Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Boden & Düngung

Herbstdüngung

Die Getreideernte ist abgeschlossen und die frei gewordenen Flächen werden in einigen Fällen genutzt, um organische Dünger aufzubringen. Dabei sollten die vorhandenen gesetzlichen Regelungen nicht außer Acht gelassen werden. Die novellierte Düngeverordnung vom 30.04.2020 sieht eine Reihe von Beschränkungen vor, die es zu berücksichtigen gilt.

Was muss beachtet werden?

Grundsätzlich muss bei der Planung der Düngung und Durchführung zwischen unterschiedlichen Rechtsquellen unterschieden werden. Zum einen gilt seit Ende April dieses Jahres die (Bundes-)Düngeverordnung, zum anderen besteht die hessische Ausführungsverordnung der Düngeverordnung.

Die Lage der betrieblichen Schläge muss ebenfalls differenziert betrachtet werden. Sollten der zu düngende Schlag in einem gefährdeten(roten) Gebiet nach § 13 (2) DÜV liegen, sind andere Auflagen zu beachten. Auch wenn die Änderungen des § 13a (2) erst ab dem 01.01.2021 (§ 15 (2)) in Kraft treten, gab es und wird es auch weiterhin Irritationen, hinsichtlich der Interpretation der Auflagen in einem gefährdeten Gebiet geben. Um einen Einblick in die veränderten Regelbereiche ab dem 01.01.21 zu erhalten kann die Tabelle 4 berücksichtigt werden.

Es besteht ein generelles Ausbringungsverbot ab der Ernte der letzten Hauptkultur des Anbaujahres bis zum 31.01. des darauffolgenden Jahres. Ausgenommen hiervon sind Gerste (nach der Vorfrucht Getreide), Zwischenfrüchte, Raps sowie der Feldfutterbau (siehe Tabelle 3). Bei diesen Kulturen wird davon ausgegangen, dass sie bereits im Herbst einen Nährstoffbedarf entwickeln, der ggf. über eine gezielte Düngerausbringung gedeckt werden kann. Dieser Düngebedarf muss jedoch nachgewiesen werden. Bei nachgewiesenem Düngebedarf ist eine Düngung in nicht gefährdeten Gebieten bis zum 01. Oktober im Ackerbau und bis zum 01. November auf Grünland zulässig. Darüber hinaus wird die Menge, die man auf einen Hektar ausbringen darf, auf 30 kg Ammoniumstickstoff oder 60 kg Gesamtstickstoff beschränkt. In der weiter untenstehenden Tabelle 1 können die durchschnittlichen Nährstoffgehalte verschiedener Güllen und Stallmiste entnommen werden. Wieviel davon eingesetzt werden kann, um den nachgewiesenen Düngebedarf zu decken oder nicht mehr als 30 kg Ammonium-N oder aber nicht mehr als 60 kg Gesamtstickstoff pro Hektar auszubringen, ist ebenfalls in der Tabelle 1 abzulesen.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die in den letzten Monaten gedüngte und die mit dem Erntegut abgefahrene Stickstoffmenge Einfluss auf den im Boden befindlichen pflanzenverfügbaren Stickstoff hat. Der sich daraus ergebende Stickstoffsaldo sollte daher bei der Berechnung des Düngerbedarfes berücksichtig werden (Tabelle 5). Daneben sind natürliche die witterungsabhängigen Einflüsse auf den N-Gehalt im Boden im Blick zu halten. Eine ausreichende Bodentemperatur sowie genügend Bodenfeuchtigkeit müssen gegeben sein, damit Mineralisierungsprozesse im Boden stattfinden können.

