Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Eiweißinitiative

Nahaufnahme einer Ackerbohne mit BlütenMit der „Hessischen Eiweißinitiative“ werden im Sinne einer nachhaltigen und umweltschonenden Landwirtschaft Maßnahmen verfolgt, die die heimische Eiweißversorgung erweitern und damit den Bedarf an Soja-Importen reduzieren. Für die Produktion hochwertiger Lebensmittel ist eine bedarfs- und leistungsgerechte Eiweißversorgung zu gewährleisten. Dies betrifft vor allem die Tierernährung. Im Zusammenhang mit den hohen Sojaimporten aus Übersee – zur Deckung der sog. „Eiweißlücke“ – stehen die Themen Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Gentechnik. Immer mehr Verbraucher lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab.

Die Ansätze zur Ausweitung der heimischen Eiweißversorgung sind vielfältig. Diese reichen von einer verbesserten Grünlandnutzung bis zum heimischen Leguminosenanbau als alternativer Eiweißträger in der Fütterung. Dazu liefert der Leguminosenanbau noch weitere positive Ökosystemleistungen für eine nachhaltige Landbewirtschaftung.

Das Ziel der Hessischen Eiweißinitiative ist es, den Anbau und die Verwertung heimischer Eiweißfutterpflanzen zu fördern. So sollen vorhandene Potenziale für eine gentechnikfreie Fütterung und für regionale Wertschöpfungsketten in der hessischen Landwirtschaft genutzt und neue Potenziale eröffnet werden. Der LLH hat dazu das „Hessische Aktionsprogramm zur Förderung des Anbaues und des Einsatzes heimischer Eiweißfuttermittel“ mit einem umfassenden Maßnahmenkatalog aufgestellt, das von der hessischen Landesregierung im Rahmen des Öko-Aktionsplans unter der „Initiative Gentechnikfreies Futter“ gefördert wird.

Über Hintergründe und Ansätze zur Umsetzung der „Hessischen Eiweißinitiative“ informieren wir Sie auf dieser Seite sowie in unserer Broschüre „Hessische Initiative Gentechnikfreies Futter“.

Aktuelle Themen

 

Lagerung von Ackerbohnen und Körnererbsen

Um eingelagerte Ackerbohnen und Körnererbsen vor Verderb zu schützen, sollte deren Wassergehalt, wie bei Getreide, bei ca. 14 % liegen. Analog zu anderen Kulturen, sollte das gelagerte Erntegut handelsüblich - also gereinigt - sowie gesund - also trocken und schädlingsfrei - sein.
Weiter
 

Neues Online-Tool unterstützt Vermarktung von Eiweißpflanzen

Sie suchen nach Vermarktungspartnern für Ackerbohnen, Futtererbsen, Sojabohnen und Süßlupinen?
Weiter
 

Feinkörnige Leguminosen im mehrjährigen Feldfutterbau als ÖVF

Feinkörnige Leguminosen, insbesondere Luzerne aber auch Rotklee, haben sich in den vergangenen Dürrejahren als zuverlässige Grundfutterlieferanten bestätigt. Zudem sind sie gefragte regionale Eiweißfuttermittel, die sich in die intensive Milchviehfütterung integrieren lassen und so nicht selten die Grundfutterleistung deutlich steigern.
Weiter
 

Ackerbohnenkäfer - was tun?

Der mehr oder weniger überall vorkommende Ackerbohnenkäfer ist mit den warmen Temperaturen und langen Tagen Mitte bis Ende Mai bereits in die jetzt blühenden Ackerbohnenbestände eingewandert. Daher im Folgenden einige Informationen zur Käferbiologie, dessen Vorkommen, dem Einfluss auf den Ackerbohnenertrag sowie seiner Bekämpfung.
Weiter
 

Video: Erfolgreicher Luzerneanbau (Teil 2)

Sie wird als Königin der Futterpflanzen bezeichnet. Im zweiten Teil des Ackerbauforums "Luzerne" geben wir Hinweise zur Ernte.
Weiter
 

Perspektiven für die Nutzung und Vermarktung von Körnerleguminosen

Das Bewusstsein für die Vorteile der Körnerleguminosen ist in den letzten Jahren wieder gestiegen. Politische Maßnahmen wie das Greening und die Agrarumweltmaßnahmen der einzelnen Bundesländer machen den Anbau von Körnerleguminosen wie Ackerbohnen und Erbsen finanziell attraktiv.
Weiter
 

Video: Erfolgreicher Luzerneanbau

Sie wird als Königin der Futterpflanzen bezeichnet. Die Rede ist von der feinkörnigen Leguminose Luzerne.
Weiter
 

Sojaaussaat steht an

Das Aussaatfenster der Sojabohne hat sich in Gunstlagen bereits vor einer Woche geöffnet, in Grenzregionen kann jetzt mit der Aussaat begonnen werden. Prinzipiell besteht noch kein Grund zur Hektik.
Weiter
 

Sojasaatgut muss angeimpft werden

Die Sojabohne ist als Leguminose in der Lage, Luftstickstoff zu binden und für ihr Wachstum zu nutzen. Dafür ist die Symbiose zwischen der Sojapflanze und den Knöllchenbakterien (Rhizobien) verantwortlich: Die Bakterien fixieren den Stickstoff aus der Luft und stellen diesen der Pflanze zur Verfügung, die Rhizobien werden im Gegenzug mit Assimilaten versorgt.
Weiter
 

Saatbettbereitung zur Sojabohne

Die Aussaat der Sojabohnen rückt näher, daher sollte man sich in nächster Zeit schon mit der Saatbettbereitung befassen. Um die spätere Unkrautregulierung im Sojabestand zu erleichtern, und somit den Grundstein für einen erfolgreichen Sojaanbau zu legen, kann ein Teil des Unkrautdrucks bereits mit der Saatbettbereitung von der Fläche genommen werden.
Weiter

Drucke diese Seite Drucke diese Seite

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen