Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Umwelt

Die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln durch Landwirtschaft und Gartenbau stellt eine bedeutende Gemeinwohlleistung dar. Über die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Dabei prägt die Landwirtschaft den Erhalt und die Entwicklung ländlicher Räume, der verschiedenen Kulturlandschaften bis hin zu unterschiedlichen Biotoptypen.

Neben Nahrungs- und Futtermitteln liefert die Landwirtschaft in begrenztem Umfang nachwachsende Rohstoffe zur vielfältigen stofflichen und energetischen Nutzung. Solche Biorohstoffe können einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und fossile und mineralische Ressourcen schonen.

Letztlich steht die Landwirtschaft aber auch im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Umwelt- und Verbraucherschutz: Einerseits muss sie wirtschaftlich produzieren, gleichzeitig müssen bei Produktion und Bewirtschaftung die Schutzgüter Boden, Wasser, Klima und Luft, Landschaftsbild, Biodiversität sowie Tier und Mensch angemessen berücksichtigt werden.

Themen wie

sind daher wichtige Arbeitsgebiete innerhalb des LLH.

Wir informieren Sie über aktuelle umweltrelevante Themen rund um Landwirtschaft und Gartenbau. Darüber hinaus unterstützt Sie unser Beratungsteam gerne bei individuellen Fragen zur Verwendung umweltfreundlicher Produkte oder zu umweltschonenden Bewirtschaftungsmethoden.

Aktuelle Themen

 

Pädagogische Fach- und Lehrkräfte informieren sich im Rohstoffgarten

„Globales Lernen“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ sind zwei Bildungskonzepte, die – laut dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen – bereits in Grundschule und Kita berücksichtigt werden sollen. Beide Konzepte verfolgen das Ziel, Gestaltungskompetenz zu entwickeln, um unsere Erde lebenswert zu erhalten.
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Online-Vortragsreihe: Anpassung an den Klimawandel in der Landwirtschaft

Die Auswirkungen des Klimawandels werden zunehmend spürbar. Die Durchschnittstemperatur steigt, die Winter werden milder, Hitzeperioden in den Sommermonaten werden häufiger und die Niederschläge verschieben sich tendenziell in das Winterhalbjahr.
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Klimaschutz in der modernen Tierhaltung: Ammoniakemissionen bereits im Stall reduzieren

Ammoniakemissionen (NH3) aus der Tierhaltung, im Besonderen aus der Rinderhaltung, stellen einen großen Anteil an den durch die Landwirtschaft emittierten schädlichen Klimagasen dar.
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Klimawandel: Anpassungsstrategien in der Rinderhaltung

Wenngleich in diesem Jahr durch die ausgeprägten Niederschläge recht ordentliche Futteraufwüchse zu verzeichnen sind, haben die vergangenen drei, vielerorts zu trockenen, Jahre die Auswirkungen des Klimawandels zunehmend spürbar werden lassen.
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Biodiversität im Grünland fördern und erhalten

Dauergrünland macht in Hessen etwa 37 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche aus. Neben Wald ist Grünland damit eine der wichtigsten Flächennutzungen in den Mittelgebirgslagen. Zum Dauergrünland zählen Wiesen und Mähweiden, Weiden, Hutungen und Streuwiesen sowie aus der Erzeugung genommenes Dauergrünland mit Beihilfe-/Prämienanspruch. Wiesen und Weiden sind dabei die häufigsten Nutzungsformen.
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Rebhuhn-Projekt in Lohne zeigt erste Erfolge

Spaziert oder radelt man im Fritzlarer Ortsteil Lohne durch die Feldflur, fallen die vielen Blühstreifen zwischen den üblichen Ackerkulturen auf. Auch die Wegränder sind auffallend anders: bunter und bisher noch kaum gemulcht oder gemäht. Was ist los in Lohne?
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4. Witzenhäuser Hanftagung: wieder ein voller Erfolg

„Die Anzahl der teilnehmenden Personen war begrenzt, doch die Netzwerkarbeit und der Austausch in den Pausen unbegrenzt.“ So lässt sich die 4. Witzenhäuser Hanftagung, die am 08.09.2021 als Präsenzveranstaltung stattfand, zusammenfassen.
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Blühflächen: Jetzt online im Agrarportal an Umfrage teilnehmen

Wer bereits Blühflächen angelegt hat, dem ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Sie alle haben ihren eigenen Charakter. In einem Jahr entwickeln sie sich beispielsweise zügig und dafür aber nur mit wenigen Arten.
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AG Blühflächen: Erkenntnisse aus zwei Jahren Praxis-Umfrage

Aus den rückläufigen Blühflächen-Fragebögen der Jahre 2019 und 2020 konnten erste Erkenntnisse gewonnen werden, die wir innerhalb der AG Blühflächen bereits diskutiert haben und die wir hier vorstellen wollen.
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