Ausgerichtet sein sollte die auszubringende Stickstoffmenge am Bedarf der nachfolgenden Kultur (Zwischenfrucht, Winterraps, Feldfutter). Dies wird in einigen veredlungsstarken Betrieben recht sicher erhebliche organisatorische Schwierigkeiten verursachen. Diese Betriebe müssen sich der Herausforderung stellen, Möglichkeiten zu finden, einen entsprechenden Bedarf im Ackerbau zu generieren. Welche Alternativen also bieten sich für solche Betriebe hier an:

  1. Anbau von Futterzwischenfrüchten mit einer hohen Aufwuchsleistung und einer Nutzung noch im Ansaatjahr.
  2. Integration von Zwischenfrüchten in die Fruchtfolge, die einen hohen Nährstoffbedarf (Ölrettich, Senf) aufweisen, was in diesem Falle aber auch heißt, keine leguminosenhaltigen Mischungen zu verwenden.
  3. Zwischenfrüchte mit hoher Aufwuchsleistung, wie Ölrettich, Senf etc. (sofern es die Fruchtfolge erlaubt) einsetzen.
  4. Möglichst früher Aussaattermin der Futter- und/oder Zwischenfrüchte, um diesen einen entsprechenden Aufwuchszeitraum zu ermöglichen.
  5. Eine möglichst frühe Rapsaussaat (mit den dafür geeigneten Sorten und unter Berücksichtigung phytosanitärer Aspekte).

Diese Maßnahmen sollen eine bestmögliche Stickstoffaufnahme gewährleisten. Sollte eine eben solche jedoch, aus welchen Gründen auch immer, nicht möglich sein, müssen andere Wege gefunden werden, die Verwertung des organischen Düngers dem zu erwartenden Nährstoffbedarf anzupassen. Hierzu gehören dann sicherlich auch die Möglichkeiten, wirtschaftseigenen Dünger abzugeben oder z.B. zu separieren.

Ob und wie viel Stickstoff auf einem bestimmten Standort einem Feldfutter oder einer Zwischenfrucht zur Verfügung gestellt werden kann, hängt von vielen Faktoren ab. Es obliegt dem Landwirt, dies richtig einzuschätzen. Dabei sollten insbesondere folgende Aspekte Berücksichtigung finden:

  1. Die Witterungsverhältnisse (Temperatur und Bodenfeuchte).
  2. Der Düngebedarf der Zwischenfrucht (Leguminosenanteil!) oder des Feldfutters, der Wintergerste oder des Winterrapses.
  3. Der Verbleib oder die Abfuhr der Erntereste.
  4. Die Art und Häufigkeit der organischen Düngung.
  5. Die Stoppelbearbeitung und die Aussaat (Mulch/Pflug)

Der Landwirt hat im Herbst vor dem Ausbringen von stickstoff- und phosphorhaltigen Düngemitteln eine vereinfachte Düngebedarfsermittlung zu erstellen. Mit dem Download auf dieser Web Seite ist eine Vorlage als PDF und eine Excel Datei (XLSX) hierfür beigefügt. Diese vereinfachte Düngebedarfsermittlung ist erstellt auf Grundlage der Empfehlungen des Verbandes der Landwirtschaftskammern (VLK), sowie den Vorgaben, die der novellierten Düngeverordnung zu entnehmen sind. Der Tabelle 3 sind die Verbotszeiträume, in denen das Ausbringen von bestimmten Düngern verboten ist, zu entnehmen. Um eine genaue Mengenkalkulation vornehmen zu können, das heißt zu ermitteln, wie viel einer Gülle, eines Stallmistes oder eines anderen organischen Düngemittels ausgebracht werden soll, gehört natürlich untrennbar die Kenntnis um die Nährstoffgehalte des betreffenden Düngers. Es empfiehlt sich, regelmäßig Proben zu ziehen, um jeweils aktuelle Analyseergebnisse vorliegen zu haben. Sollte dies aus einen bestimmten Grund jedoch nicht möglich sein, so gibt die Tabelle 1 Auskunft darüber, mit welchen Nährstoffgehalten man rechnen sollte. Hier sind die mittleren Werte (Mediane) sämtlicher Untersuchungsergebnisse seit mehr als 20 Jahren des Landesbetriebes Hessisches Landeslabor (LHL) angegeben. Darüber hinaus enthält die Tabelle 1, wie im Hinweis bereits oben erwähnt, Mengenangaben über die maximal auszubringende Menge eines bestimmten organischen Düngers, in Abhängigkeit von der 30 kg/ha Ammonium-N oder 60 kg/ha Gesamt-N-Grenze.

