Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Herdenschutz

Mit der Rückkehr großer Beutegreifer wie Wolf und Luchs rückt das Thema „Herdenschutz“ wieder stärker in das Bewusstsein der Weidebetriebe. Neben der Freude über die Bereicherung unserer Ökosysteme durch die lange abwesenden, historisch aber hier beheimateten Beutegreifer, wächst die Sorge um die Sicherheit der Weidetiere.

Der LLH berät Weidetierhalter zum Herdenschutz, hilft die betrieblichen Möglichkeiten zur Prävention von Übergriffen von großen Beutegreifern auszuschöpfen, eröffnet Informationsquellen zum Thema und beleuchtet die wirtschaftlichen Auswirkungen der betrieblichen Maßnahmen. In enger Zusammenarbeit mit den Betrieben werden individuelle Konzepte zur Gefahrenabwehr erstellt.

Dabei arbeitet der LLH eng mit den anderen hessischen Verwaltungseinheiten zusammen, nicht zuletzt um den wichtigen Beitrag der hessischen Weidetierbetriebe zur Erhaltung ökologisch sehr wertvoller Offenlandbiotope auch in Anwesenheit großer Beutegreifer gewährleisten zu können und, um ein langfristiges Gedeihen der hessischen Weidetierhaltung im gesamtgesellschaftlichen Interesse zu unterstützen.

Aktuelle Themen

 

„Richtlinie Weidetierschutz“ wurde überarbeitet

Das hessische Förderprogramm für Investitionen in den erweiterten Herdenschutz und die Förderung laufender Kosten sowie die Regelung zur Entschädigung von Kosten durch Wolfsübergriffe auf Nutztiere wurde überarbeitet (siehe dazu die Pressemitteilung der Landesregierung zum Vorgang).
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Mit Abstandhaltern (Langstiel-Isolatoren) konventionelle Festzäune sicherer machen

Langstiel-Isolatoren, auch „Abstandhalter“ oder „Langschaft-Isolatoren“ genannt, werden schon länger im Weidezaunbau verwendet. Dienten sie bislang vor allem der nachträglichen Elektrifizierung von älteren, nicht mehr hütesicheren Knotengeflechtzäunen (Wildgatterzäune), kommen sie heutzutage auch im Herdenschutz zum Einsatz. Was es bei der Beschaffung und Montage zu beachten gilt, erklärt Arnd Ritter.
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AID-Broschüre "Sichere Weidezäune"

Das Standardwerk für den Bau und den Betrieb von Zaunanlagen für Weidetiere in Deutschland, die AID-Broschüre „Sichere Weidezäune“, wird aktuell überarbeitet und als BZL-Broschüre neu aufgelegt.
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Wölfe in Hessen – So schützen Sie Ihre Weidetiere

Immer mehr Wölfe siedeln sich in Hessen an. Da kleine Wiederkäuer, aber auch Kälber und Fohlen, in das Beuteschema des Wolfes passen, sind Weidetierhalter um ihre Herden besorgt.
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hr-Sendung: Wie viel Wolf verträgt Hessen?

Wölfe beschäftigen die Menschheit seit Jahrhunderten. Waren sie lange Zeit nur in Märchen und Mythen zuhause, hielten Ende der neunziger Jahre wieder erste Exemplare Einzug in den deutschen Naturraum.
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Schäfer und Behörden testen Herdenschutzzäune

Angesichts der Zunahme von Rissereignissen durch Wölfe wünschen sich Schaf- und Ziegenhalter einen besseren Schutz ihrer Tiere.
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