Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Geflügel

2. Hessisches Geflügelkolloquium

Am 6.11.2019 fand am Landwirtschaftszentrum Eichhof das 2. Hessische Geflügelkolloquium statt.

Rund 120 Teilnehmer von Landwirtschaftlichen Betrieben, aus der Beratung, aus der Futtermittelproduktion und der Aufzucht von Junghennen hatten sich für das Thema „Legehennengesundheit ganzheitlich im Blick“ angemeldet.

Nach einem Einführungsvortrag von Frau Dr. Keppler hat Herr Dr. Pöppel zum Thema Optimierung der Tiergesundheit durch prophylaktische Maßnahmen referiert. Im Anschluss ging es bei dem Vortrag von Frau Dr. Gansinger, die extra aus Österreich angereist war, um die Frage, wie man ein mikrobielles Gleichgewicht in Tier und Stall erreichen kann. Herr Ruben Schreiter begeisterte das Publikum mit höchst aktuellen Projektergebnissen zum Thema Verhaltensstörungen kontra Tiergesundheit: Aktuelle Forschungsergebnisse zu Einflussfaktoren auf Federpicken. Nach den vier Vorträgen ging es mit kürzeren Impulsreferaten weiter. Dabei ging es mit Prof. Dr. Preisinger um die Frage was Zucht und Elterntierhaltung zur Tiergesundheit beitragen können. Zudem wurden die Herausforderungen in der praktischen Anwendung von Impfstoffen durch Hans Rühmling aufgezeigt. Abschließend gab es noch Beispiele aus der Praxis im Umgang mit schwer kranken Herden durch den Geflügelgesundheitsdienst Hessen (Dr. Franca Möller) und ein Beispiel eines gelungenen Tiergesundheitsmanagements im Demeterbetrieb von Christian Petersen, der auch an den Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz teilnimmt.

Innerhalb von 50 Minuten stellten sich im Anschluss alle Referenten den Fragen des Auditoriums unter der Leitung von Dr. Birgit Spindler. Die Podiumsdiskussion war sehr kurzweilig und das Publikum nutzte die Möglichkeit um auf einzelne Fragen konkrete Antworten zu erhalten. Grundsätzlich hat das Geflügelkolloquium zum Ziel, dass Denkanstöße gegeben werden sollen. Das Thema Gesundheit wurde von vielen Seiten beleuchtet (konventionell, ökologisch, Elterntierhaltung, Junghennenaufzucht, Legehennenhaltung, wissenschaftlich, Erfahrungswerte, etc.). Dieser ganzheitliche Blick auf die Thematik soll dazu beitragen bei allen Beteiligten den Horizont zu erweitern und über den eigenen Tellerrand hinauszudenken. Aus den daraus resultierenden Denkanstößen könnten bestenfalls betriebsindividuelle Problemlösungen erarbeitet werden – das „Futter“ dafür wurde zumindest geliefert.


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