Langjährig organische Düngung

Der Sachverhalt, dass regelmäßig mit organischen Düngern versehene Flächen mehr Stickstoff nachliefern als Flächen, auf denen keine organischen Dünger appliziert wurden, ist unstrittig. Daher sollte diesem Umstand, auch wenn dieser der Düngeverordnung nur mittelbar zu entnehmen ist, jedoch den allgemeinen Grundsätzen der guten fachlichen Praxis der Düngung entspricht, bei einer Düngebedarfsermittlung unter fachlichen Gesichtspunkten unbedingt Berücksichtigung finden (siehe Tabelle 6). Die Höhe der Nachlieferung an Stickstoff aus dem Bodenvorrat abschätzen zu können, ist die hohe Kunst des Landwirtes, der damit nicht nur über seine wirtschaftliche Situation, sondern auch über die Umweltverträglichkeit seiner Arbeit entscheidet.

 

Tabelle 1:
Nährstoffgehalt organischer Düngemittel
zusammengestellt von C. Bernhard aus dem Datenbestand des LHL Kassel-Harleshausen
Datenbestand bis einschließlich 2019, rechtlich begrenzende Ausbringmenge ist grau hinterlegt

Güllen a) TS ges. N NH4-Nb) Max. Ausbringmenge
Herbst (m3)
NH4-N    Gesamt N
P2O5 K2O MgO S
Anmerkung: a) Mediane aus Analysenanzahl n>10
Hinweise: In den farblich hervorgehobenen Spalten in der Mitte der Tabelle werden diejenigen Düngermengen (in m³ oder dt pro Hektar) angeben, die bei Einhaltung der Höchstausbringmenge von 30 kg Ammoniumstickstoff oder 60 kg/ha Gesamtstickstoff noch ausgebracht werden dürfen.
% kg/m3 kg/m3 30 60 kg/m3 kg/m3 kg/m3 kg/m3
Rindergülle 8,1 3,6 2,1 14,3 16,7 1,6 4,2 0,9 0,4
Milchviehgülle 8,3 3,6 2,0 15,0 16,7 1,7 3,9 0,4
Jungvieh/Bullengülle 8,3 3,4 1,8 16,7 17,6 1,6 4,5 0,4
Schweinegülle 4,0 4,3 3,4 8,8 14,0 2,1 2,6 0,9 0,3
Sauen-/Ferkelgülle 2,3 2,8 2,3 13,0 21,4 1,2 1,5 0,2
Mischgülle 6,2 3,9 2,5 12,0 15,4 1,7 3,7 0,4
Biogasgülle 6,7 4,9 3,4 8,8 12,2 1,9 4,8 0,8 0,4
Biogasgülle, flüssig 5,7 6,2 4,6 6,5 9,7 1,2 4,2 0,6 0,5
Geflügelmiste a) TS ges. N NH4-N b) Max. Ausbringmenge
Herbst (dt)

NH4-N    Gesamt N
P2O5 K2O MgO S
% kg/dt kg/dt 30 60 kg/dt kg/dt kg/dt kg/dt
Geflügelmist <40% TS 28,6 1,6 0,3 100 37,5 1,1 1,0 0,4 0,1
Geflügelmist >40% TS 56,4 2,6 0,4 75 23,1 1,8 2,0 0,7 0,3
Biogasgülle, fest 23,4 0,8 0,1 300 75 0,7 0,4 0,3 0,1
Klärschlamm flüssig a) TS ges. N NH4-N b) Max. Ausbringmenge
Herbst (m3)

