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Klimaschutz

WetterstationDer Klimawandel wird die Landwirtschaft nachhaltig prägen. Unter anderem wird vorhergesagt, dass Wetterextreme (wie Starkregen und Trockenperioden) zunehmen werden. Aber der erwartete Temperaturanstieg kann bei ausreichender Wasserversorgung auch zu Ertragssteigerungen im Pflanzenbau führen.

Landwirtschaftliche Prozesse stellen eine erhebliche Quelle für die Emission der klimaschädlichen Gase Methan (CH4) und Lachgas (N2O) dar. Lachgas entsteht innerhalb der Landwirtschaft vorwiegend durch den Einsatz von stickstoffhaltigen Düngemitteln und durch die Tierhaltung. Aus der Tierhaltung stammt ebenfalls ein Großteil des emittierten Methans. Auch die Kohlendioxidemissionen (CO2) durch Landwirtschaft und Gartenbau sind nicht zu vernachlässigen, wenngleich pflanzenbauliche Kulturen dem Kreislauf wieder CO2 entziehen.

Um den Klimawandel einzuschränken, muss die Freisetzung der klimarelevanten Gase weiter reduziert werden. Dies kann einerseits durch eine Anpassung der Anbausysteme, aber auch durch Innovationen in den Bereichen Technik und Bauen verwirklicht werden.
Wir binden folgende klimaschutzrelevante Themen in unsere Beratung ein:

Im Rahmen eines Beratungsangebotes befasst sich der LLH noch stärker mit den Themen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in Landwirtschaft und Gartenbau.

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Aktuelle Themen

 

Zwischenfruchtanbau und Wasserversorgung

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir uns im Pflanzenbau zukünftig wohl häufiger mit ausgeprägten Trockenphasen als Folge des voranschreitenden Klimawandels auseinandersetzen müssen.
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Projekt "GeNIAL" bündelt Wissen zur Anpassung an den Klimawandel

Radolfzell. Unter dem Titel „GeNIAL – Sensibilisieren - Informieren - Qualifizieren“ ist das neue Projekt zur „Bildung zur nachhaltigen Anpassung der Landwirtschaft in Deutschland an den Klimawandel“ gestartet.
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Klimaschutz und Klimaanpassung durch Leguminosenanbau

In der Fruchtfolgegestaltung nach der klassischen, verbesserten Dreifelderwirtschaft, ist der Anbau von Leguminosen zur Regeneration der Bodenfruchtbarkeit unerlässlich. Seit Ende der 1970er Jahre wurden die Leguminosen weitestgehend aus den engen, marktfruchtorientierten Fruchtfolgen verdrängt.
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Humus – Das „bekannte Unbekannte“

Laut bodenkundlicher Definition beschreibt der Humus die Gesamtheit aller im und auf dem Boden befindlichen, abgestorbenen organischen Substanz.
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Treibhausgas-Einsparung: Jeder Betrieb hat Potential

In unseren Beratungsgesprächen zur betrieblichen Klimabilanz zeigt sich häufig, dass viele der klimarelevanten Maßnahmen bereits im Betrieb umgesetzt werden, aber bisher unter anderen Aspekten betrachtet wurden.
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Mit Klimabilanzen wissen, wo der eigene Betrieb steht

Die Auseinandersetzung mit der Thematik Klimawandel ist auch für die Landwirtschaft und den Gartenbau von zunehmender Bedeutung.
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Grünlandmanagement im (Klima-)Wandel

Im Frühjahr 2020 zeigen sich viele Grünlandbestände von den vergangenen Dürren gezeichnet. Hinzukommen Mäuseschäden, die zuletzt teils ein dramatisches Ausmaß angenommen hatten.
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Anbauhinweise zu Luzerne – eine trockenheitstolerante Futterpflanze

Das Ziel im Ackerfutterbau ist es, einen gut entwickelten und stabilen Bestand zu etablieren. So kann ausreichend qualitativ hochwertiges Futter für das Vieh bereitgestellt bzw. Nährstoffe in das Fruchtfolgesystem eingebracht werden.
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Der Blick in den Boden – in Zeiten des Klimawandels wichtiger denn je

Unsere Kulturpflanzen leiden im Laufe der Vegetationsperiode unter verschiedensten Stressfaktoren, deren Auswirkungen sich zumeist in mehr oder weniger ausgeprägtem Umfang sowohl in Quantität als auch Qualität des Erntegutes bemerkbar machen.
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Klimaschutz durch Energieeffizienz – Projektergebnisse liegen vor

Das bundesweite Projekt „Klimaschutz durch Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft“ hatte die Aufgabe, die Chancen und Möglichkeiten von Energieeffizienzmaßnahmen für die Landwirtschaft erfahrbar zu machen.
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Weitere Beiträge