Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Schafe & Ziegen

Inoffizielle Hessenmeisterschaft in der Schafzucht

Hessens Schafzüchter trafen sich in Alsfeld zur hessischen Stammherdenschau 2019.

Der Hessische Verband für Schafzucht und -haltung e.V.  hatte am letzten Samstag im Oktober zur Stammherdenschau geladen, um die besten Herdbuchtiere Hessens zu küren.

Hektisches Treiben beim morgendlichen Auftrieb zur hessischen Landesherdbuchschau 2019. In der Bildmitte Zuchtwart Oliver Stey aus Stausebach, an der Viehwaage. Es werden Ohrmarkennummern verglichen, Gewichte ermittelt und Katalognummern ausgegeben.
Hektisches Treiben beim morgendlichen Auftrieb zur hessischen Landesherdbuchschau 2019. In der Bildmitte Zuchtwart Oliver Stey aus Stausebach, an der Viehwaage. Es werden Ohrmarkennummern verglichen, Gewichte ermittelt und Katalognummern ausgegeben.

Sehr früh am Morgen mussten sich die Beschicker auf den Weg nach Alsfeld machen, um am Auftrieb ab 7:00 Uhr vor Ort zu sein. Schon am Vortag hatten fleißiger Helfer alles für die Veranstaltung hergerichtet. Alle zwei Jahre kommen die Herdbuchzücher in Hessen dafür zusammen. Das Pferdezentrum Alsfeld bot dafür zum zweiten Mal einen würdigen Rahmen. Zum Ausladen, dem Anmelden und Wiegen der Tiere herrschte große Betriebsamkeit an den beiden Tierwaagen. Der anwesende Amtsveterinär checkte die Unterlagen und überzeugte sich vom einwandfreien Zustand der Schautiere. Dann wurden die Ohrmarkennummern abgeglichen. Ganze Züchterfamilien waren neben konzentriert vorgehenden Einzelkämpfern aktiv. Man kennt und schätzt sich in der Szene. 12 Zuchtbetriebe waren dem Aufruf ihres Verbandes gefolgt und brachten ihre besten Tiere aus insgesamt 12 Rassen. Leider mussten drei weitere Zuchtbetriebe mit interessanten Kollektion kurzfristig ihre Teilnahme absagen. Das ist normal für eine solche Veranstaltung, bei der das Wohl der wertvollen Zuchttiere an oberster Stelle steht.

Biodiversität in der hessischen Schafzucht

Vom winzigen Ouessant Schaf aus Frankreich, das ausgewachsen nur etwa 12 bis 15 Kilogramm wiegt, bis zu den Merinos, bei denen Böcke mit mehr als 150 kg Lebendmasse aufgetrieben wurden, gab es für die Besucher viel zu sehen. Neben dem sehr seltenen und vom Aussterben bedrohten Walachenschaf mit seinem charakteristischen, weit ausladenden Gehörn der Böcke, bis zur jüngsten Rasse Deutschlands, dem Nolana Schaf, einem Haarschaf, das im Frühsommer einen natürlichen Haarwechsel vollführt und deshalb nicht geschoren werden muss, war die Vielfalt der Veranstaltung enorm. Auch die Schwarzköpfigen Fleischschafe fehlten nicht, genau wie andere Wirtschaftsrassen wie Ile de France und das Charollais Schaf aus Frankreich.  Die in Hessen besonders beliebten Coburger Füchse und die Rhönschafe gingen ebenso in Konkurrenz wie eine Gruppe Weißköpfige Fleischschafe und drei Juraschafe. Die Shropshire-Schafe, eine Rasse aus Großbritannien, die in Deutschland als Spezialrasse für die natürliche, pestizidfreie Unkrautbekämpfung in Weihnachtsbaumkulturen gilt, war ebenfalls in Alsfeld vertreten.

