Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Ökologischer Landbau

In Hessen bewirtschafteten im Jahr 2021 insgesamt 2.418 Erzeugerbetriebe eine Fläche von 123.776 ha ökologisch – das entspricht 16,2 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche und damit einer Spitzenposition in Deutschland.

Die Vielfalt der angebauten Kulturen und Tierarten erhält die Stabilität und Belastbarkeit der Agrar-Öko-Systeme. Dadurch werden positive ökologische Leistungen für Umwelt, Naturschutz, Artenvielfalt und Landschaftsbild erbracht. Deshalb wird der Ökologische Landbau als besonders nachhaltige Form der Landbewirtschaftung in Hessen über das Hessische Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen ( HALM) gefördert.

Der ökologische Landbau folgt dem Organisationsprinzip eines weitgehend in sich geschlossenen Betriebskreislaufs und wird über die EU-Verordnung ökologischer Landbau (EG Nr. 834/2007) geregelt.

Auf dieser Seite informieren wir über allgemeine Themen des Ökolandbau und aktuelle Ereignisse. Spezielle Informationen zum ökologischen Pflanzen- und Gartenbau, zur ökologischen Tierhaltung sowie zur Umstellung auf den Ökolandbau finden Sie bei den jeweiligen Sparteneinträgen.

Aktuelles

 

Ergebnisse ökologisch wirtschaftender Haupterwerbsbetriebe des WJ 2022/23

In der hessischen Regionalstatistik konnten 62 Öko-Betriebe ausgewertet werden, bei denen die Futterbaubetriebe mit 66% den höchsten Anteil haben. Der Anteil ausgewerteter Veredlungsbetriebe ist nach wie vor sehr gering.
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Einsatz von Transfermulch als mögliches Werkzeug zur Klimaanpassung

Durch den anthropogenen Klimawandel wird auch der Acker- und Gartenbau mit zunehmenden Herausforderungen konfrontiert. Neben einem Anstieg der Anzahl an Hitze- und Sommertagen sorgt die Verschiebung von Niederschlägen vom Sommer- in das Winterhalbjahr sowie von Sommerregen zu Platzregen für länger werdende Trockenphasen und Erosionen und Überschwemmungen innerhalb der Vegetationszeit.
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Ergebnisse ökologisch wirtschaftender Haupterwerbsbetriebe des WJ 2021/22

In der hessischen Regionalstatistik konnten 60 Öko-Betriebe ausgewertet werden, bei denen die Futterbaubetriebe mit 66% den höchsten Anteil haben. Der Anteil ausgewerteter Veredlungsbetriebe ist nach wie vor sehr gering.
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Solawi: Wissen, für wen man erntet

Weitestgehende Freiheit von marktökonomischen Zwängen in der landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Produktion, die durch einen verbindlichen Vertrag zwischen Erzeugern und Verbrauchern möglich wird: die Idee der solidarischen Landwirtschaft (kurz: Solawi, oder auch CSA, aus dem engl. für Community Supported Agriculture) verbreitet sich weltweit, auch bei uns in Hessen.
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Acker-Kratzdistel: Gutes Management ist alles

Die Acker-Kratzdistel gehört, vor allem bei reduzierter Bodenbearbeitung, zu den Problemunkräutern des ökologischen Landbaus.
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Neues Online-Tool unterstützt Vermarktung von Eiweißpflanzen

Sie suchen nach Vermarktungspartnern für Ackerbohnen, Futtererbsen, Sojabohnen und Süßlupinen?
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Nachlese: Leguminosentag 2019 – Mehr Leguminosen in der Fruchtfolge

Eine Ausweitung der Leguminosen-Anbaufläche bietet vielfältige Chancen. Zum einen kommt sie dem gesellschaftlichen Ziel entgegen, importiertes Eiweißfutter durch regional angebaute Eiweißpflanzen zu ersetzen. Zum anderen fördern Leguminosen die Biodiversität (Nahrungsangebot für Insekten) und verbessern die Bodenfruchtbarkeit (Humusaufbau).
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Nachlese: Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau 2019

Unter dem Motto „Innovatives Denken für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft“ fand in Kassel die 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau statt.
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LLH gratuliert Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2019

Für ihren Mut, mit Tatkraft und Unternehmergeist neue Wege zu gehen, wurden in diesem Jahr wieder drei außergewöhnliche Betriebskonzepte mit dem Sieg beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2019 belohnt.
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4. Hessischer Öko-Fachtag: Geschlossene Kreisläufe sind nachhaltig

Offenbar hatte die Veranstaltung mit ihrem diesjährigen Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“ den Nerv der Landwirte getroffen, denn mehr als 100 Teilnehmer waren am 20. November der Einladung in die „Hüttenberger Bürgerstuben“ gefolgt.
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Mit System auf den Ökolandbau umstellen

Wer seinen landwirtschaftlichen Betrieb auf ökologischen Landbau umstellen möchte, begibt sich auf einen Weg der Veränderung und damit in das Spannungsfeld von Beratung, Förderung und Kontrolle.
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