrain 5 6 4 5 4 3 4 4 4 4 5 4 1 8 2 7 7 6 7 6 6 3 2012 1
KWS Orbit VRS KWS Lochow 5 5 5 5 5 4 4 5 6 5 6 1 4 5 6 6 8 7 7 5 2 2018 1
SY Galileoo (Hyb) VRS Syngenta 5 5 6 5 5 7 3 5 5 4 3 1 4 6 6 8 9 7 7 5 2 2018 1
KWS Higgins KWS Lochow 5 5 6 6 6 4 4 4 5 4 8 1 4 6 6 6 8 8 8 6 2 2017 1
SU Jule Eckendorf / SU 5 6 6 4 3 4 6 5 4 4 5 1 4 4 7 7 7 7 7 6 2 2018 1
Mirabelle Eckendorf / DSV 5 6 6 4 3 4 5 5 4 4 4 1 4 5 7 7 7 7 7 6 2 2018 1
Journey IG Pflanzenzucht 5 6 6 5 5 5 4 5 4 4 4 1 3 7 6 7 7 7 7 5 2 2018 1
SY Baracooda (Hyb) Syngenta 5 6 7 5 5 6 3 5 4 4 6 1 3 6 6 7 8 7 7 6 2 2018 1
Paradies DSV 5 5 6 6 6 7 4 5 4 4 3 1 3 7 5 7 6 5 4 5 3 2019 1
Diadora DSV / Hauptsaaten 4 5 6 4 4 5 5 4 4 4 5 1 4 4 8 7 7 8 8 5 3 2019 1
KWS
Flemming
KWS
Lochow
5 5 6 5 5 6 4 4 3 5 4 1 4 6 6 8 8 6 5 6 3 2019 1
Melia SZ Streng /    IG Pflanzenzucht 5 5 7 6 5 6 3 6 4 4 5 1 4 6 7 7 8 7 7 6 2 2019 1
SU
Laurielle
Nordsaat /
SU
4 4 5 4 6 6 4 4 4 4 5 1+ 3 6 7 7 7 8 9 5 3 2019 1
Jettoo
EU (Hyb)
Syngenta 5 5 6 5 5 5 4 5 4 4 4 1 5 5 6 8 8 2016 2
KWS
Memphis
KWS Lochow 5 6 6 4 3 5 5 4 4 5 5 1+ 4 6 7 7 7 8 8 7 3 2020 1
Esprit DSV 5 6 6 5 4 4 4 4 4 4 5 1 4 6 6 8 8 8 8 6 2 2020 1
Viola DSV 4 5 4 3 4 4 7 5 5 5 6 1 5 6 6 8 9 6 5 5 2 2020 1
Teuto Secobra SZ 6 6 6 6 4 5 4 5 4 4 3 1 4 7 6 8 8 7 7 6 2 2020 1
KWS Meridian VGL KWS Lochow 5 5 5 4 6 6 5 5 6 4 4 5 1 4 6 6 6 7 7 7 5 3 2011 1
SU Ellen Nordsaat / SU 3 4 5 5 4 4 6 4 4 4 5 6 1* 3 7 6 7 7 8 7 4 2 2014 1
KWS Kosmos KWS Lochow 6 5 5 4 5 5 4 4 4 4 4 7 1 4 6 6 6 7 8 7 5 2 2015 1

 

 

Tabelle 2: Auszug aus der Beschreibenden Sortenliste 2020, zweizeilige Wintergerste

