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Heizungstausch

Viele ältere Heizungsanlagen und Öfen müssen nach und nach außer Betrieb genommen werden.

ältere Heizungsanlage
ältere Heizungsanlage

Dem geplanten neuen, sogenannten Gebäudeenergiegesetz (Gesetz zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude) folgend, sollen Öl- und Gasheizungen die ab dem 01.01.1990 eingebaut wurden nur noch 30 Jahre lang betrieben werden dürfen. Anlagen, die vor dem 01.01.1990 eingebaut wurden, sind außer Betrieb zu nehmen. Es gelten verschiedene Ausnahmen. Unter anderem für Brennwert- und Niedertemperaturkessel.

Außerdem soll der Einbau von Ölheizungen ab 2026 verboten werden. Auch hier wird es verschiedene Ausnahmen geben.

Um die Einführung umweltfreundlicher Heizsysteme zu fördern gibt es ab 01.01.2020 ein umfangreiches Paket an Förderangeboten.

Nach den neuesten Richtlinien des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) können je nach Projekt bis zu 45 % der Anlage- Einbau- und Umfeldkosten übernommen werden. Dabei wird unterschieden zwischen Neubau, Bestandsgebäuden und dem Ersatz für alte Ölheizungen.

Hier helfen wir Ihnen verschiedene Fragen zurUmrüstung oder dem Neubau vorab zu klären:

Fragen

1. Wer bietet Förderung an?

Hackschnitzelanlage
Hackschnitzelanlage
Wärmepumpe
Wärmepumpe

2. Welche Heizungsanlagen werden gefördert?

Röhrenkollektoren-Solarthermie
Röhrenkollektoren-Solarthermie

3. Wie hoch ist die Förderung und was wird genau gefördert?

 

Übersicht der förderfähigen Projekte mit Fördersätzen

Gebäudebestand Neubau
Art der Heizung Fördersatz Fördersatz mit Austausch der Ölheizung Fördersatz
* Hybridheizungen bestehen aus einer Gasbrennwerttherme in Kombination mit einer Biomasseheizung oder Wärmepumpe.
Solarthermie 30 % 30 % 30 %
Biomasseheizung oder Wärmepumpe 35 % 45 % 35 %
EE Hybridheizung* 35 % 45 % 35 %
Nachrüstung Partikelabscheider oder
Brennwertnutzung für Biomasseheizung
35 % X 35 %
Gas-Hybridheizung:
1. Mit EE Wärmeerzeugung* 30 % X 40 %
2. Späterer Einbindung der EE Wärmeerzeugung* 20 % X X

 

4. Wie funktioniert die Beantragung der Förderung?

Förderanträge müssen Online gestellt werden. Dies hat vor Beginn der Maßnahme zu erfolgen. Für den Antrag muss ein Angebot über die geplante Heizanlage vorliegen.

Es ist mit langen Wartezeiten zu rechnen.

Die Listen der jeweils förderfähigen Anlagen (pdf-Dateien bei BAFA) sind zu beachten, nur die aufgeführten Anlagen sind förderfähig.

Förderfähig sind:

  • die Kosten für die Heizungstechnik
  • die Kosten des Einbaus bzw. der Installation
  • die Kosten für den Anschluss an die Wärmeverteilung
  • Im Bestand sind teilweise noch weitere Kosten für Anpassungsarbeiten enthalten

Detaillierte Informationen und Anträge unter www.bafa.de