Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Pflanzenschutz

Starkbefall durch Gelbrost
Starkbefall durch Gelbrost, Foto: E. Cramer, PSD Hessen
Gesunde und qualitativ hochwertig produzierte Pflanzen erfahren eine hohe Wertschätzung durch Landwirte, das verarbeitende Gewerbe und ganz besonderes durch die Verbraucher. Im Bereich Pflanzenschutz arbeiten der hessische Pflanzenschutzdienst (PSD) beim Regierungspräsidium Gießen und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) Hand in Hand nach den Prinzipien des integrierten Pflanzenschutzes.

Der PSD und der LLH überwachen die Schaderreger in den landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturen, um Landwirte und Gartenbauer rechtzeitig via Warndienst zu informieren. Der PSD testet mit den Beratungskräften des LLH im Versuchswesen zukünftige, für die hessische Landwirtschaft interessante Entwicklungen im Pflanzenschutz und erarbeitet Fachinformationen. Die Beratungskräfte des LLH nutzen die Erkenntnisse, um die hessischen Landwirtschaftsbetriebe bestmöglich zu beraten.

Die umfangreichen Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sowie Hintergrundinformationen zum integrierten Pflanzenschutz finden Sie auf der Seite des Pflanzenschutzdienstes RP Gießen.

Auf den Seiten des LLH finden Sie:

  • Hinweise und Termine zum Sachkundenachweis Pflanzenschutz
  • Wichtige, generelle Hinweise zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (PSM) in Landwirtschaft und Gartenbau (z. B. Abstandsauflagen, Düsenwahl)
  • Einen Pflanzenschutzmittelfinder für den Pflanzenbau sowie Pflanzenschutzmittellisten für den Erwerbsgartenbau
  • Informationen zum Flugverlauf von Maiszünsler, Rapsschädlingen und Kirschessigfliege

Aktuelle Themen

 

Regionale Schäden durch Getreidelaufkäfer

Zur Zeit kann man stellenweise an Feldrändern im Wintergetreide Fraßschäden durch die Larven des Getreidelaufkäfers beobachten.
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WRRL-Newsletter: Reinigung von Pflanzenschutzgeräten

In den letzten Jahren wurden technische Neuerungen entwickelt, die die Reinigung der Geräte zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln deutlich vereinfacht und beschleunigt haben.
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Öko-Maisanbau: Maßnahmen zur Regulation des Maiszünslers

Der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis) hat in Hessen durch seine stetig voranschreitende geographische Verbreitung nach Norden sowie den vermehrten Maisanbau auch im Ökolandbau an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen.
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Gräser im Getreide effektiv im Herbst bekämpfen

Die Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz, Windhalm, Trespen und Rispengräser im Herbst im Wintergetreide ist die Basis für einen erfolgreichen Wintergetreideanbau.
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Steinbrandbefall im Ökolandbau erkennen und vermeiden

Im Ökolandbau gehört der Steinbrand zu den gefährlichsten Getreideerkrankungen. Wenn Ihr Weizen, Dinkel oder Triticale unangenehm „riecht“ bzw. schwarz ist, sollten Sie die jeweiligen Partien auf jeden Fall untersuchen lassen.
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Herbstzeitlose – jetzt Flächen für die Frühjahrsbekämpfung ermitteln

Seit Ende August blüht die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) auf eher extensiv genutzten Grünlandflächen.
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Schneckenpopulationen ganzjährig im Blick behalten

Im Ackerbau sorgt die konservierende Bodenbearbeitung ohne Pflug für eine vergleichsweise hohe Biodiversität des Bodenlebens. Stets anzutreffen sind dabei auch Nacktschnecken.
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Jakobskreuzkraut - hochgiftig und hartnäckig!

Vielerorts blüht zur Zeit das Jakobskreuzkraut.
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Maiszünslerbekämpfung

Die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in den einzelnen Regionen Hessens begründen das zeitlich versetzte Auftreten des Maiszünslers. Ab einer Temperatursumme von 300°C ist mit Maiszünslerflug zu rechnen.
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Getreidelagerung: Nützlingseinsatz zur Schädlingskontrolle

Steigende Außentemperaturen führen dazu, dass die Temperaturen in den Getreidelägern stetig ansteigen. Bedeutsame Vorratsschädlinge wie Kornkäfer und Getreidemotten (Dörrobstmotte) werden deshalb verstärkt aktiv und legen Eier in überlagertem Getreide bzw. Getreideresten. Daraus entwickelt sich dann rasch eine neue Generation, die später das frisch eingelagerte Getreide befällt.
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Bekämpfungsstrategien der Tomatenminiermotte, Tuta absoluta

Wie schon im Artikel Tuta absoluta, die Tomatenminiermotte, eine Bedrohung für den Anbau unter Glas“ gezeigt wurde, kann sich der Schädling ohne entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen massiv vermehren und zu erheblichen Ernteverlusten führen.
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Sachkundenachweis: Fortbildungszeiträume angepasst

Änderung der Fortbildungszeiträume: Neu- und Altsachkundige ab sofort im gleichen Fortbildungszeitraum
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