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Klimaschutz & Anpassung

WetterstationDer Klimawandel wird die Landwirtschaft nachhaltig prägen. Unter anderem wird vorhergesagt, dass Wetterextreme (wie Starkregen und Trockenperioden) zunehmen werden. Aber der erwartete Temperaturanstieg kann bei ausreichender Wasserversorgung auch zu Ertragssteigerungen im Pflanzenbau führen.

Landwirtschaftliche Prozesse stellen eine erhebliche Quelle für die Emission der klimaschädlichen Gase Methan (CH4) und Lachgas (N2O) dar. Lachgas entsteht innerhalb der Landwirtschaft vorwiegend durch den Einsatz von stickstoffhaltigen Düngemitteln und durch die Tierhaltung. Aus der Tierhaltung stammt ebenfalls ein Großteil des emittierten Methans. Auch die Kohlendioxidemissionen (CO2) durch Landwirtschaft und Gartenbau sind nicht zu vernachlässigen, wenngleich pflanzenbauliche Kulturen dem Kreislauf wieder CO2 entziehen.

Um den Klimawandel einzuschränken, muss die Freisetzung der klimarelevanten Gase weiter reduziert werden. Dies kann einerseits durch eine Anpassung der Anbausysteme, aber auch durch Innovationen in den Bereichen Technik und Bauen verwirklicht werden.
Wir binden folgende klimaschutzrelevante Themen in unsere Beratung ein:

Im Rahmen eines Beratungsangebotes befasst sich der LLH noch stärker mit den Themen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel in Landwirtschaft und Gartenbau.

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Aktuelle Themen

 

Online-Vortragsreihe: Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft

Die Auswirkungen des Klimawandels werden zunehmend spürbar. Die Durchschnittstemperatur steigt, die Winter werden milder, Hitzeperioden in den Sommermonaten werden häufiger und die Niederschläge verschieben sich tendenziell in das Winterhalbjahr.
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Klimaschutz in der modernen Tierhaltung: Ammoniakemissionen bereits im Stall reduzieren

Ammoniakemissionen (NH3) aus der Tierhaltung, im Besonderen aus der Rinderhaltung, stellen einen großen Anteil an den durch die Landwirtschaft emittierten schädlichen Klimagasen dar.
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Klimawandel: Anpassungsstrategien in der Rinderhaltung

Wenngleich in diesem Jahr durch die ausgeprägten Niederschläge recht ordentliche Futteraufwüchse zu verzeichnen sind, haben die vergangenen drei, vielerorts zu trockenen, Jahre die Auswirkungen des Klimawandels zunehmend spürbar werden lassen.
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Weißkleegras mit Chicorée zur Risikoabsicherung in Trockenjahren

Kleegras stellt für Milchviehbetriebe eine interessante Option dar, die Grundfutterver­sorgung zu sichern. Neben der Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Futter bietet die Auflockerung von Fruchtfolgen durch Kleegras weitere positive Aspekte, die zu einem hohen Vorfruchtwert führen und die Ertragsleistung der gesamten Fruchtfolge stabilisieren.
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Projekt "GeNIAL": Zwei neue Broschüren zur Anpassung an den Klimawandel veröffentlicht

Die Landwirtschaft sowie der Garten-, Obst- und Weinbau sind vom Klimawandel und dessen Auswirkungen unmittelbar betroffen. Genauso vielfältig wie die klimatischen Veränderungen sind auch die Maßnahmen, die zu einer Anpassung an den Klimawandel und somit zu einer besseren Resilienz beitragen können.
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Projekt: Wasserrückhalt im Boden durch regenerative Ackerbaumaßnahmen steigern?

Der Klimawandel stellt für die hessische Landwirtschaft eine ernstzunehmende Heraus­forderung dar, wie die letzten Jahre eindrücklich gezeigt haben.
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Grünland in Trockenjahren bewirtschaften

Veränderte Bedingungen beim Weidegang durch den Klimawandel
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Landwirte erhalten Klimaschutzpreis

Seit 2018 wird jährlich der Klimaschutzpreis für Projekte von Schulen, Vereinen, Gewerbebetrieben und Bürgern im Schwalm-Eder-Kreis verliehen, um herausragende Leistungen zu würdigen und zu fördern.
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EEG 2021 - Aktueller Stand der Diskussion

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) ist seit mehr als 20 Jahren der zentrale Baustein für den Ausbauerfolg von erneuerbaren Energien in Deutschland.
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Wege zur „klimaoptimierten“ Fleischrinderhaltung

Die Landwirtschaft trug 2018 mit 7,4 % zu den jährlichen Gesamttreibhausgasemissionen Deutschlands bei. Der überragende Großteil steht dabei in direktem Zusammenhang mit der Tierhaltung.
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