Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Rinder

Kuh-Trio aus Ellershausen

Ein sehr beeindruckendes Trio an Kühen mit über 100 000 kg Milch steht aktuell auf dem Hof der Familie Garthe/Metz in Ellershausen.

Kuhtiro der Familie Garth/MetzDie älteste ist die Goldstar-Tochter Elma VG 86, die inzwischen gekalbt hat und mit einem Durchschnitt von 10.293 kg Milch – 4,27 % Fett – 3,57 % Eiweiß in der MLP-Liste steht. Diese Kuh wurde auf dem Betrieb Merle, Rauschenberg, geboren und im Zuge der Bestandsaufgabe führte sie ihr weiterer Lebensweg nach Ellershausen. Damit ist sie die zweite 100 000 Liter-Kuh bei Garthe/Metz, die aus dem Betrieb Merle stammt, ein Zeichen für die überlegene Genetik des Heimatbetriebes.

Auf einem ganz anderen Weg ist die Malibu-Tochter Christmas 9/VG88 nach Ellershausen gekommen. Vor elf Jahren war die Familie Garthe/Metz bei Josef Mathweis im sauerländischen Niedersorpe, um den Ausbildungsbetrieb ihres Sohnes Janik aufzusuchen. Im Zuge des Betriebsrundganges erwähnte Josef Mathweis, dass er momentan einen Überhang an Kuhkälbern hatte, während aufgrund einer Bullenkälberserie die Nachzucht in Ellershausen etwas knapp war. Die schneeweiße Christmas wechselte nach Ellershausen und hat dort bei neun Abkalbungen und einer Durchschnittsleistung von 11.800 kg Milch – 4,01 % Fett – 3,36 % Eiweiß gezeigt, dass sie ein äußerst gelungener Ankauf war und die Einstufung von VG 88 nach neun Abkalbungen zeigte die Qualität der Kuh im Exterieur mit Nachdruck.

Auch die dritte im Bunde, die Shottle-Tochter Phelia EX90 wurde als Kalb erworben. Anlässlich der Elite-Auktion des DHV in 2008 trafen sich Josef Mathweis und die Familie Garthe/Metz, kurzerhand wurde der Ankauf des Shottle-Kalbes aus einem sehr bekannten Kuhstamm mit sieben Generationen EX in Folge beschlossen. Die Richtigkeit dieser Entscheidung wird durch die Durchschnittsleistung von 14.093 kg Milch – 3,80 % Fett – 3,31 % Eiweiß dieser erst neunjährigen Kuh eindrucksvoll unterstrichen.

Dass alle drei Kühe aus Zukäufen stammen, sieht die Familie Garthe/Metz eher als Zufall an, zeigt aber gleichzeitig, dass sie auch in diesem Bereich ein äußerst geschicktes Händchen hat. Die hervorragende Betreuung der Herde hat sicherlich maßgeblich dazu beigetragen, dass alle drei Kandidatinnen die 100 000 Liter-Grenze in einer sehr guten Verfassung überschreiten konnten.


Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen