Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Rinder

Fleckvieh auf der WeideDie Rinderhaltung ist die stärkste Einkommensquelle der hessischen Tierproduktion. Fast 417.000 Rinder werden in rund 7.800 Betrieben gehalten (Stand: Mai 2020, HSL). In der Milchviehhaltung ist ein deutlicher Konzentrationsprozess zu beobachten: Ca. 130.000 Kühe verteilen sich auf nur noch 2.445 Betriebe, von denen mehr als die Hälfte (50,7%) in Betrieben mit mehr als 100 Milchkühen stehen.
Die Zahl der Halter hat somit wieder leicht zugenommen im Vergleich zur Erhebung März 2020.

Die Beratungsteams Tierhaltung und Tierzucht unterstützen Sie bei Fragen zu artgerechter Haltung und Fütterung, Produktionsverfahren, Tierschutz und Tierrecht, Futtermitteltests, Futterwertprüfung, Milchqualität, Besamung, Viehauktionen und zum Einsatz von Futtermittelzusatzstoffen. Unsere Beratungskräfte haben sich in den verschiedenen Themengebieten spezialisiert und arbeiten eng zusammen, um die Unternehmen umfassend und lückenlos beraten und informieren zu können.

Themen

 

Kreuzungsanpaarungen: Gesextes Sperma zahlt sich aus

Das Kernproblem bei der Kälbervermarktung ist und bleibt der geringe Wert von weiblichen Milchvieh-Kälbern, die zur Mast verkauft werden sollen. Die Anpaarung mit Fleischrinderrassen löst dieses Problem nur ansatzweise: Weibliche Kreuzungskälber setzen auch hier weniger gut Fleisch an als männliche Tiere.
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Milchvieh: Mit Fleischrinderbesamung zu wertvoll(er)en Kälbern

Ohne Kalbung keine Milchproduktion. Doch in der Regel benötigt ein Milchviehbetrieb nicht alle Kälber zur eigenen Bestandserhaltung. Gleichwohl führen fehlende Aufzuchtplätze oder Standorte, die für eine Jungviehaufzucht ungeeignet sind, auch dazu, dass vielerorts die weibliche Nachzucht verkauft wird.
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Neues EU-Tiergesundheitsrecht

Ab 21. April 2021 soll das neue EU-Tiergesundheitsrecht gelten. Viele der nationalen Gesetze und Verordnungen, welche die Tiergesundheit betreffen werden durch das EU-Tiergesundheitsrecht ersetzt.
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Ökologische Rinderhaltung mit Futterbau

Diese Informationen stellen eine Zusammenfassung wesentlicher Inhalte der EU-Öko-VO inkl. Durchführungsbestimmungen (VO (EG) Nr. 834/2007 u. 889/2008) dar, bilden diese jedoch nicht vollständig ab. Sie ermöglichen Ihnen einen Überblick. - Ab 01.01.22 gilt die neue Öko-VO
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Wege zur „klimaoptimierten“ Fleischrinderhaltung

Die Landwirtschaft trug 2018 mit 7,4 % zu den jährlichen Gesamttreibhausgasemissionen Deutschlands bei. Der überragende Großteil steht dabei in direktem Zusammenhang mit der Tierhaltung.
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EIP-Agri-Projekt „Tierwohl Milchvieh Hessen“ sucht Testbetriebe

Tierhaltende landwirtschaftliche Betriebe sind seit 2014 zur betrieblichen Eigenkontrolle anhand geeigneter Tierschutzindikatoren verpflichtet (TierSchG § 11 (8). Dafür kann das „Tierwohl-Tool Milchvieh“, eine Excel-Anwendung, die im Projekt „Netzwerk Pilotbetriebe“ entwickelt wurde, genutzt werden.
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Botulismus bei Rindern vorbeugen

Botulismus ist eine Vergiftung. Sie wird durch Aufnahme der giftigen Stoffwechselprodukte (Toxine) des Bakteriums Clostridium botulinum verursacht.
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Laktierende Milchkühe - Kationen-Anionen-Bilanz im Fokus

Im Rahmen der gentechnikfreien Fütterung von Milchkühen wird bei der Proteinergänzung überwiegend auf den Einsatz von Rapsprodukten zurückgegriffen. In diesem Zusammenhang wird die Fragestellung zur Beurteilung der Kationen-Anionen-Bilanz - Dietary Cation-Anion Balance (DCAB) - im Bereich der Fütterung laktierender Kühe aufgeworfen.
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