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Keimgehalt und Milchqualität

Keime sind Kleinstlebewesen wie Bakterien, Hefen und Schimmelpilze. Milch aus gesunden Eutern ist keimfrei und wird erst beim Melken und der weiteren Behandlung mit Keimen verunreinigt.

Landwirtin am MelkstandDa die Keime in der Milch einen idealen Nährboden finden und vermehrungsfähig sind, muss durch eine zügige Milchkühlung die Keimzahl niedrig gehalten werden. Der Keimgehalt ist also ein Maß für Sauberkeit und Hygiene bei der Gewinnung und Behandlung der Milch. Die Melkarbeit, die Sauberkeit der Melkanlagen und Lagerbehälter sowie die Milchkühlung spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Unsere Checkliste „Keimgehalt“ zeigt Ihnen die häufigsten Ursachen für hohe Keimzahlen und Mängel in der Hygiene. Gleichzeitig bietet sie Ihnen Hilfestellung bei der Ursachenanalyse und bei der Verbesserung der Milchqualität.

Untersuchungen der Anlieferungsmilch sind Routine

Gemäß der Milch-Güteverordnung müssen die Abnehmer von Milch jede Anlieferungsmilch mindestens zweimal im Monat auf die bakteriologische Beschaffenheit, kurz Keimzahl genannt, und auf die Hemmstoffkonzentration untersuchen lassen. Hemmstoffe sind Substanzen, die das Wachstum der Keime unterdrücken.
Über diese gesetzliche Forderung hinaus lassen heute viele Molkereien die Anlieferungsmilch abholtäglich untersuchen.

Wenn in der Anlieferungsmilch

festgestellt werden, ist dies dem Milcherzeuger unverzüglich mitzuteilen.

Einstufung der Anlieferungsmilch auf Basis der Keimzahl

Geometrischer Mittelwert der letzten 2 Monate

Die Einstufung der Milch in Klasse 2 führt zu einer Milchgeldkürzung von 2 Cent je kg Milch!

Sie haben Probleme mit der Keimzahl und der Milchqualität? Rufen Sie uns an! Unser Beratungsteam hilft Ihnen gerne.

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