Neigung zu Anfälligkeit für Ertragseigenschaften Qualität VG Zulassung
Sorten Züchter / Vertreiber Ähren-schieben Reife-zeit Pflanzen-länge Aus-winterung Lager Halm-knicken Ähren-knicken Mehl-tau Netz-flecken Rhyncho-sporium Ramu-laria Zwerg-rost GMV² Bestandes-dichte Kornzahl / Ähre Tausend-kornmasse Kornertrag Stufe 1 Kornertrag Stufe 2 Marktware-anteil Vollgerste-anteil Hektoliter-gewicht Eiweiß-gehalt nach VFF Jahr der Zulassung Zulassungs-rubrik³
(²) Bedeutung der Noten für: Anfälligkeit für Gelbmosaikvirus
Note /  Bedeutung
1     Resistenz gegen BaYMV-1, BaMMV
1+  Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2, BaMMV
1*   Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2
9    keine Resistenz(³) Bedeutung der Noten für: Zulassungsrubrik
Note / Bedeutung1   Mit Voraussetzung des landeskulturellen Wertes in Deutschland zugelassen
2   In einem anderen EU-Land eingetragen
3   Ohne Voraussetzung des landeskulturellen Wertes zugelassen
4   Zur Ausfuhr außerhalb der Vertragsstaaten bestimmt
California zz VRS Limagrain 5 6 4 5 4 3 4 4 4 4 5 4 1 8 2 7 7 6 7 6 6 3 1 2012 1
KWS Orbit
mz VRS
KWS Lochow 5 5 5  – 5 5 4 4 5 6 5 6 1 4 5 6 6 8 7 7 6 2 2 2018 1
SU Ruzena Ackermann SZ/Saaten Union 3 5 3  – 4 4 6 4 4 4 6 4 1 9 1 7 7 7 7 7 6 2 3 2017 1
Valerie SZ Breun / Limagrain 4 5 4  – 5 5 6 4 4 4 7 6 1+ 9 1 8 6 7 8 9 7 1 4 2019 1
KWS Moselle KWS Lochow 5 5 4  – 5 5 4 4 4 4 6 3 1 9 2 7 7 8 7 6 7 2 5 2019 1
Valhalla Ackermann SZ / Hauptsaaten 4 5 3  – 4 4 4 4 4 3 6 4 1 8 1 8 8 7 7 6 7 2 6 2020 1
Bordeaux Saaten Union 5 5 3  – 4 3 3 5 4 4 6 5 1 9 1 7 8 8 7 7 7 1 7 2020 1
SU Celly Nordsaat 4 5 4  – 4 2 4 2 4 4 4 3 1 8 2 7 8 7 7 6 7 4 8 2020 1
Bianca SZ Streng / IG 5 6 4  – 4 3 4 5 4 4 4 4 1 6 2 9 8 7 7 7 7 3 9 2020 1
Sandra SZ Bauer / IG 4 5 4 6 5 5 5 4 4 5 7 6 1 8 1 8 6 6 8 8 6 3 10 2010 1
KWS Infinity KWS Lochow 6 5 4 5 5 5 4 7 4 4 6 4 1 8 1 7 6 7 7 6 6 2 11 2015 1

 

Tabelle 3: LSV Wintergerste mehrzeilig Hessen; Erträge (relativ zur Bezugsbasis (BB)), Versuchsjahr 2019/2020

BB = Bezugsbasis (3-jährig geprüfte Sorten über alle Standorte)
VGL = Vergleichssorte
VD = Versuchsdurchschnitt über alle Sorten
GD = Grenzdifferenz
TS = Trockensubstanz
zz = zweizeiligFB = Friedberg
FZ = Fritzlar
HEF = Bad Hersfeld (Eichhof)
KB = Korbach
MR = Marburg
* = Ausprägung Laternenblütigkeit in 2020 ≥ 4
** = Ausprägung Laternenblütigkeit in 2020 ≥ 6
(²) Bedeutung der Noten für: Anfälligkeit für Gelbmosaikvirus
Note / Bedeutung
1    Resistenz gegen BaYMV-1, BaMMV
1+  Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2, BaMMV
1*   Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2
9    keine Resistenz
Resis-tenzen 2) unbehandelt (rel. zur BB) fungizidbehandelt (rel. zur BB)
FB FZ HEF KB MR Mittel FB FZ HEF KB MR Mittel
BB (dt/ha)  82,7  76,5  68,9  86,8  78,7  91,6  90,9  90,2 107,3  95,0
VD (dt/ha)  85,5  78,6  69,1  87,9  80,3  94,2  92,8  89,6 107,5  96,0
GD 5 % (relativ)   6,2   7,6   8,4   4,0   5,6   6,4   6,5   3,3
California zz BB 1  94 nicht
auswertbar
104 109  95 100  93 nicht
auswertbar
100 104  97  99
KWS Orbit BB ** 1 110 105  92  99 102 107 107  97 103 103
SY Galileoo  BB  (Hybride) 1 107 107 117 109 110 102 112 109 105 107
KWS Higgins BB 1  99  96  99  99  98 103 106 107 104 105
SU Jule  BB * 1 102 108 107 108 106  98 101 101  99 100
Mirabelle  BB 1 106 118 119 105 111 105 110 111  98 105
Journey 1 110 107 103 106 106 102 107 103 103 103
SY Baracooda  (Hybride) 1 100 108 109  99 104 106 110 108 101 106
Paradies * 1 101 101  97  97  99 112  99  97  96 101
Diadora 1 107 107 100  97 103 105 101 101  95 101
KWS Flemming * 1 112 117 104 113 112 102 113 106 107 107
Melia ** 1 108 110 104 106 107 108 104 102 101 104
SU Laurielle ** 1+  94  83  74  96  87  95  82  69  93  85
Jettoo  EU  (Hybride) 1 118 118 118 110 116 114 112 107 104 109
KWS Memphis * 1+ 104 107 104 100 104 106 106 104  98 104
Esprit * 1 107  99  91 102 100 103 113 102 102 105
Viola ** 1 101  90  87  90  92 100  91  78  99  92
Teuto 1 109 111 115 110 111 106 108 108 104 106
A n h a n g s o r t i m e n t
KWS Meridian  BB 1 102 101  98 102 101 103 105  99 102 102
SU Ellen  BB ** 1*  90  58  63  91  77 102  54  65  90  78
KWS Kosmos  BB 1  90 103  96  93  95  88 105 107 103 101

