Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Geflügel

Geflügelpest: im Herbst erhöhte Gefahr

Nachdem in Mittel- und Osteuropa um den Jahreswechsel 2020/2021 ein überregionales Ausbruchsgeschehen von HPAIV des Subtyps H5N8 in Geflügelbetrieben festgestellt wurde, ist das Geschehen in diesem Jahr zum Herbst hin nicht vollständig zum Erliegen gekommen.

So konnten den gesamten Sommer 2021 hindurch vor allem in den nordischen Ländern Europas weitere Fälle von Geflügelpest in Europa registriert werden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesinstitut für Tiergesundheit, stuft daher das Risiko für das Auftreten der Vogelgrippe im Herbst in Deutschland als hoch ein: Informationen zur Geflügelpest des FLI

Detaillierte Ausführungen über die Risikoeinschätzung und den Verlauf in diesem Jahr finden Sie unter: Risikoeinschätzung des FLI

Das Friedrich-Loeffler-Institut empfiehlt dringend Überwachungsmaßnahmen hinsichtlich toter oder kranker Wildvögel zu intensivieren und Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelbetrieben zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern.

Tote Wildvögel sollten bei Verdacht auf Vogelgrippe dem Veterinäramt gemeldet werden. Der Kontakt von Geflügel und Wildvögeln sollte soweit wie möglich verhindert werden.

Merkblatt des HMUKLV für Geflügelhalter

Wie Sie Ihre Tiere vorsorglich schützen können, hat das FLI in der Checkliste zur Vermeidung der Einschleppung der hochpathogenen aviären Influenza (Geflügelpest) zusammengestellt.

Zudem gibt es auf der Website des FLI weitere wissenswerte Informationen zu der Virusinfektion aviäre Influenza.

Für den Fall der Fälle geben wir Tipps im Merkblatt Aufstallungspflicht, was bei einer Stallpflicht zu tun wäre:


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