Im schönen Ambiente der geschmückten Reithalle wurden zunächst die besten Tiere innerhalb der einzelnen Rassen von den Preisrichtern aus Thüringen und Rheinland-Pfalz gekürt. Danach traten alle Sieger der Landschafrassen und alle Sieger der Fleischschafrassen gegen einander an, um im großen Finale das beste Mutterschaf und den besten Zuchtbock der Veranstaltung zu ermitteln und zu „Mr. und Mrs. Alsfeld“ zu küren. Besonders anschaulich war die Leistung der hessischen Zuchtbetriebe auch im Sammlungswettbewerb, in dem jeweils drei einheitliche Tiere einer Rasse von den Zuchtbetrieben in einer Kollektion präsentiert werden, die ein möglichst homogenes Gesamtbild darstellen muss.

Generalprobe für die große Bundesschau Schafe 2020 am gleichen Ort

Diese inoffizielle hessische Schafzuchtmeisterschaft war für die Teilnehmer ein guter Test vor der Bundesschafschau 2020 der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL,

die im nächsten Mai an gleicher Stelle in Hessen stattfindenden wird. An diesem Mega-Event der Deutschen Schafzuchtszene vor der eigenen Haustür möchten natürlich auch viele hessische Zuchtbetriebe teilnehmen. Auf der hessischen Stammherdenschau hatten sie die Gelegenheit, die Offiziellen Ihres Verbandes von der Qualität ihrer Zuchtarbeit zu überzeugen.

Das gemischte Bewerberfeld um die begehrten Ehrenpreise setzte sich erfreulicher Weise aus drei „Newcomern“ aber auch aus mehreren „Alten Hasen“ der Szene zusammen. Trotz des Wettkampfes halfen sich die Züchter gegenseitig beim Entladen, Wiegen und Vorstellen der Tiere. Zusammenarbeit wird hier großgeschrieben.

Staatsehrenpreis für besondere Leistungen in der hessischen Schafzucht für Heinrich Quintern

Der Staatsehrenpreis für besondere Leistungen in der Schafzucht 2019 ging an Heinrich Quintern, Stadtallendorf. Im Bild (im Vordergrund v. l. n. r.): Paul Wagener, LLH, Leiter Fachgebiet Tierzucht; Anna Kaiser, HMUKLV, Dez. Landwirtschaft; Irma Quintern, Ehefrau des Preisträgers; Reinhard Heintz, Vorsitzender HVSZH (im Hintergrund); Heinrich Quintern, Träger des Staaatsehrenpreises 2019 in der Schafzucht; Oliver Stey, Züchter und Zuchtwart; Arnd Ritter, Zuchtleiter Schafe
Der Staatsehrenpreis für besondere Leistungen in der Schafzucht 2019 ging an Heinrich Quintern, Stadtallendorf. Im Bild (im Vordergrund v. l. n. r.): Paul Wagener, LLH, Leiter Fachgebiet Tierzucht; Anna Kaiser, HMUKLV, Dez. Landwirtschaft; Irma Quintern, Ehefrau des Preisträgers; Reinhard Heintz, Vorsitzender HVSZH (im Hintergrund); Heinrich Quintern, Träger des Staaatsehrenpreises 2019 in der Schafzucht; Oliver Stey, Züchter und Zuchtwart; Arnd Ritter, Zuchtleiter Schafe; Foto: Kerstin Tolksdorf

Ein weiteres High Light der Veranstaltung war neben der Prämierung und Präsentation der Zuchttiere die Vergabe des Staatsehrenpreises der Hessischen Landesregierung. Alle drei Jahre wird ein verdienter Hessischer Schafzuchtbetrieb ausgesucht, der über lange Jahre hervorragende Zuchtarbeit geleistet hat. In diesem Jahr wurde dem Suffolk-Zuchtbetrieb von Heinrich Quintern aus Stadtallendorf-Schweinsberg diese hohe Ehre zu teil. Vor dem Spalier der anwesenden Herdbuchzüchter nahm Frau Anna Kaiser aus dem hessischen Landwirtschaftsministerium die Ehrung vor.

