Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Grünland & Futterbau

Pflanzenschutz im Dauergrünland

Unerwünschte Bestandsveränderungen im Grünland treten meist aufgrund extremer Witterungsperioden auf oder können durch Schädlingsbefall ausgelöst werden. Eine Hauptursache sind allerdings häufig auch Bewirtschaftungsfehler. Um negativen Bestandsveränderungen entgegenzuwirken, müssen Bewirtschaftungsfehler möglichst vermieden bzw. rechtzeitig und konsequent mit Maßnahmen des Vorbeugenden Pflanzenschutzes entgegengesteuert werden. Aber nicht alle sogenannten Unkräuter sind vollkommen wertlos oder gar schädlich und zu bekämpfen.

Hier informieren wir zu Themen wie „Vorbeugender Pflanzenschutz“ und Problempflanzen im Grünland. Aktuelle Informationen zum Chemischen Pflanzenschutz finden Sie beim Pflanzenschutzdienst des RP Gießen.

Aktuelle Themen

 

Jakobskreuzkraut - hochgiftig und hartnäckig!

Vielerorts blüht zur Zeit das Jakobskreuzkraut.
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Engerlinge: Abschätzung der Befallslage und Gegenmaßnahmen

Im Jahr 2020 wurden in verschiedenen Regionen Hessens massive Grünlandschäden durch Engerlinge festgestellt. Letztes Jahr beruhigte sich die Lage vielerorts, doch Experten warnen vor einem massenhaften Auftreten in 2022.
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Vogelmiere im Dauergrünland auf stark betroffenen Schlägen jetzt bekämpfen

Die Vogelmiere (Stellaria media) gehört seit je her zur Begleitvegetation im Dauergrünland. Die zweijährige Pflanze gilt als Wildkraut, dem z.T. eine Heilwirkung nachgesagt wird (Entschlackung, lindert Verbrennungen, Entzündungen etc.).
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Herbstzeitlose: Jetzt mulchen!

Dürrejahre, mangelnde Kalkung und insgesamt unzureichende Grünlandpflege aber auch Überschwemmungen, mit denen die Samenkapseln weitergetragen wurden, haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Herbstzeitlose auf vielen Flächen einwandern konnte bzw. der Besatz deutlich zugenommen hat.
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Feldmäuse – aktuelle Situation

Im Herbst des Vorjahres (Herbst 2020) war die Feldmauspopulation regional sehr stark angestiegen. Glücklicherweise war der Winter überwiegend schneefrei und der Januar sehr nass. In der Folge war die Feldmauspopulation verbreitet eingebrochen.
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Rost auf Mäh- und Weideflächen

Seit dem Spätsommer lässt sich in diesem Jahr vermehrt Rostbefall auf Weide- und Mähflächen erkennen. Betroffen sind in erster Linie die Hauptfuttergräser, allen voran das Deutsche Weidelgras.
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