Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation & Preise

Agrarmärkte sind Orte des Austauschs von landwirtschaftlichen Gütern und deren Preisbildung. Nach dem Wegfall von Festpreissystemen und Quotenregelungen müssen sich diese Märkte heute zunehmend über das freie Spiel von Angebot und Nachfrage regulieren. Der Einfluss der Internationalen Warenterminbörsen hat dabei in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig ist damit auch eine zunehmende Schwankungsbreite der Marktpreise zu beobachten, was das Risiko von unternehmerischen Fehlentscheidungen im Einkauf und der Vermarktung erhöht. Daher ist es wichtig, die Marktsituation stets im Blick zu behalten.

Unsere Leistungen für Sie:

  • Wir erheben regelmäßig Preisdaten für ein breites Spektrum von landwirtschaftlichen Produkten.
  • Die von uns erhobenen Preise werden geprüft und in unserem Marktportal veröffentlicht.
  • In unserer geschlossenen Benutzergruppe CASH! können Sie Preisdaten mit Ihren Berufskollegen anonym austauschen.
  • Detaillierte Marktanalysen runden unser Angebot ab.

Ihr persönlicher Nutzen:

  • Sie verschaffen sich ein realistisches Bild über die Marktsituation.
  • Sie können komplexe Marktmechanismen verständlich nachvollziehen.
  • Sie können diesen Wissensvorsprung in Verhandlungen nutzen, um für Ihren Betrieb bessere Konditionen zu erzielen.

Aktuelle Themen

 

Getreidemärkte nervös nach Raketenangriff

Nachdem am gestrigen Tag eine Rakete in einem polnischen Getreidelager eingeschlagen ist, wurden auch die Märkte erschüttert. Dabei waren allerdings uneinheitliche Tendenzen zu vernehmen.
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Düngemittelpreise im Rückwärtsgang

Aufgrund der fallenden Gaspreise tendieren die Düngemittelpreise aktuell wieder deutlich schwächer. Noch im Oktober legte der Preisindex für Hessen um weitere Prozentpunkte auf einen Wert von 649 zu. Bei der heutigen Auswertung für ein repräsentatives Panel von hessischen Landhändlern war hingegen eine Gegenbewegung der Preise festzustellen.
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Internationaler Milchmarkt unter Druck

An der internationalen Handelsplattform für Milchprodukte „Global Dairy Trade“ gab der Preisindex bei der ersten November-Auktion abermals nach. Mit einem Minus von 3,9 % fiel der Index das dritte Mal infolge und erreichte noch einen Durchschnittspreis von 3.537 US-Dollar.
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Rapsmarkt unter Druck

Am Weltmarkt für Ölsaaten wird das Angebot an Raps in dieser Saison 2022/23 wieder deutlich größer ausfallen als in den vergangenen Jahren.
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Preise für Düngemittel wieder in Aufwärtsbewegung

Am Düngermarkt tendieren die Preise weiterhin sehr fest. Zur letzten Preiserfassung am 22.08.2022 wurden die Preise erneut spürbar angehoben. Grund sind die steigenden Gaspreise, die laut Düngemittelindustrie ca. 90 % der variablen Produktionskosten ausmachen.
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Getreidepreise reagieren sensitiv auf Äußerungen Russlands

Nachdem die Getreidenotierungen aufgrund eines großen Angebots am Weltmarkt temporär unter Druck gerieten, könnte die Kritik Russlands an dem Exportabkommen zu einem Gamechanger werden. Wie der Kreml verlautbarte, seien Russland und die Entwicklungsländer von dem Westen und der UN betrogen worden.
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Ruhiges Bedarfsgeschäft am Getreidemarkt

Nach der Verhandlungslösung zwischen der Ukraine, Russland und der Türkei hinsichtlich eines Exportkorridors für Getreide gerieten die Börsen etwas unter Druck, da Risikoprämien aus den Kursen genommen wurden.
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Düngemittel werden wieder teurer

Nachdem die Düngemittel aufgrund einer schwachen Nachfrage und fallender Gasnotierungen temporär wieder günstiger bewertet wurden, war zuletzt eine erneute Aufwärtsbewegung zu beobachten. Denn das Angebot ist knapp und in vielen Fällen nicht mehr bedarfsdeckend.
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Milchmarkt: Für Juli-Milch weitere Aufschläge angekündigt

Die Preisbildung am Milchmarkt folgt einem komplexen Zusammenspiel von regionalen und überregionalen Bestimmungsfaktoren. Dabei sind die Preistendenzen am Weltmarkt typischerweise richtungsweisend und daher von wichtiger Bedeutung. Etwas überraschend gab der Preisindex für den Export an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) bei der letzten Auktion am 02.08.2022 erneut um 5 % nach.
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Biomarkt in schwierigem Fahrwasser

In der Zeit vom 26. – 29. Juli 2022 fanden die BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, und VIVANESS, Internationale Fachmesse für Naturkosmetik, ausnahmsweise gleichzeitig als Summer Edition im Messezentrum Nürnberg statt.
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Agrarmärkte bleiben volatil

Aufgrund des angespannten makroökonomischen Umfelds bleibt die Volatilität an den Märkten bestehen. Jede weitere Meldung löst derzeit Preisbewegungen in die eine oder andere Richtung aus. Die landwirtschaftlichen Erzeugerbetriebe brauchen derzeit Nerven wie Drahtseile.
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Rapsmarkt unter Druck

Mit dem Übergang zur neuen Ernte erfolgte eine kräftige Korrektur der Rapspreise. Zugegeben: verglichen mit dem mehrjährigen Mittel ist das Preisniveau immer noch hoch. Am Terminmarkt bewegte sich der Kurs seit Ende Juni innerhalb einer Schwankungsbreite von 650 bis 680 EUR/t, was am hessischen Kassamarkt aktuell Erlösmöglichkeiten von 625 bis 640 EUR/t bedeutet.
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Milchpreise in astronomischer Höhe

Die Entwicklungen am Milchmarkt geben Anlass zur Sorge. Europaweit erfassten die Molkereien im Monat Mai ca.13 Mio. t Milch und damit insgesamt 1,6 % weniger als noch im Vorjahr. Hier zeichnet sich in den großen Erzeugerländern Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ein ähnlicher Trend ab.
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Getreide- und Rapsabrechnungen genau prüfen!

Bei den Getreide- und Rapsabrechnungen kommt es immer wieder zu Fehlern und Tricksereien, die Sie am Ende viel Geld kosten können. Vergleichen Sie nicht nur den Grundpreis, sondern behalten Sie auch die übrigen Konditionen immer genau im Blick.
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Getreideernte 2022: Preise bröckeln weiter

Hessenweit kommen die Erntearbeiten gut voran. Regional werden in den südhessischen Frühdruschgebieten nach der Gerste bereits Rapsbestände gedroschen.
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Düngemittelpreise: leichte Entspannung auf hohem Niveau

Am Düngermarkt bleibt Ware nur knapp verfügbar. Kein Landhändler lagert bei den hohen Preisen freiwillig größere Mengen ein und riskiert einen möglichen Margenverlust. Ohnehin hat der Handel seine Lager weitgehend geräumt, um Kapazitäten für die neue Ernte vorzuhalten. Die künftige Marktlage bleibt von erheblichen Unsicherheiten geprägt.
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