NH4-N    Gesamt N
P2O5 K2O MgO S
% kg/m3 kg/m3 30 60 kg/m3 kg/m3 kg/m3 kg/m3
Klärschlamm, 0-5 % TS 2,8 1,3 0,4 75,0 46,2 1,4 0,2 0,3 0,2
Klärschlamm, 5-10% TS 6,5 1,8 0,4 75,0 33,3 1,7 0,3 0,7 0,4
Klärschlamm, 10-20% TS 15,8 7,5 0,8 37,5 8,0 6,3 0,7 1,4 1,2
Klärschlamm fest a) TS ges. N NH4-N b) Max. Ausbringmenge
Herbst (dt)
NH4-N    Gesamt N
P2O5 K2O MgO S
% kg/dt kg/dt 30 60 kg/dt kg/dt kg/dt kg/dt
Klärschlamm, 20-30% TS 25,4 1,0 0,2 150,0 60,0 1,8 0,1 0,3 0,2
Klärschlamm, 30-40% TS 34,1 0,8 0,1 300,0 75,0 1,5 0,1 0,4 0,2
Klärschlamm, 40-80% TS 43,0 0,8 0,1 300,0 75,0 1,0 0,1 0,4 0,3
Klärschlamm, > 80% TS 96,1 3,6 0,5 60,0 16,7 7,8 0,3 0,9 1,0

 

Tabelle 2:
Empfehlung des VLK zur Herbstdüngung, Kulturen mit einem Düngebedarf

Kultur Vorfrucht2) langjährige organische Düngung Erntereste der Vorfrucht Empfehlung
1) eine Zwischenfrucht nach Ernte und vor einer Winterung im Aussaatjahr der Zwischenfrucht entwickelt nach einer ausreichend langen Vegetationszeit einen Düngebedarf,
2)ein Düngebedarf im Herbst nach den Hauptkulturen Mais, Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln, Feldgemüse und Leguminosen besteht grundsätzlich nicht (Aussage VLK Arbeitspapier)
kg N/ha Bemerkung
Winterraps ja keine N Düngung notwendig
nein Abgefahren 40
Verblieben 60
60 bei Mulch oder Direktsaat, unabhängig von Vorfrucht, org. Düngung oder Verbleib von Ernteresten
Wintergerste Getreide ja keine N Düngung notwendig
nein Abgefahren 20
Verblieben 40
Wintergerste alle anderen Vorfrüchte keine N Düngung notwendig
Ackergras ja Keine Düngung notwendig

Bei Aussaat nach dem 15.09.

nein Nutzung im Anbaujahr: N-Düngung nach Bedarf, Einschränkungen zur Düngung nach der Ernte der Hauptfrucht gelten nicht
40 – 60 Nutzung im Folgejahr: Aussaat bis 30.08
30 – 40 Nutzung im Folgejahr: Aussaat vom 01.9. bis 15.09.
Zwischen-früchte1) o. Leguminosen) nein 40 – 60
Zwischen-früchte (100% Leguminosen) nein keine N Düngung notwendig

 

Tabelle 3: Verbotszeiträume für die Aufbringung ausgewählter N-Dünger mit einem wesentlichen N-Gehalt und maximal zulässige NH4-N- und Gesamt-N-Mengen

max. mögliche N-Mengen vor dem Verbotszeitraum 01.12. bis
15.01
01.11. bis
31.01.
01.10. bis
31.01.
Keine Ausbringung erlaubt
Kultur mineralischer Dünger organische Düngemittel
1) 510kg N/ha = Gesamtmenge für drei Jahre
2) Ausnahme: Wenn als zweite Hauptfrucht eine Futternutzung im Anbaujahr geplant ist
3) auf Grünland, Dauergrünland und auf Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau, bei einer Aussaat bis zum 15.05. dürfen in der Zeit vom 01.09. bis zum Beginn des Verbotszeitraumes nicht mehr als 80 kg Ges.-N/ ha mit flüssig-organischen und organisch-mineralischen Düngern aufgebracht werden. In gefährdeten Gebieten dürfen nicht mehr als 60 kg Ges.-N/ ha ausgebracht werden.
Stallmist
von Huf- und Klauentieren
Gülle Geflügelmist Kompost1) Klärschlamm
Weizen
Gerste
(Aussaat bis zum 01.10.
Getreidevorfrucht)
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
Gerste
keine Getreidevorfrucht
Roggen
Triticale
Winterraps

