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Energieeffizienz und CO2-Einsparung: Neues Förderprogramm des Bundes

Um die Energieeffizienz zu steigern und CO2-Einsparungen in der Landwirtschaft und im Gartenbau voranzutreiben, wurde von der Bundesregierung ein neues Förderprogramm aufgelegt: Das „Bundesprogramm zur Förderung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung in der Landwirtschaft und im Gartenbau“. Es stellt einen wichtigen Bestandteil des Klimaschutzplanes 2030 dar.

Mit der Umsetzung des Förderprogrammes ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beauftragt, sie prüft auch die Antragsunterlagen. Detaillierte Informationen zu dem neuen Förderprogramm finden Sie auf der Seite der BLE.

Insgesamt stehen bis zum 31.12.2023 156 Millionen Euro für das Förderprogramm aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) zur Verfügung.

Die Maßnahmenförderung setzt in zwei Bereichen an:

Für die landwirtschaftlichen Betriebe sind sicherlich die Förderung von Einzelmaßnahmen sowie die Förderung von „Modernisierung und Neubau von energieeffizienten Anlagen“ am interessantesten. Für letztgenannte Fördermaßnahme ist zwingend eine „qualifizierte Beratung zur Ermittlung des betriebsindividuellen CO2-Einsparpotentials“ (Sachverständigengutachten, mit bis zu 80% selbstständig förderfähig) Voraussetzung. Eine Übersicht der von der BLE zugelassenen Sachverständigen finden Sie auf der Website „Sachverständigenregister des Bundesprogramms Energieeffizienz“.

Einzelmaßnahmen (z.B. elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren, Vorkühler in Milchkühlanlagen und Reifendruckregelanlagen etc.) hingegen, können auch ohne ein Energiegutachten gefördert werden.

Da das Förderprogramm recht umfangreich gestaltet ist und die, für die einzelnen Fördermaßnahmen, zu erfüllenden Vorgaben deutlich voneinander abweichen, empfiehlt es sich, eine ausführliche Selbstrecherche sowie eine Beratung diesbezüglich einzuholen.