Heinrich Quintern kam schon im Teenageralter zur Schafhaltung, durch die Mithilfe in der benachbarten Hüteschäferei von Heinrich Hasselbach, wo er später auch seine ersten eigenen Schafe hielt. Seit 1980 interessierte er sich für die Rasse Suffolk und begann 1994 zusammen mit einem befreundeten Tierarzt die Herdbuchzucht dieser britischen Fleischschafrasse im Nebenerwerb.

Schon nach zwei Jahren Herdbucharbeit stellten sich die ersten Zuchterfolge auf Bundesebene ein.

Auf der zweiten Deutschen Eliteauktion für Suffolk-Böcke erzielt die junge Zuchtgemeinschaft Hasselbach/Quintern einen Ib-Preis. Unzählige weitere Erfolge auf Bundes- und Landesebene sollten folgen. Dabei verlor Quintern nie seine Vostellung von einer rahmigen Suffolkzucht mit guten Hüteeigenschaften aus den Augen. Ab 1999 betrieb Quintern die SUF-Zucht allein im Familienbetrieb mit Unterstützung von Frau Irma und Sohn Thomas. Trotz 8-Stundenjob als Werkzeugmacher, hat Quintern täglich mit seinen Hunden die Schafherde im Ohmtal gehütet, und Flussufer und Retensionsflächen gepflegt. Das war nur zu schaffen, weil die Familie mitzieht.

Seit 1969 ist Heinrich Quintern ununterbrochen Mitglied im Kreisschäferverein Marburg-Biedenkopf, wo er heute das Amt eines Beisitzers ausübt. Im Hessischen Verband für Schafzucht- und –haltung e. V.  ist er ebenfalls engagiert bei Hüteveranstaltungen, Zuchtschauen und anderen Arbeitseinsätzen und ist gewähltes Mitglied in der Verbandsschiedsstelle zum Beilegen von Streitigkeiten.

Frau Kaiser vom Hessischen Ministerium für Umwelt. Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) übergab Herrn Quintern die Ehrenurkunde für hervorragende Verdienste in der Hessischen Tierzucht und überreichte zusätzlich ein Stallschild mit dem Titel Hessischer Staatsehrenpreis. Reinhard Heintz, Vorsitzender des Hessischen Verbandes für Schafzucht und –haltung e.V., schloss sich den ministeriellen Glückwünschen an und überreichte einen Blumenstrauß an Frau Irma Quintern, die Ehefrau des Preisträgers.

Harte Prämierungsarbeit für die erfahrenen Preisrichter

"geballte Kompetenz", im Bild die Preisrichter bei der Auswahl der Gesamtsiegertiere (v. l. n. r.) Klaus Michels, RLP, Gerhard Schuh, TH und Jen-Uwe Otto TH

Bei den Merinolandschafen traten zwei traditionsreiche Zuchtstätten aus Mittelhessen mit ihren Tieren an, Olaf Velte mit Vater Gerd aus Wehrheim und die Zuchtgemeinschaft Becker/Rudnik mit Seniorchef Werner Rudnik aus Fernwald. In diesem Zweikampf hatte diesmal Rudnik die Nase vorn. Preisrichter Jens-Uwe Otto aus Thüringen, selbst erfahrener MLS-Züchter und Gewinner der Bundesbockschau 2014, war angetan von den typvollen, rahmigen Tieren aus der ZG Becker /Rudnik und machte den Bock mit Kat-Nr. 2 und das dreijährige Zuchtschaf unter Kat-Nr. 17 zu den Rassesiegern wobei der Rudnik-Bock unter Kat-Nr. 2 anschließend Sieger der weißen Fleischschafrassen wurde. Mit einem eineinhalb jährigen Zuchtschaf mit Kat-Nr. 23 erzielte die Zucht Velte einen Ib-Preis. Wollsieger der Rasse wurde der Bock unter Kat-Nr. 1 von Rudnik. Rudniks Merinosammlung gefiel den Juroren besonders gut. Sie wurde am Ende gegen starke Konkurrenz zur besten Sammlung der Veranstaltung erkoren.

