Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Grünland & Futterbau

Dauergrünland

Als Dauergrünland wird eine auf mindestens 5 Jahre angelegte Vegetationsform (Wiese/Weide) bezeichnet, die eine ganzjährig geschlossene Pflanzendecke aufweist. Üblicherweise wird dieser Pflanzenbestand aus Gräsern, Kräutern und Leguminosen zusammengesetzt, die in ihren Anteilen erheblich variieren können. Je nach Boden-, Wasser- und Klimaverhältnissen, sowie aufgrund verschiedener Bewirtschaftung ist das Grünland unterschiedlich zusammengesetzt. So sind beispielsweise Düngung und Nutzung aufeinander sowie auf die Produktivität von Pflanzenbestand und Standort abzustimmen, um die wertvollen und leistungsfähigen Bestände langfristig zu etablieren und zu erhalten.

Hohe Grundfutterqualität als Basis für hohe Grundfutterleistung ist und bleibt ein Hauptanliegen der Grünlandwirte. Daher ist eine ausreichende Artenkenntnis im Grünland wichtig! Sie erlaubt dem Landwirt eine Beurteilung des Wertes und des Bewirtschaftungszustandes seines Grünlandes.

Im Folgenden sind zahlreiche Informationen sowie Hinweise und Tipps zur Bewirtschaftung des Grünlandes zusammengefasst. Sie umfassen Mischungs- und Sortenempfehlungen sowie Informationen zur Düngung und zur Grünlandverbesserung. Auch zu den einzelnen Pflanzenarten im Grünland gibt es zahlreiche Informationen.

Aktuelle Themen

 

Ampferbekämpfung – Automatisierte Einzelpflanzenbekämpfung mittels Bildverarbeitung

Am 29.09.2022 war auf dem Milchviehbetrieb Grünhaupt in Diemelstadt der RumboJet 880 im Einsatz. Die Maschine der Firma Allgäu Automation wurde speziell zur Ampfereinzelpflanzenbekämpfung im Grünland konzipiert.
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Grassilagequalitäten in Hessen: Deutlich besser als im Vorjahr, aber nicht ohne Schwächen

Die überwiegende Anzahl der hessischen Grassilagen des 1. und 2. Schnitt sind untersucht und werden zum Teil schon gefüttert. Für jeden Milchviehbetrieb ist es spannend und wichtig zu wissen, wie hoch der Futterwert der selbst erzeugten Grassilagen ist.
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Herbstzeitlose – jetzt Flächen für die Frühjahrsbekämpfung ermitteln

Seit Ende August blüht die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) auf eher extensiv genutzten Grünlandflächen.
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Anhaltende Trockenheit im Grünland: Sollten Herbstnachsaaten eingeplant werden?

 Das Jahr 2022 verlief bisher in vielen Regionen, anders als das Vorjahr, deutlich zu warm und zu trocken. Die hohen Temperaturen und vor allem die geringen Niederschläge haben in vielen Regionen von Hessen und Rheinland-Pfalz auch im Grünland deutliche Spuren hinterlassen.
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Rostbefall auf Mäh- und Weideflächen

Im Spätsommer des vergangenen Jahres trat ein vermehrter Rostbefall auf Grünlandflächen auf. Die feuchtwarme Witterung im August war nur ein Faktor der massiven Ausbreitung in 2021.
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Jakobskreuzkraut - hochgiftig und hartnäckig!

Vielerorts blüht zur Zeit das Jakobskreuzkraut.
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Engerlinge: Abschätzung der Befallslage und Gegenmaßnahmen

Im Jahr 2020 wurden in verschiedenen Regionen Hessens massive Grünlandschäden durch Engerlinge festgestellt. Letztes Jahr beruhigte sich die Lage vielerorts, doch Experten warnen vor einem massenhaften Auftreten in 2022.
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Reifeprüfung Grünland 2022

Ermittlung der Siloreife auf ausgewählten hessischen Standorten.
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Wirtschaftsgrünland im Klimawandel

In Hessen, wie in ganz Deutschland, zeichnen sich messbare Klimatrends, verursacht durch den Klimawandel, ab. Für das Grünland dabei von besonderer Bedeutung sind vor allem die veränderte Niederschlagsverteilung, steigende Jahresdurchschnittstemperaturen, sowie Witterungsextreme wie langanhaltende Trockenheitsperioden im Frühjahr und Sommer und Starkregenereignisse.
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Grasstreifen vorübergehend stehen lassen

Beim Silage- oder Heuschnitt gibt es einfache, aber sehr effektive Möglichkeiten, den Artenreichtum in der Grünlandfläche zu unterstützen und zu fördern.
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