Schilf-Glasflügelzikade: Chemische Bekämpfung in Hotspotregionen freigegeben
Die chemische Bekämpfung der Schilf-Glasflügelzikade in Zuckerrüben ist seit Mittwoch, dem 27. Mai 2026, in den hessischen Hotspotregionen freigegeben. Die sehr warme Witterung der vergangenen Tage hatte zu einem starken Anstieg der Fangzahlen geführt. Der Einsatz von Insektiziden bei Temperaturen über 25 °C ist jedoch wenig sinnvoll, da die Wirkungsdauer der Mittel unter diesen Bedingungen deutlich verkürzt wird. Eine Verlagerung der Behandlung in die kühlen Abend- oder Morgenstunden verbessert die Wirksamkeit. Die Zikaden übertragen bereits beim Zuflug Krankheiten. Sofern die Entscheidung für eine Behandlung getroffen wird, sollten die Hinweise des Pflanzenschutzdienstes beachtet werden.
Auch für Kartoffeln ist die chemische Bekämpfung in den Hotspotregionen sowie in Teilen der Übergangsregionen freigegeben. Weitere Hinweise hierzu finden Sie ebenfalls auf der Website des Pflanzenschutzdienstes.
Weiterführende Informationen zur Schilf-Glasflügelzikade finden Sie im Beitrag „Die Schilf-Glasflügelzikade als Überträger neuer Krankheiten – Möglichkeiten zur Eindämmung der Zikaden-Population in Zuckerrüben„