Bei den schwarzköpfigen Fleischschafen gab es ein Kopf-an Kopf-Rennen. Olav Fingerhut aus Mengeringhausen sicherte sich mit Kat-Nr. 26 den männlichen und mit Kat-Nr.30 den weiblichen Siegerpreis für die Einzeltiere. Der Preis für den Wollsieger (31) und die Siegersammlung ging an den Betrieb von Familie Schönfeld in Lauterbach.

Zum ersten Mal zeigte die junge Zuchtstätte Breidenstein/Düsterhöft aus Edermünde ihre Tiere bei einer Landesschau. Gleich mit zwei Rassen war das Züchterduo am Start, mit weißköpfigen Fleischschafen und mit Juraschafen. Ihr junger selbstgezogener JUS-Bock überzeugte besonders durch sein exzellentes Exterieur und eine hervorragende Jugendentwicklung mit 436 g täglicher Zunahme. Dieser Bock wurde zum besten Bock der Gruppe der „Exotischen Landschafrassen“ gekürt.

Familie Schönfeld aus Lauterbach war neben den Schwarzköpfigen Fleischschafen auch mit einer Kollektion von Charollais Schafen vertreten. Ihr Zuchtbock aus der Zucht Derbisz in Hamburg bekam die Höchstnote „9“ in Merkmal Bemuskelung. Ohne Fehler in Exterieur und Wolle avancierte dieser Bock im Laufe der Veranstaltung zum besten Zuchtbock der Schau und darf sich nun „Mr. Alsfeld“ nennen lassen. Die hohe Qualität der langjährigen Zuchtarbeit von Familie Schönfeld, die mit drei Generationen vor Ort war wurde außerdem mit einem Sieg für die beste Fleischschafsammlung belohnt.

Alt gegen jung, Neulinge gegen Haudegen, Gesundheit und Leistungsvermögen

Bei den Ile de France-Schafen konnte sich Karl Vöhl aus Haina gegen die junge Zucht von Andreas Starklauf aus Frankenberg durchsetzen. Vöhl präsentierte ein äußerst wuchtiges Mutterschaf unter Katalognummer 59 aus dem Zuchtjahr 2016 mit 144 kg Auftriebsgewicht. Trotz der enormen Körperentwicklung zeigte das Schaf ein fehlerfreies Fundament und konnte sich damit gegen alle anderen weiblichen Tiere der Gesamtkonkurrenz durchsetzen. Es wurde von den Preisrichtern gemeinschaftlich als bestes Mutterschaf der Veranstaltung ausgezeichnet und mit der Sieger-Scherpe „Mrs. Alsfeld“ ausgestattet. Andreas Starklauf erzielte einen ersten Achtungserfolg. Er präsentierte mit Katalognummer 60 ein Mutterschaf, dass zum Wollsieger der Rasse gekürt wurde.

Newcomer, Bernd Walter aus Mossautal, präsentierte erstmals auf einer hessischen Landesschau die neu kreierte Haarschafrasse Nolana, leider ohne Konkurrenz. Ebenso erging es der bekannten hessischen Zucht für Walachenschafe von Uwe Beppler aus Lahnau. Mit Katalog-Nr. 142 stellte Beppler ein junges Walachenschaf vor, dessen Wolle die Preisrichter zur besten Wolle der Landschafrassen kürten.

Zwei Zuchtstätten für Shropshireschafe rangen um die Ehrenpreise der Landesschau. Familie Kesting aus Bad Arolsen und Thorsten Naumann aus Ortenberg zeigten die Ergebnisse ihrer langjährigen Zuchtarbeit. Die Zuchtstätten beeindruckten die Preisrichter und Züchterkollegen mit hohen Tiergewichten von jeweils mehr als 120 kg bei den Zuchtböcken und bis zu 105 kg bei den Mutterschafen (Kat.-Nr. 69 von Naumann). Allerdings monierten die Juroren mehrmals in der Rasse Schwächen im Fesselgelenk.

Die Kleinsten gehörten zu den Größten

Gerhard Schuh (links), Zuchtleiter aus Thüringen misst zusammen mit Zuchtberater Martin Steffens, LLH (rechts) die Widerristhöhe bei einem Zwergschaf-Bock von Katharina Wirth-Völker (Mitte).
Gerhard Schuh (links), Zuchtleiter aus Thüringen misst zusammen mit Zuchtberater Martin Steffens, LLH (rechts) die Widerristhöhe bei einem Zwergschaf-Bock von Katharina Wirth-Völker (Mitte).