 

30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
mehrj. Feldfutterbau
(Aussaat bis zum 15.05.) 3)
Feldfutterbau
(Aussaat zwischen
15.05. und 15.09.)
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
Zwischenfrucht2) 30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
Grünland/
Dauergrünland 3)

 

Tabelle 4:
Verbotszeiträume für die Aufbringung für ausgewählter N-Dünger mit einem wesentlichen N-Gehalt und maximal zulässige Mengen NH4-N und Gesamt-N-Mengen in den
nach § 13 gefährdeten Gebieten, gültig ab 01.01.2021

max. mögliche N-Mengen vor dem Verbotszeitraum 01.11. bis 31.01. 01.10. bis 31.01. ausnahmslos keine Ausbringung erlaubt
Kultur mineralischer Dünger organische Düngemittel
1) Ausnahme: Wenn als zweite Hauptfrucht eine Futternutzung im Anbaujahr geplant ist, gilt der Verbotszeitraum erst ab dessen Ernte.

2) Gilt ferner nicht im Fall von Zwischenfrüchten ohne Futternutzung, wenn es sich bei den aufgebrachten Düngemitteln um Stallmiste von Huf- und Klauentieren oder Komposte handelt und nicht mehr als 120 kg Ges.-N/ ha aufgebracht werden.

3) Die nach Landesrecht zuständige Stelle kann im Fall von Zwischenfrüchten ohne Futternutzung bei einer Aussaat bis zum Ablauf des 01.09. eine längstens bis zum Ablauf des 01.10.2021 befristete Ausnahme von der Anforderung genehmigen, wenn der Betriebsinhaber einen Bauantrag mit den erforderlichen Unterlagen auf Genehmigung der Errichtung oder Erweiterung von Anlagen zur Lagerung von flüssigen Wirtschaftsdüngern gestellt hat. In diesem Fall dürfen auf betroffenen Flächen nicht mehr als 60 kg Ges.-N/ ha flüssiger Wirtschaftsdünger ausgebracht werden.

Stallmist von Huf- und Klauentieren Güllen Geflügelmist Komposte Klärschlamm
Weizen
Gerste (Aussaat bis zum 01.10. Getreidevorfrucht)
Gerste keine Getreidevorfrucht
Roggen
Triticale
Winterraps
< 45 kg Nmin/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
Winterraps
> 45 kg Nmin/ha
mehrj. Feldfutterbau
(Aussaat bis 15.05.)
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
Feldfutterbau
(Aussaat zwischen 15.05. und 15.09.)
.
Zwischenfrucht 1)
mit Futternutzung
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
30 kg NH4-N/ha
60 kg Ges.-N/ha
Zwischenfrucht 2) 3)
ohne Futternutzung
max. 120 kg
Ges.-N/ha
max. 120 kg
Ges.-N/ha
Grünland/
Dauergrünland

 

Tabelle 5: Effekt des Stickstoffsaldos

Effekt des N-Saldo
N-Saldo
(kg N/ha)
aus Ernte der letzten Hauptfrucht
Einteilung anzurechnende Stickstoffmenge
(kg N/ha)
0 – 30 keine 0
31 – 40 niedrig 10
41 – 60 mittel 20
>61 hoch 40

 

Tabelle 6: Effekt der langjährigen organischen Düngung

N-Bodennachlieferung aus org. Düngung
anzurechnen kg N/ha und Jahr
aus org. Düngung
(kg N/ha * a)
Einteilung Erläuterung
0 keine keine org. Düngung
10 niedrig sporadische, nicht jährliche org. Düngung
20 mittel jährliche org. Düngung
40 hoch mehrmalig jährliche org. Düngung

 


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