Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Beiträge mit Tag ‘ASP’

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Es wurden 6 Beiträge gefunden:

 

ASP: Wie Sie sich für den Ernstfall vorbereiten!

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich zunehmend aus. In Deutschland wurden erste Fälle gemeldet. Meldungen bei der TSK Damit die Tierseuchenkasse (TSK) im Schadensfall den gemeinen Wert der gekeulten Tiere, sowie die Tötung und Räumung des Tierbestandes ersetzt, ist es wichtig, dass der Tierbestand korrekt angegeben wurde. Hier kann es bei Falschmeldungen schnell zu Leistungskürzungen kommen, welche vermeidbar sind. Tierertrag-Schadensversicherung Um auch finanzielle Schäden, wie z.B. Leerstandszeiten, abzudecken, die bei der TSK nicht inbegriffen sind, sollte ein frühzeitiger Abschluss einer Tierertrag-Schadensversicherung in Betracht gezogen werden. Einhaltung der Hygienemaßnahmen Im Betrieb sind unbedingt alle gängigen Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Besonders wichtig ist die Einhaltung des Schwarz-Weiß-Prinzips, um Infektionsketten zu unterbrechen. Auch die Tierseuchenkasse überprüft im Seuchenausbruch die sachgemäße Umsetzung der Hygienemaßnahmen im Betrieb. Kommt es dabei zu Verstößen, können die Leistungen in Anbetracht des Ausmaßes des Vergehens gekürzt werden. Fremdarbeitskräfte sensibilisieren Sind im Betrieb Fremdarbeitskräfte beschäftigt, so sollten diese ebenfalls über das Risiko einer Einschleppung der ASP in den Bestand informiert werden. Handelt es sich bei den Personen um Saisonarbeitskräfte aus Ländern, in denen die Pest bereits ausgebrochen ist, oder Langzeitangestellte, die ihre Familien dort besuchen, ist besondere Vorsicht geboten. In jedem Fall müssen mitgebrachte Fleisch- und Wurstwaren aus gefährdeten Gebieten umgehend und unschädlich entsorgt werden und dürfen unter keinen Umständen zum Verzehr mit in den Betrieb genommen werden. Neben den Lebensmitteln, die ein enormes Risikopotential besitzen, sollten auch mitgebrachte Kleidung und Schuhe ausreichend gereinigt und desinfiziert werden. Vor der Einreise bzw. Rückreise nach Deutschland sollte diese Problematik offen angesprochen werden. Hof und Jagd strikt trennen Der Kontakt zwischen Hausschweinen und Wildschweinen ist in jedem Fall zu unterbinden. Speziell Schweinehalter mit Bezug zur Jagd müssen alle Hygienemaßnahmen strikt umsetzen. Da die ASP in erster Linie über infiziertes Blut übertragen wird, müssen alle Gegenstände, Kleidungsstücke und Schuhe, die mit Blut des Schwarzwildes, aber auch mit anderen Ausscheidungen der Tiere, in Berührung gekommen sind, gesondert gelagert und gereinigt werden. Die gesamte Jagdbekleidung darf nicht mit der Stallkleidung in Kontakt kommen und erst recht nicht im Stall getragen werden. Am besten erfolgt dies über eine klare, räumliche Trennung. Nach jeder Berührung eines Wildschweines sind die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren. Auch der aktive Jagdhund hat im Stall und in der Nähe der Stallgebäude nichts zu suchen. Verdacht sofort melden Wenn fiebrige Erkrankungen mit Todesfällen im Bestand auftreten, sollten diese unverzüglich beprobt und untersucht werden. Gleiches gilt für verendet aufgefundene Wildschweine. Je früher die ASP erkannt wird, desto schneller können Maßnahmen ergriffen und eine Ausbreitung eingedämmt werden. Eine Karte zum aktuellen Ausbreitungsgebiet der ASP finden Sie auf der Seite des Friedrich-Löffler-Instituts. Broschüre des BMEL bezüglich Biosicherheit in Schweine haltenden Betrieben Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt die Broschüre „Schutz vor Tierseuchen - was Landwirte tun können“ zum Download bereit.

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Ausnahmeregelungen für Teilnehmer am ASP-Statusverfahren

Um im Falle des Ausbruchs der ASP von den Ausnahmeregelungen von der Untersuchungspflicht für die zu verbringenden Schweine in Restriktionszonen Gebrauch machen zu können, besteht für Schweine haltende Betriebe in Hessen die Möglichkeit für eine freiwillige Teilnahme am  ASP-Statusverfahren.

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ASP-Risiko: Mögliche Pflanzenbau-Ausfälle versichern?

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) steht kurz vor Sachsen. Zäune und "weiße Zone" sollen das Virus ausbremsen. Mit welcher Risikosituation haben wir zu kämpfen und auf was müssen wir uns einstellen?

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Schweinemarkt: Sorge vor ASP-Einschleppung

In Polen - 12 km südlich von Cottbus - wurde ein verendetes Wildschwein aufgefunden, das mit dem ASP-Virus infiziert war. Die ASP Erreger unterscheiden sich stark von der klassischen Schweinepest. Damit rückt die Epidemie nochmals näher an Deutschland heran.

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Futtermittel: Preisanstieg gebremst

Mischfutterkomponenten haben sich in dieser Saison verteuert. Mit den Deckungskäufen der Futtermischer und der rückläufigen Nachfrage gaben die Preise zuletzt wieder nach.

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Trockenheit: Futterbörsen in Deutschland schaffen Abhilfe

Die ausgeprägte Trockenheit führt in dieser Saison zu einer limitierten Verfügbarkeit von Futtergetreide und Stroh.

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