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Schweinemarkt: Belastung durch Corona und ASP

Corona und ASP haben eine gefährlich negative Wirkung auf den Schweinemarkt!

Corona führt zu begrenzten Schlachtkapazitäten. Die Corona Auflagen und der durch Corona entstandene Personalmangel in den Schlachtbetrieben sorgen dafür, dass Mastplätze nicht zügig geräumt werden können.

Afrikanisch Schweinepest (ASP): Mittlerweile wurden in Brandenburg 55 infizierte Wildschweine aufgefunden. Infolge dieser Funde wurde deutsches Schweinefleisch für mehrere Drittländer gesperrt. Andere EU-Länder exportieren nun mehr in Drittländer, in Deutschland produziertes Fleisch kann innerhalb der EU verkauft werden. Daher  bleibt es bei dem mittlerweile festgelegten niedrigen Schlachtschweinepreis von 1,27 Euro/ kg.

Auch am Ferkelmarkt bleiben die Kurse auf dem sehr niedrigen Niveau stabil. Freie Partien sind jedoch nur sehr schwer zu vermarkten. Die Handelsströme verschieben sich auch am Ferkelmarkt.