Große Aufmerksamkeit bei den Zuschauern erreichten die kleinsten Schafe der Schau, die Ouessants. Sie wurden von der Zuchtgemeinschaft Wirth-Völker aus Hungen vorgestellt. Das wichtigsten Rassemerkmal ist die Kleinwüchsigkeit der kleinsten Schafrasse Europas. Deshalb wurde erstmals auf einer Schau in Hessen neben dem Gewicht für jedes Ouessant auch die Widerristhöhe ermittelt, die sich in rassetypischen Grenzen bewegen muss. So dürfen ausgewachsene Zuchtböcke 49 cm und Mutterschafe 45cm Widerristhöhe nicht überschreiten. Die Preisrichter machten dann den kleineren der beiden aufgetriebenen OUS-Böcke mit 48 cm Widerristhöhe zum Ia-Bock. Ausschlag gebend für diese Entscheidung war unter anderem die bessere Wollqualität bei Kat.-Nr. 125. Die Zuchtgemeinschaft Wirth-Völker hatte insgesamt 14 Ouessants ausgestellt, leider ohne Konkurrenz von anderen Züchtern der Zwergschafe. Die weiblichen Zwergschafe wurden in drei Altersklassen gerichtet. Besonders hervorzuheben ist ein junges Mutterschaf aus 2018 unter Katalognummer 135. Es wurde zum Rassesieger und später auch zum besten weiblichen Landschaf der Veranstaltung erwählt.

Rhönschafe gegen Füchse

Bei der Rasse Rhönschaf gab es erwartungsgemäß die größte Konkurrenz und das obwohl die Zuchtstädte Oberer Hardthof der Uni-Gießen kurzfristig ihre Teilnahme abgesagt hatte. Drei Zuchtbetriebe zeigten ihre besten Rhönschafe, Babara Mayer aus Weiterstadt, Lars Bangert aus Twistetal und Andreas Starklauf aus Frankenberg. Leider konnte sich der Newcomer Starklauf noch nicht gegen die beiden etablierten RHO-Züchter behaupten, sammelte aber erste wichtige Erfahrungen auf dieser landesweiten Prämierungsveranstaltung. Bangert und Mayer räumten alle Siegerpreise bei den Rhönschafen ab wobei Bangert drei Einzeltierklassesieger stellte und Mayer zwei. Aber die sehr typ-volle Sammlung von Barbara Mayer lag dann wieder knapp vor der von Lars Bangert. Bangerts Ia-RHO-Bock wurde bester Landschafbock der Veranstaltung.

Auch bei den Coburger Fuchsschafen gab es einen engen Zweikampf bei dem erneut Lars Bangert in den Ring trat, diesmal mit seinen Fuchsschafen gegen die COF-Zucht von Burkhard Lehmann aus Diemelstadt-Rhoden. Während Lehmann den besten Bock zeigte, kam das Siegerschaf der Füchse aus dem Stall Bangert. Wollsieger der Rasse wurde wiederum ein Mutterschaf aus der Zucht Lehmann, die beste Sammlung hatte Lars Bangert aufgetrieben.

Die Gesamtsieger

Das Sahnehäubchen der Veranstaltung war am Schluss, die Auswahl der besten Einzeltiere der gesammten Veranstaltung und die beste Sammlung über alle Rassen. Nachdem bei den Mutterschafen die Wahl der Preisrichter auf das Ile de France Schaf von Karl Vöhl unter Katalognummer 59 für den Titel „Mrs. Alsfeld“ gefallen war, belegten die Juroren den Charollais-Bock aus der Zucht Schönfeld mit dem Titel „Mr. Alsfeld“. Die beste Sammlung der Veranstaltung wurde die Merinolandschafsammlung aus der Zuchtgemeinschaft Becker/Rudnik in Fernwald.


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