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Neuregelungen zu Zahlungsansprüchen

Die Gültigkeit der bisherigen Zahlungsansprüche (ZA) war bereits mit dem 31.12.2014 ausgelaufen. Zum Ende des Jahres 2015 wurde der Bewirtschafterin/dem Bewirtschafter pro Hektar der im Förderantrag 2015 beantragten, beihilfefähigen Fläche ein ZA zugeteilt.

Zuweisung neuer ZA ist auch in 2016 und später möglich

Junglandwirtinnen/Junglandwirte und Neueinsteigerinnen/Neueinsteiger können unter bestimmten Voraussetzungen aus der nationalen Reserve auch nach 2015 ZA erhalten.
Sie müssen:

Auch in bestimmten Fällen von höherer Gewalt oder außergewöhnlichen Umständen können ZA zugewiesen werden.
Außerdem kann eine Zuweisung aus der nationalen Reserve nur einmal innerhalb der Förderperiode erfolgen. Das bedeutet, dass ZA einer Junglandwirtin/eines Junglandwirtes, die sie/er bereits in 2015 erhalten hat, nicht aus der nationalen Reserve stammen dürfen.

 Wer ist eine Junglandwirtin/ein Junglandwirt?

Aus der nationalen Reserve bekommt die Landwirtin/der Landwirt in Höhe der beantragten beihilfefähigen Fläche abzüglich der bereits vorhandenen ZA zugewiesen.

Wer ist eine Neueinsteigerin/ein Neueinsteiger?

Bitte beachten Sie: Als landwirtschaftliche Tätigkeit im Sinne der EU-rechtlichen Bestimmungen zählt auch eine gewerbliche Tierhaltung.

Das sollten Sie noch über die ZA wissen

Der Wert der ZA wird bis Ende 2018 in den Bundesländern unterschiedlich sein, da die Basisprämie in den Bundesländern bis dahin keinen einheitlichen Wert erreicht hat. Somit sind Aktivierung und Handel von ZA erst ab 2019 nicht mehr an Regionen gebunden. Die Greeningzahlungen sind bereits ab 2015 bundeseinheitlich.

Nach wie vor ist die ZI-Datenbank für den Handel und die Dokumentation zuständig.

Weitere wichtige Informationen und Hinweise entnehmen Sie bitte dem Merkblatt zum gemeinsamen Antrag 2016 der WI-Bank.

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