Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Sommergetreide

Das Sommergetreide macht in Hessen einen Anteil von ca. 12 % an der gesamten Getreideanbaufläche aus. Leitkultur ist hierbei nach wie vor die Sommergerste, sie steht hessenweit zur Ernte 2017 auf ca. 15.000 ha, ungefähr die gleiche Fläche wurde mit Winterroggen bestellt. Vom Sommergerstenanbau entfallen ca. 10 % auf Futtergerste, auf 90 % der Fläche soll Braugerste geerntet werden. Die Anbaufläche von Braugerste hat jedoch in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Neben Gerste werden hauptsächlich Hafer (3 %) und Sommerweizen (1,5 %) als Sommergetreide ausgedrillt.

Neben dem Brechen von Arbeitsspitzen gewinnen Sommerungen generell an Bedeutung als Kultur zur Erweiterung der Fruchtfolge. Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt dass in engen Wintergetreidefruchtfolgen zunehmende Probleme bei der Bekämpfung von z.B. Ungräsern festzustellen sind. Der Anbau einer Sommerung kann dabei zu etwas Entlastung führen.

Aktuelle Themen

 

Braugerste - Regionalität als Wettbewerbsfaktor

Hamsterkäufe führten im Corona-Jahr 2020 zu einem regelrechten Nachfragesog bei Nudeln und Mehlprodukten, wovon die Getreidepreise profitierten. Zwar waren verhaltensökonomische Phänomene dieser Art fortan nicht mehr zu beobachten, doch trieben reduzierte Lagerbestände und Deckungskäufe am Weltmarkt die Preise weiter nach oben.
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Ergebnisse der LSV Sommerhafer 2020 & Empfehlungen

Nach dem Rückgang der Haferanbaufläche in den letzten Jahren stieg der Anbau in 2020 wieder um etwa 23 % auf 155.800 ha in Deutschland.
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Ergebnisse der LSV Sommerweizen 2020 & Empfehlungen

Verglichen mit dem Vorjahr ist die Anbaufläche des Sommerweizens in Hessen annährend gleich geblieben.
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Ergebnisse der LSV Sommer-Braugerste 2020 & Empfehlungen

Laut dem statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2020 in Hessen auf 18.800 ha Sommergerste angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr (19.100 ha) ist damit die Anbaufläche leicht rückläufig, bundesweit nahm die Anbaufläche hingegen mit 7.100 ha etwas zu.
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Sommerungen – Vorabempfehlung Aussaat 2021

Immer mehr Betriebsleitungen haben sich in den letzten Jahren dafür entschieden, ihre Fruchtfolgen zu verändern und den Anteil von Sommerungen zu erhöhen.
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Getreidelagerung: Nützlingseinsatz zur Schädlingskontrolle

Steigende Außentemperaturen führen dazu, dass die Temperaturen in den Getreidelägern stetig ansteigen. Bedeutsame Vorratsschädlinge wie Kornkäfer und Getreidemotten (Dörrobstmotte) werden deshalb verstärkt aktiv und legen Eier in überlagertem Getreide bzw. Getreideresten. Daraus entwickelt sich dann rasch eine neue Generation, die später das frisch eingelagerte Getreide befällt.
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Qualitätshafer - so gelingt der Anbau

Hafer hat sich als Gesundfrucht in engen, weizenlastigen Getreidefruchtfolgen bewährt.
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Ackerbauaspekte in getreidebetonten Fruchtfolgen

Wie wirken sich verschiedene Bodenbewirtschaftungssysteme auf Schadgräser und das Auftreten von Krankheiten in getreidelastigen Fruchtfolgen aus?
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