Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Von insgesamt 767.800 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche in Hessen hat Ackerland den größten Anteil in Höhe von 468.100 ha (60,9 %). Davon entfallen 287.500 ha auf den Getreideanbau, der wiederum vom Winterweizenanbau mit 145.000 ha dominiert wird. Mit 46.100ha haben Raps (9,8 %) und Silomais mit 43.200 ha (9,2 %) einen relativ geringen Anbauanteil an der Gesamtackerbaufläche Hessens (Quelle: HSL, Juli 2021, vorläufiges Ergebnis).

Hier informieren wir Sie zu allen wichtigen Marktfrüchten. Wir gehen auf Sortenwahl und die jeweiligen Bedürfnisse an Düngung, Boden und Pflanzenschutz über den Pflanzenschutzdienst ein. Unsere Informationen sind aktuell, regional und durch eigene Versuchsergebnisse abgesichert. Außerdem halten wir hilfreiche Anwendungen (z.B. Düngebedarfsberechnungen, Schädlingsmonitoring usw.) für Sie bereit. Gerne beraten wir Sie individuell vor Ort in Ihrem Betrieb, in Arbeitskreisen, bei Feldrundgängen oder auch telefonisch.

Aktuelle Themen

 

Feldmäuse – aktuelle Situation

Im Herbst des Vorjahres (Herbst 2020) war die Feldmauspopulation regional sehr stark angestiegen. Glücklicherweise war der Winter überwiegend schneefrei und der Januar sehr nass. In der Folge war die Feldmauspopulation verbreitet eingebrochen.
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Videoreihe zur Fruchtfolge erweitert

Reichhaltige Ernten erzielen und gleichzeitig die Bodenfruchtbarkeit erhalten - diese Prämisse ist seit jeher Antrieb in der Landbewirtschaftung.
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Dinkel: So gelingt der Anbau des Trendgetreides

Die Nachfrage nach Dinkel hat in Deutschland in den vergangenen Jahren zugenommen und so wird der Spelzweizen, wie der Dinkel auch genannt wird, wieder vermehrt in die Fruchtfolge integriert.
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Lohnt sich der Dinkelanbau? Eine ökonomische Analyse

Dinkel ist im konventionellen Anbau bis dato ein Nischenprodukt, wird jedoch mehr und mehr auf größerer Fläche angebaut. Denn die Nachfrage nach dem Verwandten des Weizens steigt: Stellten die deutschen Mühlen dem Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BLZ) zufolge im Jahr 2015/16 noch etwa 90.000 t Mahlerzeugnisse aus Dinkel her, waren es im Wirtschaftsjahr 2018/19 mit ca. 171.000 t fast doppelt so viel.
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Winterweizen: Bei Spätsaaten die richtige Sorte wählen

Aktuell befinden wir uns noch im optimalen Aussaatzeitfenster für Winterweizen. Aber gerade auf Flächen die stärkeren Gräserdruck oder Flächen die noch beerntet werden müssen, rückt die Aussaat weiter nach hinten.
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Mangandüngung

Im Herbst sollte man bei der Mikronährstoffversorgung von Getreide besonders auf Mangan achten. Das gilt nicht nur bei der Wintergerste, sondern auch bei den anderen früh gesäten Getreidearten.
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Zwischenfruchtbeweidung und Acker-Vor- und Nachbeweidung in den Wintermonaten

Im Jahresverlauf bestehen verschiedene Möglichkeiten, die Schafbeweidung in die Flächenbewirtschaftung ackerbaulich wirtschaftender Betriebe einzubinden. Zum einen kommt eine Beweidung von Zwischenfrüchten, zum andern die Vor- und Nachbeweidung von Acker- und Grünland, sowie die Beweidung von Neuansaaten in Betracht.
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Rapserdfloh & Schwarzer Kohltriebrüssler

Sobald der Raps aufgelaufen ist, muss eine kontinuierliche Schädlingskontrolle durchgeführt werden. Dabei muss speziell auf den Rapserdfloh und den Schwarzen Kohltriebrüssler geachtet werden.
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