Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Biorohstoffnutzung

Logo HEROHinsichtlich der Nutzung nachwachsender Rohstoffe steht in vielen Fällen zunächst der Aspekt der Rohstoffschonung im Vordergrund. So sind die meisten fossilen und viele mineralische Rohstoffe nur in begrenzten Mengen auf der Erde vorhanden. Bei gleichbleibendem Verbrauch ist abzusehen, dass bei einigen wichtigen Rohstoffen die derzeit bekannten Reserven über kurz oder lang erschöpft sein werden. Durch die Nutzung nachwachsender Alternativrohstoffe lässt sich der Verbrauch der limitierten Rohstoffe reduzieren. Darüber hinaus beeinträchtigen aber auch Gewinnung, Verarbeitung, Transport, Verwendung und letztlich auch die Entsorgung vieler fossiler und mineralischer Rohstoffe und der daraus gefertigten Produkte die Umwelt. Auch vor diesem Hintergrund kann die energetische und stoffliche Nutzung von Biomasse oder biobasierten Produkten nicht nur eine ressourcenschonendere, sondern gleichzeitig eine umwelt- und klimaschonendere Alternative darstellen. Lesen Sie mehr zum Thema „Umweltaspekte der Biorohstoffnutzung“.

Austellungshalle "nawarum" WitzenhausenAn unseren Standorten am Kompetenzzentrum HessenRohstoffe in Witzenhausen und am Eichhof in Bad Hersfeld können Sie sich näher über das Thema Nachwachsende Rohstoffe informieren. Wir beraten Sie zu produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Fragen hinsichtlich Anbau und Verwertung nachwachsender Rohstoffe sowie über unterschiedliche biobasierte Produkte, ihre Umwelteigenschaften und ihre Anwendungen.

 

Aktuelle Themen

 

Gebäudeerhaltung – ein großer Beitrag zum Klimaschutz

Der Weltklimagipfel in Glasgow ist Geschichte, begleitet von großen und lautstarken Demonstrationen. Das Thema Klimaschutz wurde (weltweit) lange vernachlässigt. Und auch Deutschland hat noch einen schwierigen Weg vor sich, denn nach Angaben des Statistischen Amts der EU verursachte im Jahr 2017 jeder Deutsche im Schnitt 11,3 Tonnen CO2-Äquivalente. Das liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt von 8,8 t.
>> Weiter
 

Post EEG – zur Zukunft des Biogases

Anfang November richteten der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und die Arbeitsgemeinschaft für Rationalisierung, Landtechnik und Bauwesen in der Landwirtschaft Hessen e.V. (ALB) einen Thementag zu Post-EEG-Nutzungsvarianten aus. Mehrere Referenten und Praktiker zeigten interessante Geschäftsmodelle nach Ablauf der festen 20-jährigen EEG-Vergütung auf.
>> Weiter
 

Der Winter steht vor der Tür – umweltschonende Streumittel

Wer in diesem Winter wieder zu Streusalz greift, um Gehwege und Straßen von Schnee und Eis zu befreien, belastet damit nicht nur die Umwelt, sondern begeht unter Umständen zugleich eine Ordnungswidrigkeit.
>> Weiter
 

Verbot von Einweg-Kunststoffen – Wie steht es um Alternativen?

Im Jahr 2017 fielen allein in Deutschland rund 350.000 t Abfall aus Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen an (Quelle: Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung). Der stetig steigende, ressourcenineffiziente Verbrauch von Einwegkunststoffen und die damit zunehmende Vermüllung der Umwelt hat zur Einführung der Einwegkunststoffverbotsverordnung (EWKVerbotsV) geführt.
>> Weiter
 

Pädagogische Fach- und Lehrkräfte informieren sich im Rohstoffgarten

„Globales Lernen“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ sind zwei Bildungskonzepte, die – laut dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen – bereits in Grundschule und Kita berücksichtigt werden sollen. Beide Konzepte verfolgen das Ziel, Gestaltungskompetenz zu entwickeln, um unsere Erde lebenswert zu erhalten.
>> Weiter
 

4. Witzenhäuser Hanftagung: wieder ein voller Erfolg

„Die Anzahl der teilnehmenden Personen war begrenzt, doch die Netzwerkarbeit und der Austausch in den Pausen unbegrenzt.“ So lässt sich die 4. Witzenhäuser Hanftagung, die am 08.09.2021 als Präsenzveranstaltung stattfand, zusammenfassen.
>> Weiter
 

Körnermais oder Energiemais?

Die Maisbestände präsentieren sich in diesem Jahr optisch sehr gut. Wahrscheinlich werden große Mengen geerntet und die Silos füllen sich sehr schnell. Für einzelne Partien stellt sich dann die Frage, ob eine Nutzung als Körnermais oder als Energiemais sinnvoll und lukrativ ist.
>> Weiter

Drucke diese Seite Drucke diese Seite