Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Geflügel

Aktuelle Informationen zur aviären Influenza

Geflügelpest in Hessen angekommen – Vorsicht ist geboten

Seit dem Jahreswechsel 2019/2020 ist das Ausbruchsgeschehen der Hochpathogenen Geflügelpest (HPAI) in Mittel und Osteuropa nicht zum Erliegen gekommen. Allein im Oktober 2022 wurden in Deutschland 24 HPAI-Ausbrüche beim Hausgeflügel gemeldet. Alle Ausbrüche waren vom Subtyp H5N1. In Europa werden vorwiegend entlang der Vogelzugruten zahlreiche Fälle gemeldet. Das Risiko des Auftretens der Vogelgrippe in Deutschland wird derzeit vom FLI als sehr hoch eingestuft.

FLI: Aviäre Influenza (AI) / Geflügelpest
FLI: Risikoeinschätzung

Bis zum 09.11.2022 wurden im November zudem insgesamt 16 neue Fälle bestätigt, davon 11 beim Hausgeflügel.

TSIS - TierSeuchenInformationsSystem

Der erste Fall in Hessen wurde am 09.11.2022 bestätigt und betrifft eine Putenhaltung im Landkreis Gießen (Hungen), in der 8500 Tiere auf Anordnung des Veterinäramtes getötet werden mussten. Das Veterinäramt richtet eine Schutzzone mit drei Kilometern Radius sowie eine Überwachungszone von zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb ein. In diesem Gebiet besteht Aufstallungspflicht und es darf kein Geflügel hinaus- und hineingebracht werden.

Besonders für Kleinhaltungen:

VZV-Fachbeitrag Aufstallungspflicht

 


Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag