Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Rinder

Fleckvieh auf der Weide

Die Rinderhaltung ist die stärkste Einkommensquelle der hessischen Tierproduktion. 396.677 Rinder werden in 7.724 Betrieben gehalten (Stand: Nov 2021, HSL). In der Milchviehhaltung setzt sich der Konzentrationsprozess fort: 124.857 Kühe verteilen sich auf nur noch 2.325 Betriebe, von denen mehr als die Hälfte (52,1 %) in Betrieben mit mehr als 100 Milchkühen stehen.

Die Zahl der Rinderhalter hat somit nochmals leicht abgenommen im Vergleich zur Erhebung Mai 2021 (2344 Halter). Hier waren noch lediglich 51,7 % aller Milchkühe in Betrieben mit mehr als 100 Milchkühen.

15.166 Milchkühe wurden Stand Mai 2021 auf 300 Betrieben mit ökologischem Landbau gehalten, davon 35,5 % (5.391 Milchkühe) in Milchviehbetrieben mit mehr als 100 Milchkühen.

Insgesamt wurden 2021 knapp 1 Mio. t Milch in Hessen gemolken.

Die Beratungsteams Tierhaltung und Tierzucht unterstützen Sie bei Fragen zu artgerechter Haltung und Fütterung, Produktionsverfahren, Tierschutz und Tierrecht, Futtermitteltests, Futterwertprüfung, Milchqualität, Besamung, Viehauktionen und zum Einsatz von Futtermittelzusatzstoffen. Unsere Beratungskräfte haben sich in den verschiedenen Themengebieten spezialisiert und arbeiten eng zusammen, um die Unternehmen umfassend und lückenlos beraten und informieren zu können.

Im Menübereich „Pflanze“ finden Sie Informationen zu Futterbau und Grünland .

Themen

 

Vorweide beginnen

Seit Märzbeginn gibt es Nachtfröste und sonnenreiche Tage mit Temperaturen über Null Grad. Die intensiven Standweideflächen sind ergrünt. Anders als andere Gräser hält das Deutsche Weidelgras keine Winterruhe. Dieses ist auf intensiv geführten Weideflächen bestandsbildend.
>> Weiter
 

Nachlese: Low Stress Stockmanship – Stressfreier Umgang mit Rindern

Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) organisierte Anfang November 2021 in Zusammenarbeit mit dem vom BMEL geförderten Projekt „Netzwerk Fokus Tierwohl“ ein Praxisseminar zum Erlernen der Low Stress Stockmanship-Methode (LSS-Methode).
>> Weiter
 

Maissilage-Qualitäten in 2021 sehr durchwachsen

Maissilage ist ein wichtiger Bestandteil in Futterrationen für Rinder. Auf etwa 58.800 ha wurde in 2021 Mais angebaut. Die Erträge in Hessen lagen mit 548 dt/ha um 23 % höher als in 2020 und über dem langjährigen Mittelwert (Hessisches Statistisches Landesamt, Wiesbaden 2022). Um Rinder leistungsgerecht und wirtschaftlich füttern zu können, müssen Kenntnisse über den Futterwert der eingesetzten Grundfuttermittel vorliegen.
>> Weiter
 

Futterkosten im Verhältnis zum Milchpreis

In den meisten Milchviehbetrieben wird aktuell eine Ration mit festen Anteilen an Maissilage und erstem Schnitt des vergangenen Jahres gefüttert. Was die Analyseergebnisse bereits angedeutet haben, zeigt sich nun auch im Trog. Die Silagen „melken schlecht“.
>> Weiter
 

Qualitätssicherung beim Lebensmittel Milch

Trinkmilch, Käse, Butter, Sahne, Joghurt, Eiscreme, Quark oder Babynahrung – Milch und Milchprodukte spielen in der menschlichen Ernährung eine wichtige Rolle und sind vom Speiseplan vieler Menschen nicht wegzudenken. Um einwandfreie Produkte zu gewährleisten, werden an die Qualität des Rohstoffes Milch höchste Ansprüche gestellt.
>> Weiter
 

EU-Öko-VO: Ökologische Rinderhaltung mit Futterbau

Anforderungen der neuen EU-Öko-VO, seit 01.01.22 „Ökologische Rinderhaltung mit Futterbau“ Diese Anforderungen stellen eine Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte der EU-Öko-Verordnung inkl. Durchführungsbestimmungen (VO (EG) 2018/848 u. weitere Ergänzungen) dar. Sie sollen Ihnen einen ersten Überblick ermöglichen.
>> Weiter
 

So schlagen Rinder dem Winter ein Schnippchen

Beim Spaziergang durch die schneebedeckte oder frostüberzogene Landschaft sieht man manchmal Mutterkühe mit ihren Kälbern auf der Weide stehen. In einigen Regionen trifft man sogar Milchkühe, die auf verschneiten Wiesen liegen und wiederkauen.
>> Weiter
 

Zwei Wochen länger im Betrieb – Anpassung der Transportbestimmungen für Kälber

Die Anpassung der Tierschutztransportverordnung hat zur Folge, dass Kälber ab dem 01.01.2023 doppelt so alt sein müssen – nämlich 28 Tage –, bevor sie transportiert werden dürfen. Begründet wird die Entscheidung, dass Kälber zu diesem späteren Zeitpunkt einen besseren immunologischen Status aufweisen und so weniger krankheitsanfällig sind, wenn sie in eine neue Umgebung verbracht werden.
>> Weiter

Drucke diese Seite Drucke diese Seite