Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Leguminosen

LeguminosenIn den vergangenen Jahren war der Leguminosenanbau in Hessen rückläufig. Durch die neuen „Greeningauflagen“ und dem geänderten „HALM“-Programm ist die Anbaufläche von Leguminosen wieder deutlich angestiegen. Im Jahr 2013 waren es noch knapp unter 3000 ha Ackerland die mit Leguminosen bestellt waren. 2016 ist der Anbau auf ca. 9000 angestiegen. Somit umfasst der hessische Leguminosenanbau ca. 2 % des hessischen Ackerlandes. Den größten Teil davon nimmt die Ackerbohne mit 4350 ha ein, gefolgt von der Körnererbse mit 3200 ha. Die restliche Fläche teilt sich auf, auf die Sojabohne, die Lupine und weitere Körnerleguminosen.

Im Folgenden werden Sie von der Sortenwahl über die Düngung bis zum Pflanzenschutz über alles Notwendige zum erfolgreichen Leguminosenanbau informiert.

Aktuelle Themen

 

Drusch und Lagerung von Körnererbsen

Im Gegensatz zur Erbsenernte 2020, dürften in diesem Jahr einige Bestände durch die vermehrten Starkniederschläge mehr oder weniger stark ins Lager gegangen sein. Dadurch wird die Ernte erschwert. Im Folgenden einige allgemeine Hinweise zum Erbsendrusch sowie Möglichkeiten den Drusch von Lagererbsen etwas zu erleichtern.
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Bekämpfung von Rost und Schokoladenflecken in Ackerbohnen

Pilzkrankheiten sind im Ackerbohnenanbau einer der Gründe für die relativ großen Ertragsschwankungen dieser Kultur. Insbesondere der Ackerbohnenrost (Uromyces fabae) sowie die Schokoladenfleckenkrankheit (Botrytis fabae) können teils deutliche Ertragsminderungen hervorrufen.
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Schädlinge in Ackerbohne und Erbse

Sowohl in Ackerbohnen als auch in Körnererbsen können momentan Blattläuse gefunden werden. Dabei wird die Ackerbohne hauptsächlich von der schwarzen Bohnenlaus, aber auch von der grünen Erbsenblattlaus, besiedelt.
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Video: Erfolgreicher Leguminosenanbau

Leguminosen haben in den vergangenen Jahren in Hessen sprichwörtlich an Boden gewinnen können und tragen so zur Auflockerung der Fruchtfolgen bei.
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Chemische Unkrautregulierung in Sojabohnen

Mit einer funktionierenden Unkrautregulierung in Sojabohnen ist einer der Grundsteine für einen erfolgreichen Anbau dieser konkurrenzschwachen Kulturart gelegt.
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Hinweise zur mechanischen Unkrautregulierung in Sojabohnen

Flächen, auf denen Sojabohnen ausgedrillt wurden, sollten auf die Keimung von Unkräutern kontrolliert werden, um deren Regulierung zu planen und durchzuführen, sobald es die Bodenverhältnisse zulassen.
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Sojaaussaat steht an

Grundsätzlich hat sich das Aussaatfenster der Sojabohne in allen geeigneten Lagen geöffnet. Um eine Abreife möglichst noch im September bis Anfang Oktober realisieren zu können, sollten die Sojabohnen spätestens bis Mitte Mai in den Boden gekommen sein.
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Sojasaatgut muss angeimpft werden

Die Sojabohne ist als Leguminose in der Lage, Luftstickstoff zu binden und für ihr Wachstum zu nutzen. Dafür ist die Symbiose zwischen der Sojapflanze und den Knöllchenbakterien (Rhizobien) verantwortlich: Die Bakterien fixieren den Stickstoff aus der Luft und stellen diesen der Pflanze zur Verfügung, die Rhizobien werden im Gegenzug mit Assimilaten versorgt.
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Blattrandkäferbekämpfung bei Körnerleguminosen

Die Anfang März gesäten Ackerbohnen und Erbsen sind aufgelaufen. Der Blattrandkäfer (Abbildung 1), welcher als Schädling einen typischen Buchtenfraß an Blättern von Ackerbohnen, Erbsen und auch Lupinen verursacht (Abbildung 2), ist ein regelmäßig vorkommender Schädling, welcher bereits in den frühesten oberirdischen Entwicklungsstadien von Ackerbohnen und Erbsen zu finden ist (Abbildung 3).
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Saatbettbereitung zur Sojabohne

Auch wenn die (Boden-)Temperaturen im Vergleich zu den Vorjahren momentan noch relativ gering sind, rückt die Aussaat der Sojabohnen näher. Daher sollte man sich in nächster Zeit schon mit der Saatbettbereitung befassen.
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Striegeln von Ackerbohnen und Körnererbsen

Da sowohl Ackerbohnen (AB) als auch Körnererbsen (KE) eine relativ langsame Jugendendwicklung aufweisen, und somit Unkräuter und ~gräser relativ schlecht unterdrücken, ist bei gegebenem Druck eine i.d.R. mehrfache Regulierung anzuraten.
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Hochwertig, gentechnikfrei, klimaschonend

Leguminosen werden vermehrt in Hessen angebaut.
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