Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Rinder

Umfangreiche Tierschau in Bad Vilbel

Auch dieses Jahr war das Tierschaugelände in Bad Vilbel seitens der Stadtverwaltung bestens vorbereitet und eine große Zahl an Zuschauern war auf dem Gelände, um sich die einzelnen Konkurrenten anzusehen.

Viele Personen nutzten die Gelegenheit und tauschten sich mit den einzelnen Ausstellern über die verschiedensten Fragen zur Tierhaltung aus. Im Mittelpunkt der Konkurrenzen standen dieses Jahr die Fleischrinderzüchter; die aktiven Zuchtbetriebe der Rasse Fleckvieh-Simmental präsentierten mehrere erstklassige Tiere. Das beste Jungrind stellte Mario Walther aus Frankfurt vor: seine T-Bonus-Tochter Soffi zeigte alle erwünschten Merkmale der Rasse in tadelloser Form. Aus dem gleichen Zuchtbetrieb kam auch die Siegerkuh der Veranstaltung, die Atlas-Tochter Wanda, diese junge Kuh präsentierte sich als großrahmig, lang und mit tadellosem Euter ausgestattet. Das Bullenkalb bei Fuß, das durch seine enorme Entwicklung besticht, unterstreicht die Leistungsbereitschaft dieser vielversprechenden Nachwuchskuh. Weitere Tiere in der Konkurrenz kamen aus den Zuchtbetrieben der Raab GbR aus Seulberg und Tobias Feucht, Bad Homburg. Einen sehr starken Eindruck hinterließ der Spitzenvererber T-Bonus im Besitz der Familie Walther, der in allerbester Kondition präsentiert wurde und ein weiteres Mal mit seiner Präsenz bestach. Erstmalig zeigten die Highland-Züchter eine sehr starke Präsenz und stellten in zwei Gruppen Jungbullen zur Prämierung vor. Der Spitzenbulle war der vom Zuchtbetrieb Edelmann, Schotten, ausgestellte Douglas 1st vom Lehstener Moor, ein ganz hervorragend entwickelter, korrekter Nachwuchsbulle, der sich für den Einsatz in der Zucht empfiehlt. Weitere junge Bullen in der Konkurrenz wurden von den Zuchtbetrieben Sven Kohlenberger, Biebergemünd, Bernhard Betz, Linsengericht, und Jens Ziller, Biebergemünd, präsentiert.

Das Spektrum der ausgestellten Fleischrinderrassen wurde deutlich erweitert durch die Vorstellung von durchweg bestens vorbereiteten Tieren aus den Zuchtbetrieben Karsten und Reinhold Watz, Hüttenberg, und Florian Seum, Hungen (Limousin), Christoph Frisch, Ober-Mörlen, und Andreas Wyschka, Assenheim (Rotes Höhenvieh), Manfred Lamp, Nidda, bzw. Arno Molter, Bad Schwalbach (Galloway). Eine weitere Bereicherung für die Tierschau waren die von den Zuchtbetrieben Artur Ruppel und Werner Rücklinger, Eschenrod, und Verena Giebisch, Büdingen, präsentierten Tiere der Rassen Angus und Hereford. Die unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkte der Rassen kamen bei der Berichterstattung zum Ausdruck und die verschiedenen Formen der Vermarktung zwischen Intensivrassen aber auch Extensivrassen wurden den Zuschauern erläutert.

Die ausgestellten Holstein-Kühe aus den Zuchtbetrieben Martin Klarmann, Altenstadt, und der Familie Kistner aus Neudorf zeigten das Zuchtziel in sehr gelungener Weise. Die Rasse Fleckvieh wurde vom Betrieb Handke GbR, Leisenwald, gezeigt und die Familie Wyschka, Assenheim, präsentierte sehr typische Jerseys. Besonders im Blickfeld standen Jannis Klarmann, Altenstadt, und Lynn Preusser, Kefenrod, die als fünf- bzw. vierjährige Kinder ihre Kälber im Ring zeigten und dabei demonstrierten, wie man ein junges Kalb optimal über einen abgesteckten Parcours führt. Im Rahmen der Siegerehrung überreichten Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr und die anwesenden Ehrengäste den ausstellenden Zuchtbetrieben ihre Ehrenpreise und lobten nicht nur die Qualität, sondern auch die hervorragende Vorbereitung der ausgestellten Tiere bei den einzelnen Rassen. In 2020 findet der Bad Vilbeler Markt zum 200. Mal statt und schon jetzt sprach der Bürgermeister an alle Aussteller die herzliche Einladung aus, auch im kommenden Jahr mit ihren Spitzentieren in Bad Vilbel präsent zu sein.


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