Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation & Preise

Agrarmärkte sind Orte des Austauschs von landwirtschaftlichen Gütern und deren Preisbildung. Nach dem Wegfall von Festpreissystemen und Quotenregelungen müssen sich diese Märkte heute zunehmend über das freie Spiel von Angebot und Nachfrage regulieren. Der Einfluss der Internationalen Warenterminbörsen hat dabei in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig ist damit auch eine zunehmende Schwankungsbreite der Marktpreise zu beobachten, was das Risiko von unternehmerischen Fehlentscheidungen im Einkauf und der Vermarktung erhöht. Daher ist es wichtig, die Marktsituation stets im Blick zu behalten.

Unsere Leistungen für Sie:

  • Wir erheben regelmäßig Preisdaten für ein breites Spektrum von landwirtschaftlichen Produkten.
  • Die von uns erhobenen Preise werden geprüft und in unserem Marktportal veröffentlicht.
  • In unserer geschlossenen Benutzergruppe CASH! können Sie Preisdaten mit Ihren Berufskollegen anonym austauschen.
  • Detaillierte Marktanalysen runden unser Angebot ab.

Ihr persönlicher Nutzen:

  • Sie verschaffen sich ein realistisches Bild über die Marktsituation.
  • Sie können komplexe Marktmechanismen verständlich nachvollziehen.
  • Sie können diesen Wissensvorsprung in Verhandlungen nutzen, um für Ihren Betrieb bessere Konditionen zu erzielen.

Aktuelle Themen

 

Milchmarkt: Für Juli-Milch weitere Aufschläge angekündigt

Die Preisbildung am Milchmarkt folgt einem komplexen Zusammenspiel von regionalen und überregionalen Bestimmungsfaktoren. Dabei sind die Preistendenzen am Weltmarkt typischerweise richtungsweisend und daher von wichtiger Bedeutung. Etwas überraschend gab der Preisindex für den Export an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) bei der letzten Auktion am 02.08.2022 erneut um 5 % nach.
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Biomarkt in schwierigem Fahrwasser

In der Zeit vom 26. – 29. Juli 2022 fanden die BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, ausnahmsweise gleichzeitig als Summer Edition im Messezentrum Nürnberg statt.
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Agrarmärkte bleiben volatil

Aufgrund des angespannten makroökonomischen Umfelds bleibt die Volatilität an den Märkten bestehen. Jede weitere Meldung löst derzeit Preisbewegungen in die eine oder andere Richtung aus. Die landwirtschaftlichen Erzeugerbetriebe brauchen derzeit Nerven wie Drahtseile.
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Rapsmarkt unter Druck

Mit dem Übergang zur neuen Ernte erfolgte eine kräftige Korrektur der Rapspreise. Zugegeben: verglichen mit dem mehrjährigen Mittel ist das Preisniveau immer noch hoch. Am Terminmarkt bewegte sich der Kurs seit Ende Juni innerhalb einer Schwankungsbreite von 650 bis 680 EUR/t, was am hessischen Kassamarkt aktuell Erlösmöglichkeiten von 625 bis 640 EUR/t bedeutet.
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Milchpreise in astronomischer Höhe

Die Entwicklungen am Milchmarkt geben Anlass zur Sorge. Europaweit erfassten die Molkereien im Monat Mai ca.13 Mio. t Milch und damit insgesamt 1,6 % weniger als noch im Vorjahr. Hier zeichnet sich in den großen Erzeugerländern Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ein ähnlicher Trend ab.
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Getreide- und Rapsabrechnungen genau prüfen!

Bei den Getreide- und Rapsabrechnungen kommt es immer wieder zu Fehlern und Tricksereien, die Sie am Ende viel Geld kosten können. Vergleichen Sie nicht nur den Grundpreis, sondern behalten Sie auch die übrigen Konditionen immer genau im Blick.
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Getreideernte 2022: Preise bröckeln weiter

Hessenweit kommen die Erntearbeiten gut voran. Regional werden in den südhessischen Frühdruschgebieten nach der Gerste bereits Rapsbestände gedroschen.
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Düngemittelpreise: leichte Entspannung auf hohem Niveau

Am Düngermarkt bleibt Ware nur knapp verfügbar. Kein Landhändler lagert bei den hohen Preisen freiwillig größere Mengen ein und riskiert einen möglichen Margenverlust. Ohnehin hat der Handel seine Lager weitgehend geräumt, um Kapazitäten für die neue Ernte vorzuhalten. Die künftige Marktlage bleibt von erheblichen Unsicherheiten geprägt.
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Getreide: Preisrutsch vor der Ernte

Inzwischen rollen die Mähdrescher in der hessischen Marktregion. Über die Qualitäten lassen sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine Aussagen treffen. Das Marktgeschehen bleibt volatil und die Preismeldungen teilweise ausgesetzt. Nach den Höchstpreisen von bis zu 400 EUR/t für einen B-Weizen der neuen Ernte haben die Preise zuletzt wieder kräftig nachgegeben.
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Biomarkt unter Druck

Während des coronabedingten „Lockdowns“ kletterten die Umsätze im Biosegment noch auf ein Rekordniveau. Zunächst in 2020 auf 15 Mrd. Euro, dann in 2021 sogar auf fast 16 Mrd. Euro. Dies entsprach einem Umsatzwachstum von 5,8 % gegenüber dem Vorjahr und einer Verdoppelung der Ausgaben innerhalb der letzten zehn Jahre.
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Analyse: Getreidepreise in schwankenden Märkten absichern

Die Landwirte und Landwirtinnen erleben gerade ein Wechselbad der Gefühle: Auf der einen Seite können sie für ihr Getreide Preise erzielen, die zuweilen schon jede Vorstellungskraft sprengen. Gleichzeitig sehen sie sich aber auch mit Kostensteigerungen für Düngemittel, Saatgut und Diesel konfrontiert, die schwindelerregende Höhen erreicht haben.
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Leichte Entspannung am Düngermarkt

Am Markt für Düngemittel haben die Preise ihren Höchststand erreicht und fallen momentan wieder deutlich. Dies lässt sich zumindest teilweise mit der schwächeren Nachfrage erklären, denn es kommen derzeit keine nennenswerten Neugeschäfte mehr zustande.
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Zur Versorgungssicherheit am Weizenmarkt – ein Faktencheck

Mit Ausbruch des Ukraine-Krieges ist der Welt-Getreidemarkt aus dem Gleichgewicht geraten. Dies ist im Wesentlichen dem Umstand geschuldet, dass der Export aus der Schwarzmeerregion nach Sperrung des Asowschen Meers durch die Russen nahezu vollständig zum Erliegen gekommen ist.
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Preise für Getreide und Ölsaaten in astronomischer Höhe

Die Welt-Getreidemärkte verzeichnen seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine eine beispiellose Preishausse. Dabei sind die Preisschwankungen im Tagesverlauf so stark, dass Landhändler im Minutentakt kalkulieren und Preisnennungen nur noch für kurze Zeit Gültigkeit besitzen.
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Nischenkulturen erfolgreich vermarkten

Wer Nischenkulturen anbaut, sollte von Anfang an die Vermarktung mitdenken. Wir sagen Ihnen, worauf es dabei ankommt.
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Preise für Düngemittel weiter im Höhenrausch

Die Preise für Düngemittel sind wieder in einer Aufwärtsbewegung. Kalkammonsalpeter (27 % N) verteuerte sich erneut gegenüber der letzten Preiserhebung am 04.01.2022 um ca. 10 EUR und kostet damit 630 EUR/t ab Handelslager. Gleiches ist analog für die übrigen Leitprodukte zu beobachten.
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