Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Rinder

Sechs 100.000 Liter-Kühe in Erbach

Der Hof von Gerd Holschuh und Susanne Zwick im Erbacher Ortsteil Erbuch gehört zu den Betrieben, die in den zurückliegenden Jahren eine deutliche Steigerung der Lebensleistung in ihrer Herde erreichen konnten.

Die 100.000 Liter-Kühe Logine, Peppi, Rodina, Marika, Metro und Ramira
Die 100.000 Liter-Kühe Logine, Peppi, Rodina, Marika, Metro und Ramira
Nachdem im vergangenen Jahr die Kühe Logine, Peppi und Rodina die 100.000 Liter-Grenze schafften, hat sich mit Marika (V: Can), Metro (V: Stakato) und Ramira (V: Rambo) ein weiteres Trio dazu gesellt, so dass aktuell sechs Kühe im Stall stehen, die zusammen eine Lebensleistung von 650.000 kg Milch nachweisen können.
Bei den Vorfahren der Kühe waren gut durchschnittliche Lebensleistungen, aber keine auffällig hohen Daten vorhanden, so dass diese Entwicklung sicher verstärkt auf Managementmerkmale zurückzuführen ist. Die Herde wird in einem Offenstall mit Laufhof gehalten und seit mehreren Jahren automatisch gemolken. Das Leistungsniveau der Kühe liegt bei neun bis zwölf Abkalbungen und im Durchschnitt bei 9.500 kg Milch.
Sicher trägt zu den hohen Lebensleistungen bei, da sind sich Susanne Zwick und Gerd Holschuh einig, dass die Strohgruppe, die bei der AMS-Planung nicht direkt neben dem Melkbereich angeordnet werden konnte, zweimal am Tag zum Melken gebracht wird. Dieses lässt sich gut in den Arbeitsablauf integrieren und die Kühe danken es mit ihrer Leistungsbereitschaft auch im höheren Alter.
Auch die Klauenpflegemaßnahmen werden von Susanne Zwick nach aktuellem Bedarf durchgeführt, worin beide einen klaren Vorteil sehen. Mit zu dem Erfolg trägt sicherlich auch bei, dass das Betriebsleiterpaar seit Jahren Mitglied im Arbeitskreis Automatisches Melken beim LLH ist und dort schon viele Anregungen für das Herdenmanagement bekommen hat.

Die Aussichten, dass weitere Kühe auf dem Hof Holschuh die 100.000 Liter-Grenze überschreiten werden, sind insgesamt absolut gegeben. Doch bis es soweit ist, dass wissen Susanne Zwick und Gerd Holschuh aus eigener Erfahrung, kann manchmal noch viel passieren.


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