Neue ADR-Rosen: Auf Schönheit und Gesundheit geprüft

Rosenliebhaberinnen und -liebhaber können sich freuen: Acht neue Sorten haben in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung „ADR-Rose[1]“ erhalten. Das Prädikat steht nicht nur für Schönheit, sondern auch für höchste Qualität: ADR-Rosensorten haben in einer dreijährigen Prüfung gezeigt, dass sie robust, gesund und widerstandsfähig gegen Krankheiten wie Mehltau, Rost oder Sternrußtau sind.

2025 war die Firma Kordes mit gleich fünf ausgezeichneten Sorten besonders erfolgreich, darunter die Kleinstrauchrose ‚Pashmina®‘, die Beetrose ‚Brinessa®‘ (Markteinführung 2027) sowie die Strauchrosen ‚Lucky Red®‘ (2026) und ‚Orange Juwel®‘ (2027). Von Noack Rosen wurden die Zwergrose ‚Little Susie®‘ und die Beetrose ‚Medley® Pastel‘ ausgezeichnet, und von Tantau erhielt die Beetrose ‚Orienta® Samira‘ (2027) das ADR-Prädikat.

Die ADR-Prüfung dauert drei Jahre und findet an mehreren Standorten in Deutschland statt. Einer davon ist Geisenheim: Im Monrepospark, wo schon heute „das Klima von morgen“ herrscht – nämlich heiß und trocken – prüft der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen die (neuen) Rosensorten unter herausfordernden Bedingungen. Dies macht die ADR-Ergebnisse für hessische Rosenproduzenten und GaLaBau-Betriebe besonders praxisrelevant und bietet eine wertvolle Grundlage für ihre Sortenwahl.

Am Standort Geisenheim finden auch Bundesgehölzsichtungen statt, aktuell zu Bartblume (Caryopteris), Eichenblättrige Hortensie (Hydrangea quercifolia) und Mönchspfeffer (Vitex); zu Fingerstrauch (Potentilla) wurden die Sichtungen gerade abgeschlossen.


Quelle: PM des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V. vom 27.10.2025; Fotos: LLH

[1] Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung

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