 

Tabelle 4: LSV Wintergerste zweizeilig Hessen; Erträge (relativ zur Bezugsbasis (BB)), Versuchsjahr 2019/2020

BB = Bezugsbasis (3-jährig geprüfte Sorten über alle Standorte)
VD = Versuchsdurchschnitt über alle Sorten
GD = Grenzdifferenz
TS = Trockensubstanz
mz = mehrzeilig
Resis-tenzen 2) unbehandelt (rel. zur BB) fungizidbehandelt (rel. zur BB)
FB FZ GRI HEF MR Mittel FB FZ GRI HEF MR Mittel
BB (dt/ha)  91,2 nicht

auswertbar

 77,7  83,8  87,7  85,1  93,8 nicht

auswertbar

 80,2  92,1  98,4  91,1
VD (dt/ha)  93,3  80,3  86,9  90,4  87,7  96,7  84,5  94,5 103,8  94,9
GD 5 % (relativ) 6,3 6,2 7,9 5,9 6,1 5,8 7,2 5,1
California  BB 1  98 103 102 104 102  99 101 104 108 103
KWS Orbit mz * 1 110 110  99 108 107 112 114 106 109 110
SU Ruzena  BB  ** 1  98  96  82  88  91  95  97  78  79  87
Valerie * 1+ 101  99  90  98  97 104 106  91 107 102
KWS Moselle 1 109 100 110 112 108 107 107 107 113 109
Valhalla * 1  96 101 121 109 107  98 107 114 107 106
Bordeaux 1 102 107 112 107 107 105 108 109 117 110
SU Celly * 1 102 113 104  99 104 106 113  94  98 102
Bianca 1 106 107 105 102 105 101 105 108 110 106
A n h a n g s o r t i m e n t
Sandra  BB 1 102 101 106 104 103 102 103 101 103 103
KWS Infinity  BB 1 103 100 110 104 104 104  99 117 110 108

 

Tabelle 5: LSV Wintergerste Hessen; hl-Gewicht in kg/hl (absolut), Versuchsjahr 2019/2020

