Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Grünland & Futterbau

Dauergrünland

Als Dauergrünland wird eine auf mindestens 5 Jahre angelegte Vegetationsform (Wiese/Weide) bezeichnet, die eine ganzjährig geschlossene Pflanzendecke aufweist. Üblicherweise wird dieser Pflanzenbestand aus Gräsern, Kräutern und Leguminosen zusammengesetzt, die in ihren Anteilen erheblich variieren können. Je nach Boden-, Wasser- und Klimaverhältnissen, sowie aufgrund verschiedener Bewirtschaftung ist das Grünland unterschiedlich zusammengesetzt. So sind beispielsweise Düngung und Nutzung aufeinander sowie auf die Produktivität von Pflanzenbestand und Standort abzustimmen, um die wertvollen und leistungsfähigen Bestände langfristig zu etablieren und zu erhalten.

Hohe Grundfutterqualität als Basis für hohe Grundfutterleistung ist und bleibt ein Hauptanliegen der Grünlandwirte. Daher ist eine ausreichende Artenkenntnis im Grünland wichtig! Sie erlaubt dem Landwirt eine Beurteilung des Wertes und des Bewirtschaftungszustandes seines Grünlandes.

Im Folgenden sind zahlreiche Informationen sowie Hinweise und Tipps zur Bewirtschaftung des Grünlandes zusammengefasst. Sie umfassen Mischungs- und Sortenempfehlungen sowie Informationen zur Düngung und zur Grünlandverbesserung. Auch zu den einzelnen Pflanzenarten im Grünland gibt es zahlreiche Informationen.

Aktuelle Themen

 

Grassilagequalitäten in Hessen: Deutlich besser als im Vorjahr, aber nicht ohne Schwächen

Die überwiegende Anzahl der hessischen Grassilagen des 1. und 2. Schnitt sind untersucht und werden zum Teil schon gefüttert. Für jeden Milchviehbetrieb ist es spannend und wichtig zu wissen, wie hoch der Futterwert der selbst erzeugten Grassilagen ist.
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Herbstzeitlose – jetzt Flächen für die Frühjahrsbekämpfung ermitteln

Seit Ende August blüht die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) auf eher extensiv genutzten Grünlandflächen.
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Rostbefall auf Mäh- und Weideflächen

Im Spätsommer des vergangenen Jahres trat ein vermehrter Rostbefall auf Grünlandflächen auf. Die feuchtwarme Witterung im August war nur ein Faktor der massiven Ausbreitung in 2021.
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Jakobskreuzkraut - hochgiftig und hartnäckig!

Vielerorts blüht zur Zeit das Jakobskreuzkraut.
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Engerlinge: Abschätzung der Befallslage und Gegenmaßnahmen

Im Jahr 2020 wurden in verschiedenen Regionen Hessens massive Grünlandschäden durch Engerlinge festgestellt. Letztes Jahr beruhigte sich die Lage vielerorts, doch Experten warnen vor einem massenhaften Auftreten in 2022.
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Reifeprüfung Grünland 2022

Ermittlung der Siloreife auf ausgewählten hessischen Standorten.
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Wirtschaftsgrünland im Klimawandel

In Hessen, wie in ganz Deutschland, zeichnen sich messbare Klimatrends, verursacht durch den Klimawandel, ab. Für das Grünland dabei von besonderer Bedeutung sind vor allem die veränderte Niederschlagsverteilung, steigende Jahresdurchschnittstemperaturen, sowie Witterungsextreme wie langanhaltende Trockenheitsperioden im Frühjahr und Sommer und Starkregenereignisse.
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Grasstreifen vorübergehend stehen lassen

Beim Silage- oder Heuschnitt gibt es einfache, aber sehr effektive Möglichkeiten, den Artenreichtum in der Grünlandfläche zu unterstützen und zu fördern.
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Gute Silagequalität hilft, THG-Emissionen aus dem Silostock zu reduzieren

Ein effizienter Einsatz von Ressourcen wie Düngemittel und Diesel, die Förderung der Kohlenstoffspeicherung des Bodens und die Minderung von Treib­hausgasemissionen, d.h. der Freiset­zung von Kohlendioxid-, Lachgas- und Methan, sind zentrale Stellschrauben für den Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz.
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Die Mahd steht vor der Tür: Methoden zur Kitzrettung

Der 1. Schnitt im Grünland rückt näher und damit auch die Frage nach effektiven Methoden zum Schutz von Wildtieren während der Mahd von Futterflächen. Besonders gefährdet sind junge Rehkitze, da sie bei drohender Gefahr in der Deckung verharren und dann nicht selten dem Mähwerk zum Opfer fallen.
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