Bitterstoffe in Lupinen? Alkaloid-Broschüre des LeguNet klärt auf

Bitterstoffe in Lupinen, sogenannte Alkaloide, sind sekundäre Pflanzenstoffe, die bei hohen Konzentrationen und übermäßigem Verzehr giftig wirken können. Die landwirtschaftlich genutzten Lupinen wie gelbe, weiße und blaue Süßlupinen, besitzen durch züchterische Arbeit niedrigere Alkaloidgehalte als die ursprünglichen Bitterlupinen. Jedoch kann eine Kombination verschiedener Stressfaktoren innerhalb der Vegetationsperiode den Alkaloidgehalt von Süßlupinen erhöhen. Damit Lupinen in der Human- und Tierernährung eingesetzt werden können, gilt es zudem, einige Regeln einzuhalten. Das Leguminosen-Netzwerk „LeguNet“ hat zum Umgang mit Alkaloiden in Lupinen eine Broschüre erarbeitet, in der Maßnahmen und Regeln zum Anbau und zur Verwertung von Süßlupinen erläutert werden.

Die Broschüre steht zum Download auf der Seite des LeguNet zur Verfügung.

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