Wintergerste mehrzeilig
unbehandelt fungizidbehandelt
FB FZ HEF KB MR Mittel FB FZ HEF KB MR Mittel
California zz BB 1 72,1 nicht
auswertbar
67,3 66,3 66,7  68,1 72,8 nicht
auswertbar
70,3 68,6 68,2  70,0
KWS Orbit BB 1 72,1 68,8 67,5 66,5  68,7 72,0 71,9 71,1 69,0  71,0
SY Galileoo  BB  (Hybride) 1 71,4 68,8 68,2 67,0  68,9 71,7 71,4 69,6 68,8  70,4
KWS Higgins BB 1 71,0 66,8 66,2 65,2  67,3 71,5 71,5 70,9 69,1  70,8
SU Jule  BB 1 72,8 70,4 68,5 68,9  70,2 72,5 72,2 70,1 67,7  70,6
Mirabelle  BB 1 71,9 70,6 68,6 68,5  69,9 71,3 72,4 71,1 68,8  70,9
Journey 1 70,5 67,8 66,2 65,4  67,5 70,9 70,0 67,1 68,1  69,0
SY Baracooda  (Hybride) 1 71,5 69,2 68,1 68,2  69,3 73,0 72,3 71,6 69,5  71,6
Paradies 1 70,2 68,3 67,6 67,9  68,5 71,3 70,2 69,6 68,3  69,9
Diadora 1 69,9 68,4 65,9 65,8  67,5 70,3 70,0 69,0 67,3  69,2
KWS Flemming 1 72,6 70,8 70,0 68,5  70,5 73,2 73,3 72,1 70,8  72,4
Melia 1 70,4 68,8 66,4 66,8  68,1 70,9 70,0 68,0 67,3  69,1
SU Laurielle 1+ 68,2 66,6 66,2 65,0  66,5 69,2 67,8 65,0 66,4  67,1
Jettoo  EU  (Hybride) 1 71,7 70,9 68,3 67,8  69,7 71,9 71,6 70,1 68,6  70,6
KWS Memphis 1+ 72,1 69,8 68,3 67,6  69,5 72,8 71,8 71,3 68,8  71,2
Esprit 1 71,4 68,4 65,6 64,9  67,6 70,6 71,3 68,3 67,9  69,5
Viola 1 68,6 67,2 66,4 64,2  66,6 70,8 69,7 68,5 67,9  69,2
Teuto 1 70,1 69,3 66,9 67,3  68,4 70,4 71,1 69,4 68,9  70,0
KWS Meridian  BB 1 70,6 68,0 67,1 66,6  68,1 71,0 70,6 70,0 69,5  70,3
SU Ellen  BB 1* 68,3 65,2 63,9 63,9  65,3 68,7 64,1 61,7 63,9  64,6
KWS Kosmos  BB 1 70,9 67,3 65,6 65,4  67,3 71,2 70,4 70,3 69,5  70,4
Mittel 70,9 68,5 67,0 66,6  68,2 71,3 70,7 69,2 68,3  69,9
Wintergerste zweizeilig
unbehandelt fungizidbehandelt
FB FZ GRI HEF MR Mittel FB FZ GRI HEF MR Mittel
California  BB 1 72,0 keine
Aussaat
70,3 68,9 67,5 69,7 71,7 keine
Aussaat
68,7 70,3 69,2 70,0
KWS Orbit mz 1 70,9 70,7 70,9 68,6 70,3 70,7 70,9 71,9 69,8 70,8
SU Ruzena  BB 1 72,6 72,6 71,1 69,6 71,5 71,6 71,7 71,0 70,6 71,2
Valerie 1+ 73,2 71,6 70,4 67,9 70,8 73,6 71,2 72,4 70,2 71,9
KWS Moselle 1 73,8 72,4 70,7 70,0 71,7 72,4 71,5 71,2 70,9 71,5
Valhalla 1 73,1 71,4 70,5 70,0 71,3 73,2 71,4 72,5 70,6 71,9
Bordeaux 1 72,4 71,8 68,9 67,3 70,1 72,3 70,5 71,7 70,5 71,3
SU Celly 1 72,7 70,7 69,9 69,2 70,6 72,3 70,1 70,6 70,2 70,8
Bianca 1 71,1 69,9 69,5 69,1 69,9 71,5 70,4 70,0 69,6 70,4
Sandra  BB 1 72,2 72,1 71,3 70,1 71,4 72,3 71,5 72,5 71,3 71,9
KWS Infinity  BB 1 71,3 71,0 65,8 66,6 68,7 71,7 70,3 69,4 69,2 70,2
Mittel 72,3 71,3 69,8 68,7 70,5 72,1 70,7 71,2 70,2 71,1

 

Tabelle 6: LSV Wintergerste mehrzeilig; Erträge (relativ zur Bezugsbasis (BB)) der Versuchsjahre 2018 bis 2020

