Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Grünland & Futterbau

Mais

In Hessen wird auf über 50.000 Hektar Silomais, Körnermais und Biogasmais angebaut. Die Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen Maissorten variiert sehr stark. Deshalb ist es wichtig, je nach Nutzungsrichtung und Standort, die richtige Sorte auszuwählen. Landessortenversuche dienen dabei der regionalen Sortenempfehlung. In die Prüfung aufgenommen werden die vom Bundessortenamt neu zugelassenen Sorten und jene EU-Sorten, die nach den Ergebnissen von Voruntersuchungen geeignet scheinen. Schwache Varianten fallen bereits nach dem ersten Jahr aus der Prüfung heraus. Nur Sorten mit guter Leistung erreichen das zweite und dritte Prüfjahr.

In den folgenden Beiträgen finden Sie Informationen zu Sortenwahl, Düngung und Pflanzenschutz.

Aktuelle Themen

 

Trockenschäden im Mais

Die Silomaisbestände haben vielerorts deutlich weniger Biomasse gebildet als in Normaljahren und weisen bereits intensive Stresssymptome auf – gut zu erkennen an Blattrollen und einem vorzeitigen Absterben von Blättern. Besonders empfindlich auf Trocken- und Hitzestress reagiert Mais in der Phase rund um die Blüte.
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Hohe Temperaturen und fehlender Regen machen den Maisbeständen zu schaffen

Anders als das Vorjahr, das zeitweise kühl und nass verlief, ist das Jahr 2022 bisher in vielen Regionen deutlich zu warm und zu trocken. Bereits im Mai führte warme und trockene Witterung dazu, dass die Bodenfeuchte unter die jahreszeitlich üblichen Werte gesunken ist. Besonders auf leichten Böden gerieten die jungen Maispflanzen so bereits in Trockenstress.
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Vogelfraß bei der Maissaat

Verursacher sind häufig Saatkrähen und Rabenkrähen. Flächen, die in der Nähe der Schlafbäume der Krähen liegen, gelten als besonders gefährdet.
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Düngung von Silomais

Der Anbau von Silomais ist in vielen Betrieben Hessens ein fester Bestandteil der Fruchtfolge. Auf den 470.000 ha Ackerfläche in Hessen wurden in 2020 knapp 44.000 ha Silomais angebaut.
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Maissilage-Qualitäten in 2021 sehr durchwachsen

Maissilage ist ein wichtiger Bestandteil in Futterrationen für Rinder. Auf etwa 58.800 ha wurde in 2021 Mais angebaut. Die Erträge in Hessen lagen mit 548 dt/ha um 23 % höher als in 2020 und über dem langjährigen Mittelwert (Hessisches Statistisches Landesamt, Wiesbaden 2022). Um Rinder leistungsgerecht und wirtschaftlich füttern zu können, müssen Kenntnisse über den Futterwert der eingesetzten Grundfuttermittel vorliegen.
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LSV Silomais 2021 & Sortenempfehlung 2022

Die Witterung stellte in diesem Jahr nicht nur für den Silomais eine Herausforderung dar, denn das Jahr 2021 verlief für den Mais, anders als in den Vorjahren, zeitweise kühl und nass.
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Maiszünslerbekämpfung: Vorbeugende Maßnahmen im Herbst

Dem Maiszünsler ist in unserer Region schon lange eine große Bedeutung zuzuschreiben. Der Befall mit Maiszünsler liegt aktuell vielfach zwischen 25-80 %. Bei Starkbefall werden auch bis zu 100% erreicht.
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Rohrschwingel-Untersaat – eine Alternative zu Zwischenfrüchten nach Silomais?

Silomais stellt ein wichtiges Grundfuttermittel in der Rinderfütterung dar, birgt jedoch bei nicht angepasster N-Versorgung das Risiko einer erhöhten Nitratverlagerung in das Grundwasser und führt bei höheren Anteilen in der Fruchtfolge zu einer Abnahme des Bodenkohlenstoffgehaltes. Zwischenfrüchte können das Ausmaß von Nährstoffverlusten und der Abnahme des Humusgehaltes reduzieren.
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Körnermais oder Energiemais?

Die Maisbestände präsentieren sich in diesem Jahr optisch sehr gut. Wahrscheinlich werden große Mengen geerntet und die Silos füllen sich sehr schnell. Für einzelne Partien stellt sich dann die Frage, ob eine Nutzung als Körnermais oder als Energiemais sinnvoll und lukrativ ist.
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Maisabreife und Erntezeitprognose

Nicht nur für Raps und Getreide, auch für Silomais stellt die Witterung in diesem Jahr eine Herausforderung dar. Aufgrund der unterdurchschnittlichen Temperaturen im April und Mai hatte der Mais keine idealen Startbedingungen und die Aussaat erfolgte vielerorts deutlich später als im Mittel der Jahre.
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