Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Leguminosen

LeguminosenIn den vergangenen Jahren war der Leguminosenanbau in Hessen rückläufig. Durch die neuen „Greeningauflagen“ und dem geänderten „HALM“-Programm ist die Anbaufläche von Leguminosen wieder deutlich angestiegen. Im Jahr 2013 waren es noch knapp unter 3000 ha Ackerland die mit Leguminosen bestellt waren. 2016 ist der Anbau auf ca. 9000 angestiegen. Somit umfasst der hessische Leguminosenanbau ca. 2 % des hessischen Ackerlandes. Den größten Teil davon nimmt die Ackerbohne mit 4350 ha ein, gefolgt von der Körnererbse mit 3200 ha. Die restliche Fläche teilt sich auf, auf die Sojabohne, die Lupine und weitere Körnerleguminosen.

Im Folgenden werden Sie von der Sortenwahl über die Düngung bis zum Pflanzenschutz über alles Notwendige zum erfolgreichen Leguminosenanbau informiert.

Aktuelle Themen

 

Weitere Schritte auf dem Feld nach dem Erbsendrusch

Grundsätzlich sollte die Bodenbearbeitung nach Körnererbsen mit einer möglichst geringen Eingriffsintensität, sprich Arbeitstiefe und Bodendurchmischung, durchgeführt werden.
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Drusch und Lagerung von Körnererbsen

Sommerkörnererbsen werden unter hessischen Bedingungen i.d.R. ab Ende Juli bis Anfang August gedroschen. Wenn Sie diese Kultur zum ersten Mal anbauen, kann die Bestimmung des optimalen Erntetermins problematisch erscheinen. Hier erhalten Sie Tipps zur Ernte und Lagerung.
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Lagerung und Aufbereitung von Ackerbohnen und Körnererbsen

Um eingelagerte Ackerbohnen und Körnererbsen vor Verderb zu schützen, sollte deren Wassergehalt, wie bei Getreide, bei ca. 14 % liegen. Analog zu anderen Kulturen, sollte das gelagerte Erntegut handelsüblich - also gereinigt - sowie gesund - also trocken und schädlingsfrei - sein.
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Feinkörnige Leguminosen im mehrjährigen Feldfutterbau als ÖVF

Feinkörnige Leguminosen, insbesondere Luzerne aber auch Rotklee, haben sich in den vergangenen Dürrejahren als zuverlässige Grundfutterlieferanten bestätigt. Zudem sind sie gefragte regionale Eiweißfuttermittel, die sich in die intensive Milchviehfütterung integrieren lassen und so nicht selten die Grundfutterleistung deutlich steigern.
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Fehlende Knöllchen an Sojabohnenwurzeln

Dieses Jahr scheint es, wie bei der Lupine auch, vermehrt zu Problemen bei der Knöllchenbildung an Sojabohnen zu kommen.
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Soja: Krankheiten und Schädlinge

Grundsätzlich spielen Krankheiten und Schädlinge im Sojaanbau in Deutschland beziehungsweise in Hessen aufgrund des geringen Anbauumfangs momentan noch eine untergeordnete Rolle.
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Klimaschutz und Klimaanpassung durch Leguminosenanbau

In der Fruchtfolgegestaltung nach der klassischen, verbesserten Dreifelderwirtschaft, ist der Anbau von Leguminosen zur Regeneration der Bodenfruchtbarkeit unerlässlich. Seit Ende der 1970er Jahre wurden die Leguminosen weitestgehend aus den engen, marktfruchtorientierten Fruchtfolgen verdrängt.
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Pilzkrankheiten in Ackerbohnen und Körnererbsen

Die Ackerbohnen- und Körnererbsenbestände befinden sich zurzeit i.d.R. in der Vollblüte. Die verbreiteten und teils starken Niederschläge der letzten Tage kommen zu einem für die Ertragsbildung günstigen Zeitpunkt.
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Ackerbohnenkäfer - was tun?

Der mehr oder weniger überall vorkommende Ackerbohnenkäfer ist mit den warmen Temperaturen und langen Tagen Mitte bis Ende Mai bereits in die jetzt blühenden Ackerbohnenbestände eingewandert. Daher im Folgenden einige Informationen zur Käferbiologie, dessen Vorkommen, dem Einfluss auf den Ackerbohnenertrag sowie seiner Bekämpfung.
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Mechanische Unkrautregulierung in Sojabohnen

Die Temperaturbedingungen ab Mitte letzter Woche bis Anfang dieser Woche waren für die Auflaufgeschwindigkeit früh gesäter Sojabohnen eher von Nachteil. Im Versuchsfeld am Standort Eichhof, Bad Hersfeld, Mitte April gesäte Soja befindet sich „erst“ in dieser Woche, also ca. 3 Wochen später, im Feldaufgang.
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Sojaaussaat steht an

Das Aussaatfenster der Sojabohne hat sich in Gunstlagen bereits vor einer Woche geöffnet, in Grenzregionen kann jetzt mit der Aussaat begonnen werden. Prinzipiell besteht noch kein Grund zur Hektik.
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