BB = Bezugsbasis (3-jährig geprüfte Sorten über alle Standorte)
VGL = Vergleichssorte
VD = Versuchsdurchschnitt über alle Sorten
TS = Trockensubstanz
zz = zweizeilig
grau hervorgehoben = nur Standort Bad Hersfeld
2018 Standort Korbach nicht auswertbar
2019 und 2020 Standort Fritzlar nicht auswertbar
* = Ausprägung Laternenblütigkeit in 2020 ≥ 4
** = Ausprägung Laternenblütigkeit in 2020 ≥ 6(²) Bedeutung der Noten für: Anfälligkeit für Gelbmosaikvirus
Note / Bedeutung
1    Resistenz gegen BaYMV-1, BaMMV
1+  Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2, BaMMV
1*   Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2
9    keine Resistenz
Resis-tenzen unbehandelt
(rel. zur BB)
fungizidbehandelt
(rel. zur BB)
Jahr 2018 2019 2020 Mittel 2018 2019 2020 Mittel
 Orte 4 5 4 0 4 5 4 0
BB (dt/ha)  84,7  84,4  78,7 82,7  96,6 101,3  95,0 97,7
VD (dt/ha)  84,4  85,5  80,3 83,6  96,5 101,5  96,0 98,3
California zz BB 1  99  93 100  97  97  89  99  94
KWS Orbit BB 1 105 101 102** 103 104 106 103** 105
SY Galileoo  BB  (Hybride) 1 104 110 110 108 102 101 107 103
KWS Higgins BB 1 102 101  98 100 103 108 105 106
SU Jule  BB 1  99 108 106* 105  99 100 100* 100
Mirabelle  BB 1 100 105 111 105  98  98 105 100
Journey 1 104 106 103 103
SY Baracooda  (Hybride) 1 104 104 103 106
Paradies 1 102 99*  98 101*
Diadora 1 103 103  97 101
KWS Flemming 1 101 112* 101 107*
Melia 1 109 107** 103 104**
SU Laurielle 1+  98 87** 100 85**
Jettoo  EU  (Hybride) 1 107 116 101 109
KWS Memphis 1+ 104* 104*
Esprit 1 100* 105*
Viola 1 92** 92**
Teuto 1 111 106
Toreroo  (Hybride) 1 100 109 101 102
Lucienne 1 100  96  99 100
Pixel 1  95  95 105  99
Wootan (Hybride) 1 101 102
Bazooka  (Hybride) 1 100 101
Sonnengold 1  97  97
LG Veronika 1  82  88
Hedwig VGL 1+ 100  96
Wenke 1  98  97
A n h a n g s o r t i m e n t
KWS Meridian  BB 1 100 100 101 100 103 100 102 102
SU Ellen  BB 1*  96  90 77**  88  99  98 78**  92
KWS Kosmos  BB 1  77  93  95  92  81 100 101  99
KWS Keeper 1+  76 100  83  97
Quadriga 1  97  98
Joker 1+  97 101

 

Tabelle 7: LSV Wintergerste zweizeilig; Erträge (relativ zur Bezugsbasis (BB)) der Versuchsjahre 2018 bis 2020

BB = Bezugsbasis (3-jährig geprüfte Sorten über alle Standorte)
VGL = Vergleichssorte
VD = Versuchsdurchschnitt über alle Sorten
TS = Trockensubstanz
mz = mehrzeilig* = Ausprägung Laternenblütigkeit in 2020 ≥ 4
** = Ausprägung Laternenblütigkeit in 2020 ≥ 6(²) Bedeutung der Noten für: Anfälligkeit für Gelbmosaikvirus
Note / Bedeutung
1    Resistenz gegen BaYMV-1, BaMMV
1+  Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2, BaMMV
1*   Resistenz gegen BaYMV-1, BaYMV-2
9    keine Resistenz
Resis-tenzen 2) unbehandelt
(rel. zur BB)
fungizidbehandelt
(rel. zur BB)
Jahr 2018 2019 2020 Mittel 2018 2019 2020 Mittel
 Orte 5 5 4 5 5 4
BB (dt/ha) 84,7 88,4 85,1 86,1 93,5 103,2 91,1 96,3
VD (dt/ha) 84,6 89,2 87,7 87,1 92,2 104,0 94,9 97,2
California  BB 1  98 100 102 100  98  99 103 100
SU Ruzena  BB 1 102 103 91**  99 102 101 87**  98
Valerie 1+  97 97* 103 102*
KWS Moselle 1 107 108 107 109
KWS Orbit mz 1 107* 110*
Valhalla 1 107* 106*
Bordeaux 1 107 110
SU Celly 1 104* 102*
Bianca 1 105 106
KWS Meridian  mz 1 103 109 101 109
Zita 1  97  94  95  94
Lottie 1 102 101  99  99
A n h a n g s o r t i m e n t
Sandra  BB 1  98 100 103 100  98 100 103 100
KWS Infinity  BB 1 102  97 104 101 102 100 108 103
LG Caspari 1 100 100
Yvonne 1  99  94

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